Pieropan, „Ruberpan“ DOC Valpolicella Superiore, rosso 2018

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Orient-Aromen neben der Opernstadt

Pieropan, „Ruberpan“ DOC Valpolicella Superiore, rosso 2018
Der Name ist leicht zu merken und auch seit dem 19. Jahrhundert mit Weinen im Soave-Gebiet verbunden. Doch mit ihrem Rotweingut sind die Pieropans relative Newcomer im italienischen Weingeschäft. Erst im Jahr 2000 erwarb Leonildo Pieropan Land am Monte Garzon, das zwar mitten im Gebiet von Valpolicella und Amarone lag, allerdings noch nicht mit Reben bestockt war. Von Anfang an pflegte man biologische Bewirtschaftung in den komplett neu angelegten Weingärten (auf 350 bis 500 Metern Höhe und von lehmig-kalkiger Bodenzusammensetzung), die für die beiden Söhne Andrea und Dario gedacht sind, damals noch vielversprechende Agrarwissenschaft-Studenten. Ganz ohne Tradition allerdings war die neue Wein-Residenz nicht; in Tregnago Verona befindet sich seit dem 18. Jahrhundert die markante Villa Cipolla Pellegrini. Der unterhalb der alten Gartenanlage der Villa errichtete Keller ist das Herzstück des Weinguts, das unter anderem auch den lange gereiften Amarone im Programm hat. Beim zweiten weltbekannten Wein, den man keltert, dem Valpolicella Superiore namens Ruberpan, nahm man Anleihe bei den Römern: Der Wein aus Corvina Veronese, Rondinella, Corvinone und Croatina Veronese zitiert das lateinische „ruber“ (Rubinrot) und verbindet es selbstbewusst mit einem Teil des Winzer-Namens Pieropan. Getrocknete Walderdbeeren geben sich im Duftbild ein Stelldichein mit Gewürzpaprika und Sauerkirschen – das Paket aus Pikanz und Frucht ist ungewöhnlich, wurde aber in einer 18 Monate dauernden Fass-Reifung geformt. Große und kleine Fässer ergeben einen runden Gesamteindruck, den Dario und Andrea Pieropan noch mit einer längeren Flaschenreife-Periode beschlossen haben. Somit kommt der Valpolicella auch deutlich reifer als so mancher Namensvetter – nichts gegen die Pizzeria Ihres Vertrauens! – ins Glas. Der Auftakt erfolgt hier invers zum Eindruck in der Nase; hier hat die Frucht den Vortritt, der Räucherpaprika sorgt im Nachgang dann für Länge, aber auch für ein wärmendes Gefühl, das in der Tat auch an milde Chili oder den türkischen Pul Biber erinnert. Doch ehe es soweit ist, darf noch das Ratespiel „Benenne die roten Früchte!“ gespielt werden. Ein wenig Erdbeere ist wieder da, aber in einer wenig süßen Form, wie man sie aus dem Müsli kennt. Kirsche definitiv und ein wenig Granatapfel. Ganz schön viel Exotik, die da aus dem Umland von Verona kommt!

Ab sofort bis 2035.
Land: Italien
Region: Venetien
Weingut: Azienda Vitivinicola Leonildo Pieropan - Soave
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Corvina, Croatina, Corvinone, Rondinella
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: IVE020418
Bio-Kontrollstelle: IT-BIO-005
Alkohol: 14,0 % vol.
Restzucker: 2,7 (g/L)
Gesamtsäure: 5,6 (g/L)
   
schwefelige Säure: 24 (mg/L, frei)
schwefelige Säure: 99 (mg/L, gesamt)
Analysedatum: 04.06.21
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Pieropan & C. S.S.
Via Camuzzoni 3
37038 Soave (VR)
Italien

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