Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese -AP10- 2019

7,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

„Der Domprobst ist im Schiefer eingebettet.“

Schaefer, Graacher Domprobst, Riesling Spätlese  -AP10- 2019

Die Spätlese Fass 10 duftet birnig und apfelig aus dem Glas. Sie strahlt geradezu in ihrer offenen Art. Wie gut sich die Extrakte in den zarten Wein einbinden, beweist der Riesling im Abgang. Denn hier hallt er angenehm würzig und fast herb nach anstatt süßlich auszuklingen. Genau diese Markanz sucht Christoph Schaefer in seinen Spätlesen. Im Domprobst kommt noch die typische Tiefe der Lage hinzu. Die Frucht wirkt hier dunkler und verschlossener als beim strahlenden Himmelreich. Dafür hat der Wein eine andere Tiefe, sodass wir der Lage gar noch 3-5 Jahre mehr Reifepotenzial zutrauen. „Das Himmelreich hat dieses Jahr mehr gelbe Frucht, der Domprobst ist im Schiefer eingebettet,“ so fasst es Christoph bei unserer Probe im Mai zusammen.

 

PS: Weingenuss kann so kompliziert und irritierend sein, aber eben in seiner Vielfalt auch höchste Freude bereiten. Denn der Teufel steckt im Detail. Und auf die Gefahr hin, Sie völlig zu verwirren, möchten wir eine Besonderheit des Hauses Willi Schaefer, deren Unkenntnis dem Genuss keinerlei Abbruch tut, mal im Detail erklären. Christoph Schaefer ist ein absoluter Feingeist. Dies spiegelt sich auch in seinen Weinen wider, die stets leise und elegant daherkommen. Bereits sein Vater hat gemerkt, dass beim Graacher Domprobst im Spätlese-Bereich manche Fässer einer Partie einfach aromatisch unterschiedlich ausfallen.

 

Und weil die Schaefers absolut detailverliebt sind, haben sie einst entschieden, diese Eigenheit zu bewahren. Wenn Sie also auf die letzten 4 Ziffern der auf dem Etikett angegebenen A.P.Nr., jener Anstellung zum Prüfamt für Qualitätsweine, achten, finden sie hier entweder die Nummer 5 oder eine 10 auf dem Etikett wieder. Dieses Detail, für Schaefer-Freaks längst bekannt, soll keine qualitative Abgrenzung sein, sondern lediglich Hilfestellung und Orientierung zur eigenen Geschmackspräferenz geben. Während die Nummer 10 eine glasklare Spätlese im klassischen Sinn darstellt, fällt die Nummer 5 stets etwas feiner, aber eben auch vielschichtiger aus, tendiert mehr zur Auslese. Diese Unterscheidung wird allein im Keller bei Fassproben getroffen. Somit ist gegeben, dass Fans jedes Jahr selbst wählen können, ob sie eher eine etwas ‚dickere‘ Spätlese schätzen oder die zarte Variante. Und trotzdem handelt es sich hierbei um die genau gleiche Lage und Trauben aus einem Weinberg, die zum selben Zeitpunkt gelesen wurden und völlig gleich behandelt wurden.

 

 



Mythos Mosel: Bereits jetzt sehr zugänglich, Potential für 30-40 Jahre.
Land: Deutschland
Region: Mosel (Saar-Ruwer)
Weingut: Willi Schaefer - Graach, Mosel
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: DMO020319
Alkohol: 7,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Willi Schaefer
Hauptstraße 130
54470 Graach
Deutschland

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