Rebholz, Weißer Burgunder „vom Lößlehm” 2018

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Wer Löss verstehen will, muss diesen Wein probieren – Rebholz in Topform

Rebholz, Weißer Burgunder „vom Lößlehm”   2018
Wenn etwas Hansjörg Rebholz langweilt, dann sind es Begriffe wie ,Mode‘ oder – schlimmer noch – ,Trend‘. Und wenn ihn etwas inspiriert, dann ist er – in seinen Worten – „stur und unbeirrbar“. Dann handelt es sich in der Regel um die Grundlage seiner Weine, nämlich um die Böden. Wenn es einen Pfälzer Winzer gibt, der das Terroir gleichsam mit jeder Faser lebt, dann ist es Hansjörg Rebholz. Sein 2018er Weißer Burgunder vom Lößlehm ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Löss entstand im Rheintal vor ca. 100.000 bis 300.000 Jahren, als Schluff und Sand verweht wurden und sich bei dichterer Vegetation wieder ablagerten. Hansjörg Rebholz bezeichnet diesen Boden als „Geschenk der Eiszeit“: fruchtbar, kalkreich und mit guter Fähigkeit, Wasser zu speichern – also beste Voraussetzungen für kräftige Weine. Insbesondere die Burgunderrebsorten fühlen sich auf diesem Untergrund wunderbar heimisch.

Ein weiteres wichtiges Kennzeichen der Rebholz-Weine ist: Sie benötigen Zeit, und sie bekommen vom Winzer diese Zeit. Für ihn ist die Vorstellung, einen Wein in eine bestimmte Richtung zu lenken, ein Greuel; denn nur andersherum wird ein guter Wein draus: Rebholz ist sich sicher, dass „unsere Weine schon selbst wissen, was sie wollen“. Der Weiße Burgunder vom Lößlehm bekommt erst einmal eine sehr ordentliche Maischestandzeit von 24 Stunden, um möglichst viel Extraktion zu ermöglichen. Durch natürliche Sedimentation geschieht eine Vorklärung. Der Ausbau findet ausschließlich – übrigens ganz genau wie beim Großen Gewächs – im Edelstahltank statt; denn das Ziel heißt: Klarheit, Brillanz und Präzision. Und genau das ist auch das Ergebnis: Das helle Gelb mit den grünen Reflexen erzählt von der Jugend des Weins. Doch im Gegensatz zur Mehrheit in dieser Altersgruppe mag dieser Wein es nicht schnell und hektisch. Die anfangs noch verhaltene Nase will erst ein wenig im Burgunderglas geschwenkt werden, damit sie wach wird. Dann gibt sie Mandeln, eine leichte grüne Kräuternote und – davon kann man kaum genug bekommen – einen Duft von Frühlingswiesenblumen frei. Fein eingewoben ist zudem eine Spur Rauch (aber deutlich weniger als 2017, wo sich der Wein deutlich reduktiver präsentierte). Immer mehr öffnet sich der Duft. Wer geduldig ist, wird jetzt zusätzlich mit weißem Pfirsich belohnt und kann sich auf den ersten Schluck freuen. Am Gaumen fällt zunächst die Dichte dieses Weins auf, sein fester mineralischer Kern. Um diesen herum kreisen Aromen, die an (noch) grüne Banane, gelben Apfel und Birne erinnern. Bei aller Gediegenheit dieses Tropfens erfahren Sie stets die Begleitung einer weichen, immer gutmütigen Säure, die sich wie ein quellfrischer Bach durch das Genusserlebnis hindurchzieht. ,Balance‘ ist das Zauberwort – und Hansjörg Rebholz beherrscht diesen Zauber wie kaum ein Zweiter.

Zu genießen ab sofort, bis 2026.
Land: Deutschland
Region: Pfalz
Weingut: Weingut Ökonomierat Rebholz - Siebeldingen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Pinot Blanc
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DPF033318
Bio-Kontrollstelle: DE-ÖKO-003
Alkohol: 14,0 % vol.
Restzucker: 1,1 (g/L)
Gesamtsäure: 6,2 (g/L)
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Ökonomierat Rebholz
Weinstraße 54
76833 Siebeldingen
Deutschland

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