Moric, Hidden Treasures, Nr. 2 Somlo, Ungarn, weiß, trocken 2018

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Regionales Trio aus Furmint, Harslevelü und Welschriesling.

Moric, Hidden Treasures, Nr. 2 Somlo, Ungarn, weiß, trocken 2018
Aufbruch zu neuen Ufern! So könnte man das Projekt „Hidden Treasures“ von Roland Velich umzeichnen. Der Pionier und Quergeist aus dem Burgenland lanciert ein Projekt von selten gesehener Brillanz. Als er die Schätze der grenznahen Weinbaunation Ungarn kennenlernte, ging ihm ein Licht auf. Diese verloren gegangenen, in unserer schnelllebigen Zeit scheinbar ob der Komplexität übersehenen Rebsorten und vielfältigen Regionen wollte er wiederbeleben, ihnen die nötige Aufmerksamkeit schenken. Und so setzt Roland sich für ambitionierte Winzer ein, startete ein fortlaufendes Projekt, eine Vorstellung in mehreren Etappen mit offenem Ausgang. Mit seiner Nr.2 präsentiert er eine Cuvée aus Harslevelü und Furmint, die mit einem Schuss Welschriesling (Olaszrzing) abgerundet wird. Diese kleine Projekt von wenigen Tausen Flaschen vinifiziert Tamas Kis vom Somloier Vandor Cellar. Somoloi ist eine ungarische Weinbauregion von lediglich 832 Hektar Umfang, im Nord-Westen des Landes. Basalt, sandige Böden und Lehm und Kalk dominieren das Bild. Tamas Kis baut seine Cuvée in ungarischem Holz und Stahltank aus, zuvor vergärt er den Wein komplett spontan.

In Deutschland und Österreich spricht man kaum darüber. Doch in Ungarn hat sich mit dem Furmint seit einigen Jahren eine kleine Revolution angebahnt, die einzigartig ist. Im Dornröschenschlaf der edelsüßen Tokajer wagten sich einige ambitionierte Winzer an den trockenen Ausbau des Furmint. Diese Rebsorte ist allenfalls mit dem Chenin Blanc vergleichbar. Es ist eine Rebsorte, die trocken ausgebaut, ein echter Träger des Terroirs ist. Exzessiv fruchtige Noten sind ihr fern, es handelt sich vielmehr um eine Rebsorte die von ihrer Struktur lebt. Apflige Noten, Quitte, Lindenblüten sind hier typisch, doch in erster Linie geraten die weine würzig und mineralisch. Der 2018er Jahrgang duftet fein nach Zitronen, Lindenblüten und Olivenlake. Eine feine Holzfassnote umgibt den Wein ohne Eindrücke von Barrique, viel mehr riecht die Cuvée nach Mandeln. Am Gaumen zeigt sich der Wein vor allem seidig und weich, besitzt eine fast ölige Textur. Die Aromen sind herb und feinfruchtig, Boskoop-Äpfel und Zitronen mischen sich hier. Vor allem besitzt der Wein aber ein mineralisches und trockenes Gerüst. Das trägt diesen leichten und verspielten Weißwein bis zum Ausklang, wo der schlanke Terroir-Künstler mit Granny-Smith-Äpfeln und Meyer-Zitronen ausklingt. Ein echter Steinwein mit einem Hauch von Frühlingsstrauß. Es lohnt, sich mit Roland Velichs visionären Füllungen auseinanderzusetzen, sie erweitern den Horizont und unsere Wahrnehmung von der Weinlandkarte, auf der es noch so viele unbekannte Flecken zu entdecken gibt und kommen einer geschmacklichen Offenbarung gleich. Ein phantastisches Weinvergnügen! Eben ein verborgener Schatz, den Roland hier mit seinem Projekt auf die internationale Bühne stellt.

Zu genießen sofort, aus bauchigen Gläsern und bei 12-14 Grad Celsius.
Land: Österreich
Region: Burgenland
Weingut: Weingut Moric
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten:
   
Verschluss: Korken (Diam®)
Bestell-Nr.: OBL060218
Alkohol: 12,0 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Roland Velich GmbH
Kirchengasse 3
7051 Grosshöflein
Österreich

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