Jülg, Weißburgunder Schweigener Sonnenberg „Reitschul“, trocken 2019

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

1. Platz Weißburgunder-Trophy 2021: 95 Punkte – FALSTAFF

Jülg, Weißburgunder Schweigener Sonnenberg „Reitschul“, trocken 2019
Zweiter Jahrgang „Reitschul“ – mehr Weißburgunder geht nicht!

VINUM Weinguide Deutschland 2021: Top 10 „Weiße Burgundersorten“!

Es liegt was in der Luft, „Pfälzer Weinfrühling“ – das erste Quartal des Jahres 2021 ist kaum vorbei, seit 30. März Mitglied im VDP, eine Woche früher schon die Meldung, dass der zweite Jahrgang des Weißburgunders aus dem Schweigener Sommerberg „Reitschul“ den ersten Platz (ex aequo) der Weißburgunder-Trophy des FALSTAFF belegt hat (der andere Preisträger stammt ebenfalls aus der Pfalz, ebenfalls aus dem Schweigener Sommerberg: Friedrich Becker mit seinem Weißburgunder „Reserve“)! Ein Umstand, der Freunde des Weinguts vermutlich nicht weiter verwundert, standen doch alle Zeichen für den „Reitschul“ seit einigen Monaten schon auf „Erfolg“: Der aktuelle Weinguide der Zeitschrift VINUM („Die rasante und stete Weiterentwicklung im Hause Jülg darf mit Fug und Recht als sensationell bezeichnet werden. (…) Den Schwerpunkt bilden Burgunder-Sorten, wobei Jülg sehr genau weiß, was gut und was besser ist.“) bedenkt den „Reitschul“ mit 93 Punkten – die höchste Bewertung innerhalb des Jülg-Portfolios – was dem Wein auch einen Platz in der Top 10 „Weiße Burgundersorten“ beschert. Im jährlichen „Rechenschaftsbericht“ des Magazins DER FEINSCHMECKER („Die besten Winzer und Weine 2021“) wird dieser tatsächlich großartige Weißburgunder gleich als erster „Probiertipp“ für das Weingut Jülg genannt, und auch der EICHELMANN führt in mit der dritthöchsten Wertung (nach zwei Opus-Oskar-Weinen) im hausinternen ranking.

Südpfalz? Nordelsass? Und wohin mit dem burgundischen Einfluss? Den „kleinen Grenzverkehr“ beherrschen die Jülgs jedenfalls perfekt, befinden sich doch etliche ihrer ältesten und besten Weinberge diesseits und jenseits der deutsch-französischen Staatsgrenze (seit 1984 sind Schweigener Winzer mit ihrem auf französischen Gebiet liegenden Eigentum im Grundbuch von Wissembourg (Weißenburg) wieder eingetragen). Eine dieser „Wechsellagen“ ist der südlich exponierte Sonnenberg mit seinem tiefgründigen Kalkmergelboden. Die „Reitschul“ allerdings ist eine Parzelle aus der im Vergleich recht kleinen Ursprungslage Sonnenberg (heute eine Großlage und „das Ergebnis einer kurzfristigen Marketingstrategie“ (Georg Küffner), die die Weinbauflächen der Gemeinden Schweigen-Rechtenbach, Oberotterbach und Schweighofen umfasst) auf der deutschen Seite. Sie wurde von den Jülgs urbar gemacht und neu bestockt, „perfekt ausgerichtet, aber deutlich breiter als tief“ (Werner Jülg), weshalb man in hier mit dem Fahrzeug auch „viel kurbeln muss“, was ein guter Freund und Winzerkollegen spöttisch als „uf de Reitschul fahre“ (pfälzisch für „Karusellfahren“) kommentierte. Was man dann bei Jülgs quasi „gewohnheitsmäßig“ übernommen hat („eine Entscheidung, die am Mittagstisch gefallen ist“).

Beim Weißburgunder „Reitschul“ (acht Monate Hefelager, Ausbau im neuen 500-Liter-tonneau), finden sich alle Elemente wieder, die wir an den Jülg’schen Weinen so sehr schätzen: Präzision, Vielschichtigkeit, Kraft, bei aller Puristik und Konzentration auf das Wesentliche – „im Weinbau ist es wie in der Kunst, man nimmt immer mehr weg“ (Werner Jülg) – eine immense aromatische Tiefe und Leichtigkeit. Im Duft anfangs verhalten, fast karg, dann sehr bald zartestes Fenchelgrün, balsamische Kräuternoten, Aromen von weißen Blüten, etwas Hefe, später dann hell-würziges Holz, ein Hauch Tabak, und langsam öffnet sich eine Tür gen (Trocken-)Frucht (von Birne über Ananas bis hin zu Salzmandeln). Am Gaumen wunderbar dicht gewirkt, eine großartige Mischung aus Zitrusfrucht und präzisem phenolischem grip – mit einer stilistischen Eleganz und fast lässigem Understatement, die der sich nach und nach aufbauenden Kraft und einem fast lustvollen Druck nur scheinbar widersprechen. Der „Reitschul“ zeigt sich nun immer saftiger, cremiger, gleichzeitig macht sich die immer gespanntere mineralische Straffheit bemerkbar, die den Wein geradezu in „höhere Sphären“ hebt („zum Kalk wird hier die Zeit“) und ihn auf ganzer, kaum enden wollender Länge brillant konturiert. Eine Struktur und vor allem Stringenz, die jeglichem burgundischen Vorbild (Johannes Jülg hat unter anderem auch auf der Domaine du Clos des Lambrays Erfahrungen gesammelt) zur Ehre gereichen, im Zweifel absolut ebenbürtig sind – Weißburgunder so „transzendent“ wie Chardonnay, das können hierzulande nur wenige. Ein Meisterwerk und sicherlich einer der besten deutschen Weißburgunder überhaupt!

Ab sofort zu genießen, Höhepunkt 2022 bis nach 2028+.
Land: Deutschland
Region: Pfalz
Weingut: Weingut Jülg - Schweigen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Pinot Blanc
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: DPF072019
Alkohol: 13,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Jülg
Hauptstraße 1
76889 Schweigen
Deutschland

Zum PDF-Datenblatt

Weiterempfehlen:
35,00 €
(entspricht 46,67 €/l | Preise inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Lieferstatus: Artikel ist verfügbar.

Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
info@pinard.de


Öffnungszeiten & Verkostungsmöglichkeiten

Anfahrt
Ihre Vorteile bei uns Zu unserer Firmenphilosophie
Zahlungsarten
Versand
Unsere Angebote Service & Unternehmen