Schäfer-Fröhlich, Stromberg Riesling Großes Gewächs 2018

Allergene: Sulfite |

97 Punkte - Sascha Speicher, MeiningerVerlag

Schäfer-Fröhlich, Stromberg Riesling Großes Gewächs  2018
97 Punkte: „Ich habe nie zuvor ein besseres junges Beispiel des Strombergs verkostet als diesen 2018er von Tim Fröhlich!“ – John Gilman

Noch felsiger als die Kupfergrube und Felsengrube ist nur der Stromberg. Die vom Porphyr beherrschte Lage ist spektakulär steil. Mit alten Reben (uralte Klone von 60 bis 70 Jahren im Schnitt!) am Fuße einer vulkanischen Felswand mit einer Hangneigung von bis zu 70% und nach Süden ausgerichtet prägen natürlich jene Reben, die hier gedeihen. Vor allem ist der Stromberg im Untergrund noch karger als die von Felsen durchsetzten Schlossböckelheimer Lagen. Peu à peu haben unsere ‚Flintstones der Nahe‘ hier in den letzten Jahren die Filetstücke in dieser jähen Felswand gekauft, die Bodenstruktur und die alten, teilweise wurzelechten Reben liebevoll „restauriert“.

Stromberg 2018: Das ist Riesling aufs Terroir heruntergebrochen! Noch wilder und ungezähmter als der Halenberg, entströmen hier dem Glas rauchige Aromen, die von einer zarten Reduktion durchdrungen sind. Es duftet nach Fichtennadeln, nassem Gestein, saftigen Blutorangen und Zitrusabrieb. 2018 ist der Stromberg lang, würzig und wohl eines der Highlights seiner Kollektion der Großen Gewächse. Die Frucht ist brillant, aber nur im Hintergrund erahnbar, ein Potpourri von Zitrusfrüchten. John Gilman vergibt sagenhafte 97 Punkte und urteilt: „Ich habe nie zuvor ein besseres junges Beispiel des Strombergs verkostet als diesen 2018er von Tim Fröhlich!“ Das können wir unterschreiben. Denn dieses Jahr zeigt er sich ungebändigt und expressiv, beeindruckt dabei mit enormer Dichte und Präsenz am Gaumen. In dieser steinig-kargen Lage werden die Trauben nie so goldgelb wie beispielsweise im Felsenberg. Drum zeigt sich dieses Große Gewächs von stahliger Markanz und Spannung.

Dieser Wein hat Grip am Gaumen wie Formel-1-Reifen, die losdrehen, sobald das Safety-Car verschwindet! Das ist dicht, karg und steinig, ein Vulkangesteinswein! Frucht? Die braucht man hier nicht suchen, Stromberg ist kein Charmeur, war er noch nie! Er will auch keiner sein mit seiner würzig, impulsiven Art. Ein vom Gestein beherrschter Wein, der erzählt, vom Klang der vulkanischen Mineralien, aus den Tiefen des Bodens. Sie verleihen dem Stromberg ihr unverwechselbares Profil.

Dieser in seiner Stilistik völlig eigenständige Riesling wird, ähnlich wie Kellers Morstein, so manchen Weinnovizen nach der Degustation ein wenig ratlos zurücklassen: Keine Spur ist zu finden von vordergründigen Fruchtaromen, stattdessen brilliert dieser noble Wein mit einer tiefgründigen, brillanten Mineralität und trägt die DNA des Weinbergs in sich. Wir erwähnten es bereits: Die großen Weine aus dem Hause Schäfer-Fröhlich sind pure Kunst. Und Kunst bewegt das Individuum, wühlt auf, kann irritieren, will dabei bewusst nicht jedem gefallen. Das unterscheidet sie im Übrigen vom Mainstream und den beliebig der Nachfrage skalierbaren Produkten, die unsere Bedürfnisse erfüllen, nicht aber die Seele berühren. Tims Stromberg berührt die Seele. Er ist ein archaischer „Ursprungswein“, wie es viel zu wenige mit diesem Kaliber gibt. Das ist Herkunft. Ein Schluck dieses raren Rieslings von nobler und edler Gestalt führt Sie, liebe Kunden, auf eine vinologische Reise zu den Ursprüngen von Geschmack und Terroir. Stromberg pur! Eine Hymne an die salzige, wilde Mineralität und Komplexität großer trockener Rieslinge!

Zu genießen ab sofort, dabei bitte unbedingt dekantieren, Höhepunkt wohl 2022 bis mindestens 2037.
Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DNA033218
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Schäfer-Fröhlich
Schulstraße 6
55595 Bockenau
Deutschland

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Wein noch nicht freigegeben, die Auslieferung erfolgt voraussichtlich Ende 2019!

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