Schäfer-Fröhlich, „Schiefergestein – Selection”, Riesling trocken 2020

Allergene: Sulfite |

Flüssiger Schiefer! „Die Weine sind in ihrer Wahrnehmung natürlich fernab des Mainsteam – und das ist gut so.“ – Tim Fröhlich

Schäfer-Fröhlich, „Schiefergestein – Selection”, Riesling trocken  2020
Der „Schiefergestein“ und der „Vulkangestein“ bilden das „Mittelfeld“ im Riesling-Portfolio von Schäfer- Fröhlich. Allerdings – bleibt man bei der Fußballsprache – drängt es dieses Mittelfeld im Sturm mitzuspielen. Das ist auch kein Wunder, denn beide Weine sind nichts anderes als die Vorreiter der Großen Gewächse, da sie aus denselben Lagen stammen. Beim „Schiefergestein“ ist es das Bockenauer Felseneck mit seinem blauen Schiefer und einer Neigung von 65 %, das die Grundlage dieses Ortsweins liefert. Er wird lediglich ein wenig früher gelesen als die GGs, und es kommen einige Randparzellen und jüngere Reben in die „Selection“. Allerdings besitzen diese mittlerweile auch schon ein Alter von 20 bis 30 Jahren. Um den Vergleich zum Fußball aufrechtzuerhalten: Sie befinden sich im besten Alter, um für die Champions League qualifiziert zu werden.

Was sich bei diesem Wein zeigt ist das pure Terroir, das Tim Fröhlich in Kombination mit dem Abbild des Jahrgangs so unverfälscht wie möglich einfließen lassen möchte. Viel ist über 2020 bereits geschrieben worden. Erneut ein warmer Jahrgang, der aufgrund der Trockenheit weniger üppig ausfiel, sich nahe an den Vorgänger aus 2019 lehnt, jedoch etwas eleganter, da leichtfüßiger ausfällt. Warum und trocken und daher weniger üppig? Das liest sich zunächst wie ein Widerspruch, ist aber vermutlich einer der prägenden Faktoren für die Stilistik des Jahrgangs gewesen, wenn man den Äußerungen vieler Winzer lauscht. Denn als es im Sommer richtig trocken und trotzdem warm blieb, stellten die Reben überwiegend ihr rasantes Wachstum ein. Eine Art Schutzmechanismus, wenn klar wird, dass keine Wasserversorgung und damit Nährstoffe in greifbarer Nähe sind. Denn Wasser und Wärme, also Energiezufuhr, bedeuten „Stechschritt“ im Wachstumszyklus. Umso mehr ergaben die kleinbeerigen Trauben ein fabelhaftes Ausgangsmaterial für den „Schiefergestein“.

Es beißt also wie gewohnt in der Nase, wenn der schiefrig-flintige Riesling aus dem Glas steigt – ganz so wie wir die präzisen, ja messerscharfen Weißweine aus dem Hause Schäfer-Fröhlich lieben. Dann weiße Johannisbeeren, Ingwer und Ananas zuhauf. Das wirkt kühl und fein, am Gaumen geradezu brillant in seiner hellen Aromatik. Ein gebirgsbachklarer Riesling, der mit seiner gletschernen Art erfrischt und durch die würzigen Noten, die dem Schieferriesling so eigen sind, nochmals an Konturenschärfe gewinnt, für uns daher immer den rasantere der beiden Steinweine darstellt. „Fern ab vom Mainstream“ wie Tim Fröhlich stolz kommentiert „Und das ist gut so.“

Dieser Wein bietet ab sofort pure Trinkfreude, hat aber Potenzial wie Tims Große Gewächse – also sicher bis 2030, wenn nicht deutlich länger.
Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Weingut Schäfer-Fröhlich – Bockenau
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: DNA031120
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Schäfer-Fröhlich
Schulstraße 6
55595 Bockenau
Deutschland

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