López de Heredia, „Viña Cubillo“ Crianza DOCa Rioja, tinto 2012

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Diese gereifte Crianza bietet eine Qualität, die im Einstiegssegment ihresgleichen sucht!

López de Heredia, „Viña Cubillo“ Crianza DOCa Rioja, tinto 2012
93 Punkte: „This was born as a red for tapas“ – Luis Gutiérrez (Robert Parker’s WINE ADVOCATE)

Während alle Welt vor allem von R. López de Heredias „Viña Tondonia Reserva“ spricht, wird ein anderer Wein häufig übersehen. Es ist der „Viña Cubillo“, der zwar „nur“ eine Crianza ist, aber was für eine! Mit neun Jahren Reifezeit stellt er fast alles in den Schatten, was wir an Kellerreife von bekannten Reservas kennen. Mehr Wein, mehr klassischer Rioja geht nicht für das Geld. Zumindest haben wir wirklich nirgendwo je etwas Besseres in dieser Preisklasse getrunken.

Die Frucht dieser Cuvée stammt aus dem Weingarten Viña Cubillas, der wie alle Weinberge des Weinguts nach dem Namen der jeweiligen Flussschleife des Ebro benannt ist, an welcher der Weinberg liegt. Erworben wurde er bereits von Don Rafael, dem Gründer des Weinguts. Der Weinberg liegt etwa vier Kilometer vom Weingut entfernt auf über 400 Metern Höhe. Wie alle Weinberge der Bodega ist er geprägt von Ton und Kalk aus dem Tertiär, je nach Lage in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Viña Cubillas umfasst 24 Hektar, die in 16 Hektar Tempranillo, vier Hektar Garnacha und je zwei Hektar Mazuelo und Graciano aufgeteilt sind. Diese Aufteilung entspricht exakt dem späteren Anteil der Rebsorten an dieser Cuvée, für die die Rebsorten gemeinsam in mehr als hundert Jahre alten Holzfermentern vergoren wurden. Nach Meinung der Familie hätte der Weinberg speziell mit den Parzellen La Encina und La Monja das Zeug, als Gran Reserva ausgebaut zu werden. Doch bislang blieb diese Qualitätsstufe dem „Viña Tondonia“ vorbehalten. So beschränkt man sich beim „Viña Cubillo”, der früher „Vendemia Especial“ genannt wurde, auf eine Crianza. Doch was sind schon Qualitätsbezeichnungen? Was Maria José hier mit ihrem Team vinifiziert, ist eine drei Jahre im Holz und sechs Jahre auf der Flasche gereifte Spitzenqualität, die sich durch den höheren Anteil von Garnacha deutlich von den anderen Weinen unterscheidet.

Ja, das ist zweifelsohne Reserva- oder sogar Gran-Reserva-Qualität, die hier in Flaschen gefüllt wurde. Und das ist auch bei dem Jahrgang 2012 nicht anders, der es nach den jüngsten Spitzenjahrgängen von 2009 bis 2011 hätte schwer haben können. Doch weit gefehlt. Denn 2012 war ein Jahr, das von der Kontrollstelle der Qualifizierten Herkunftsbezeichnung Rioja als „sehr gut“ eingestuft wurde. Der Jahrgang 2012 zeichnete sich durch geringe Niederschläge aus, 25% weniger als in der Region üblich. Es war ein besonders trockenes Jahr bis weit in den Herbst hinein, da sich fast 35 % der gesamten Niederschlagsmenge auf die letzten drei Monate des Jahres konzentrierte. Diese geringen Niederschläge und die hohen Temperaturen im Frühling und Sommer führten dazu, dass die Weinlese deutlich vorgezogen wurde, ähnlich wie im letzten Jahr, obwohl die Regenfälle, die am 11. Oktober begannen, dazu führten, dass die Ernte bis zum 18. Oktober dauerte, fünf Tage später als 2011, aber immer noch sehr früh für die in Haro üblichen Verhältnisse. Die Ernte begann am 4. Oktober mit den weißen Sorten. Dieselben Bedingungen führten zu einer deutlichen Verringerung der Anzahl und des Gewichts der Trauben, so dass die Endproduktion unseres Weinbergs geringer war als in einem normalen Jahr erwartet. Die Qualität der Weine dieses Jahrgangs, sowohl der Weiß- als auch der Rotweine, war aufgrund des hervorragenden Gesundheitszustands der Trauben und der guten Balance zwischen Alkoholgehalt und Polyphenolen sehr gut. Die Weine entwickelten sich aufgrund ihrer guten Eignung für den Ausbau in Fässern und eine lange Lagerung vorteilhaft in Bezug auf Frische und Finesse.

Der wärmere Jahrgang drückt sich zwar in einer etwas dunkleren und etwas üppigeren Frucht aus, doch das ist bei einem neun Jahre alten Rioja relativ. Definitiv haben wir hier das Bild von einem „Viña Cubillo“ im Glas. Der ziegelrote Wein, eine Cuvée aus 70% Tempranillo, 20% Garnacha sowie jeweils 5% Graciano und Mazuelo duftet intensiv nach reifen roten Pflaumen, dunklen Kirschen und Maulbeeren, die von pimentón, Bohnenkraut, Unterholz, Blutorangenschale und einer Kombination von feinen Vanille- und Eichennoten begleitet werden. Am Gaumen zeigt sich der „Cubillo“ voll sowie reif und doch mit einer glasklaren Säure und Frische in der dunkelroten Frucht. Man sollte ihm zumindest momentan genügend Luft geben, damit er sich entfalten kann. Dann fächert er sich auf, zeigt viel Saft, Holzwürze und Unterholz, Sattelleder und Tabak. Man kann sich an dieser Tiefe und der Balance, die der Wein bietet, wie auch an seiner Süffigkeit und Eleganz geradezu berauschen. Das ist fantastisch und bekommt bei Robert Parker völlig zu Recht 93 Punkte. Wenn er die Preis- und Genuss-Balance mit bewertet hätte, wäre die Punktzahl wohl noch deutlich höher ausgefallen.

Auf den Punkt gereift, ab sofort ein Genuss, und das sicherlich noch über 2026 hinaus!
Land: Spanien
Region: Rioja
Weingut: López de Heredia - Rioja
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Tempranillo, Grenache, Carignan, Graciano
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: SRI040112
Alkohol: 13,5 % vol.
Restzucker: 1,9 (g/L)
Gesamtsäure: 6,9 (g/L)
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: López de Heredia
Avda. de Vizcaya 3
26200 Haro (La Rioja)
Spanien

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