Foradori, Morei, rosso 2018

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Floral und dunkel im Duft, absolut präzise und saftig am Gaumen

Foradori, Morei, rosso  2018
Herkunft pur! Mittlerweile geht die Vinifizierung des Teroldego aus den Weingärten Sgarzon und Morei ins neunte Jahr. Sgarzon und Morei sind also sozusagen Geschwister. Sie stammen lediglich aus unterschiedlich geprägten Lagen, haben sich aber zu echten Klassikern des Amphoren-Ausbaus entwickelt, die zeigen, dass diese Art des Ausbaus keine exotischen, sondern absolut terroirbetonte Weine hervorbringen kann. Berühmt für ihren Granato, hatte sich Elisabetta Foradori 2009 nach Jahren der Experimente und Vorbereitungen dazu entschlossen, den Teroldego Rotaliano der Einzellagen Morei – im örtlichen Dialekt heißt das so viel wie dunkel – und Sgarzon in spanischen Kelleramphoren auszubauen. Diese leicht porösen Gefäße aus gebranntem Ton umfassen 420 Liter. Sie beherbergen über acht Monate hinweg die Trauben aus der Lage Morei samt seiner Maische mit Stielen und Stengeln. Gärung und Ausbau erfolgen also im selben Gefäß. Es war die langjährige Beschäftigung mit der Biodynamie, welche die Foradori dazu bewog, sich für einige ihrer Weine dieser Ausbauart zuzuwenden; denn die Trauben unterschiedlicher Weinberge zeigten im Laufe der Jahre immer stärkere Ausprägungen und immer mehr Kraft und Gesundheit. Seit 2012, seitdem Elisabettas Sohn Emilio den Ausbau leitet, werden die Einzellagen nur noch in der Amphore ausgebaut. Der Morei ist von dem Geschwisterpaar Morei und Sgarzon der etwas dunklere Wein – ganz so, wie er auch schon heißt –, weil er von einer etwas wärmeren Lage stammt, die sich im Campo Rotaliano auf steinigem alluvialen Schwemmland befindet. Die Lage wird von einer Felswand gegen jene Nordwinde geschützt, denen die Lage Sgarzon fast schutzlos ausgeliefert ist.

Im Glas zeigt sich ein dunkles Rubinrot, das an den Rändern ins Violette übergeht. Der Duft wird von saftig reifen Brombeeren und Blaubeeren, aber auch von Holunder und ein paar Schlehen geprägt, die einerseits warme und wärmende Noten zeigen, andererseits jedoch ebenso Frische und Säure suggerieren. Geradezu Gegensätze sind einerseits die Noten von Süßholz und einem von der Nachmittagssonne gewärmten Unterholz sowie warmer Erde und andererseits die Komponenten von Stein und gebrannter Tonerde, die für Kühle sorgen. Darüber liegt ein für die Sorte typischer Hauch von Malven und Veilchen sowie ein wenig Pfeffer. Das durch den Ausbau so besondere sandpapierartige Tannin ist griffig wie auch fein, und man bekommt das Gefühl, als versetze diese Oberfläche den Wein in Spannung. Die Säure, die sich durch die dunkle, transparente und klare Frucht zieht, ist so lebendig wie die kreidig wirkende Mineralität. Der 2018er Morei ist dabei in jedem Moment ein pulsierend lebendiger und vibrierend mineralischer Teroldego mit Wärme und kühler Präzision in der Ausdrucksweise sowie mit großer Energie.

Der Morei ist jetzt zu genießen, wenn man ihm Zeit in der Karaffe gönnt. Ideal ist ein Trinkfenster von 2023 bis 2033.
Land: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Weingut: Elisabetta Foradori - Trentino
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Teroldego
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: ITS010618
Bio-Kontrollstelle: IT-BIO-006
Alkohol: 12,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Azienda Agricola Foradori
Via Damiano Chiesa 1
38017 Mezzolombardo (TN)
Italien

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