Desjourneys, Morgon Vieilles Vignes rouge 2016

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

94+ Punkte (Parker) - Ganz klassisch, sehnig und voller Energie präsentiert sich dieser Morgon

Desjourneys, Morgon Vieilles Vignes rouge  2016
Der Name Morgon gehört in der Weinszene längst zu den hell klingenden Namen. So wie Fleurie oder Moulin-à-Vent ist dies ein Ort, dessen Lagen herausragende Qualität liefern können und rein gar nichts mehr mit einer überkommen Idee von Beaujolais zu tun haben, die im Süden der Appellation immer noch produziert wird. Morgon, das ist bei Winzern wie Fabien Duperray im Prinzip schon Burgund, aber natürlich aus Gamay vinifiziert. Sein Engagement im Beaujolais war für Duperray, den Händler und Freund von Romanée-Conti, Coche-Dury oder Arnaud Ente die einzige Möglichkeit, Premier oder Grand Cru-Lagen auf bezahlbarem Niveau zu erwerben. In Morgon besitzt er eine 0,5-Hektar-Parzelle der nördlich gelegenen und nach Osten ausgerichteten Lage Corcelette mit Granit und Granitverwitterungsboden sowie eine Ein-Hektar-Parzelle der Lage Les Micouds unterhalb der Côtes du Puy, die aus den so genannten Piedmont-Böden mit altem alluvialem Schwemmland und Kieseln besteht. Die Reben, die man dort findet, sind alle mindestens sechszig Jahre alt und werden biologisch bewirtschaftet. Ausgebaut werden die Weine bei Duperray mit minimaler Intervention – Schwefel wird in minimalen Dosen im zweiten Jahr nach der Fermentation gezielt eingesetzt, um die Frucht zu bewahren – und seit 2015 auch vollständig mit Verzicht auf Holz. Stattdessen baut er im Betontank aus und in 200-Liter- und 500-Liter-Behältern aus Glas – eine Erfindung seines Freundes, des Burgund-Winzers Arnaud Ente.

Das Ergebnis ist ein kirschroter, leicht transparenter Cru Village, der in seinem Duft zunächst verhalten wirkt und lediglich einen Hauch von feuchtem Unterholz, Veilchen und Schlehen preisgibt. Mit Luft und Zeit – diese Weine brauchen Zeit, können dafür aber auch Jahrzehnte reifen – offenbart sich jedoch ein immer stimmiger werdendes Bild von einer dunklen, ja fast herben Frucht, die sich am Gaumen mit einer ungeheuer präzisen, klaren Säure verbindet und von einem bemerkenswert dichten Tannin getragen wird. Wenn man diesen Wein am Gaumen hat, denkt man viel eher an das jüngste Gericht als beim Chénas, der diesen Namen ja trägt. Hier sind es Noten von Erde, Blut und Fleisch, die sich mit der Frucht aus Sauerkirschen, Schlehen und wilden Pflaumen verbinden und sich alle um einen süßen, reifen Kern drehen, der das Zentrum dieses Morgon bildet. Was bei diesem Wein, wie bei allen Weinen der Domaine, Jahr für Jahr auf’s Neue begeistert ist die Tiefe und die durch die uralten Reben in den Wein gebrachte Mineralität und Spannung, die den Wein fest zusammenhält und schon jetzt eine Idee davon gibt, wieviel Kraft wirklich in diesem Morgon steckt.

Den Morgon sollte man die nächsten fünf Jahre zur Seite legen und ihn dann genussvoll bis etwas 2038 trinken können.
Land: Frankreich
Region: Beaujolais
Weingut: Domaine Jules Desjourneys
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Gamay
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: FBJ020916
Alkohol: 12,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Jules Desjourneys SCEA
rue Jean Thorin 75
71570 La Chapelle de Guinchay
Frankreich

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