Foradori, Sgarzon, rosso 2017

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Teroldego mit großer Frische, Tiefe, immensem Trinkfluss und 93 Parker-Punkten

Foradori, Sgarzon, rosso  2017
Als Elisabetta Foradori 2009 ihre ersten Amphorenweine vorstellte, war die Begeisterung für diesen neuen Stil groß – und sie hält bis heute an. Denn neben dem großen Granato und dem schlicht Teroldego genannten Klassiker sind die beiden Amphorenweine aus den Lagen Sgarzon und Morei zwei der bekanntesten Vertreter des Teroldego Rotaliano geworden. Die Foradori haben dieser Sorte einen weiteren Aspekt hinzugefügt. Seit 2012 wird der Sgarzon zu 100 % in den markanten Tinajas, spanischen Kelleramphoren von 420 Litern, über acht Monate auf der Maische ausgebaut. Vorher hat Elisabetta den Wein immer noch ein wenig Reife im Holz gegeben. Doch mittlerweile sind die Reben so lange auf Biodynamie umgestellt, dass sie nach Ansicht von Emilio Zierock, Elisabettas Sohn, stark genug sind für den reinen Ausbau in der Amphore. Der nach der Lage Sgarzon benannte Wein stammt aus einem 2,5 Hektar großen Weingarten in Campo Rotaliano im Mezzolombardo. Sgarzo heißt im örtlichen Dialekt so viel wie Austrieb, und hat dem Weinberg irgendwann seinen Namen gegeben. Der Sgarzon ist eine recht kühle Lage, geprägt von Sand und alluvialem Schwemmland. Gerade im Vergleich mit dem wärmeren Morei zeigt sich hier die Frische des Teroldego auf besondere Weise.

Obwohl der Teroldego acht Monate lang auf der Maische und den Rappen lag, zeigt sich in diesem Wein nichts Strenges. Der leicht transparente, granatrote Sgarzon beeindruckt vielmehr mit seiner kühlen, mineralischen und fast wilden und ungestümen Art, die an einen noch nicht gezähmten Rappen erinnert. Hier vermischen sich Noten von Erde und Stein mit dem frisch gepressten Saft roter und dunkler Beeren wie Johannisbeeren, Holunderbeeren aber auch Granatapfel, Schlehen und Berberitzen. Im Hintergrund zeigt sich ein Hauch von Asche und Trockenkräutern. Am Gaumen dann öffnet sich der Wein viel stärker, als man es vom Duft her erwartet – und das vor allem, wenn man ihn aktuell in eine Karaffe dekantiert. Dann wird die teils rote, teils dunkle Frucht saftig und reif. Dabei behält sie allerdings immer ihre säuerliche Frische – und das, obwohl 2017 ein warmes Jahr war. Auch hier finden sich Johannisbeeren und Schlehen aber auch Zwetschgen und Sauerkirschen, die begleitet werden von Unterholz und Erde. Erde, vor allem gebrannte Erde kommt einem in den Sinn, wenn man sich mit der feinen Textur dieses Weines befasst. Es ist fast so, als würde das Ausbaugefäß einen Abdruck, einen Marker in diesem Wein hinterlassen, so einzigartig ist das Mundgefühl bei diesen Weinen (denn ähnlich verhält es sich beim Morei). Schließlich findet sich im Finale eine leichte Salzigkeit, die die Mineralität des Weines unterstreicht und für zusätzlichen Trinkfluss sorgt. Das ist begeisternd wie saftig und klar.

Zu genießen ab sofort, bis 2035
Land: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Weingut: Elisabetta Foradori - Trentino
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Teroldego
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: ITS010517
Alkohol: 12,0 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Azienda Agricola Foradori
Via Damiano Chiesa 1
38017 Mezzolombardo (TN)
Italien

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