Santa Duc, „Le Pied de Baud” Châteauneuf-du-Pape, rouge 2017

14,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Der kraftvoll strukturierte überaus klassische „Châteauneuf-du-Pape“ mit 95–97 Parker-Punkten.

Santa Duc, „Le Pied de Baud” Châteauneuf-du-Pape, rouge 2017
Bei Gras auf der Domaine Santa Duc entstehen seit dem Eintritt von Benjamin Gras vor einigen Jahren immer mehr große Weine. Gigondas und Châteauneuf-du-Pape geben sich dabei nichts. Die Weine bewegen sich in beiden Appellationen auf höchstem Niveau, werden alle nach den gleichen biodynamischen Maßstäben erzeugt und genauso zurückhaltend wie erstklassig vinifiziert. Das Einzige, was sie trennt, ist Benjamins Entscheidung, auf welche Weise die einzelnen Lagen vergoren werden, um das jeweils einzigartige Terroir am besten in den Fokus zu rücken.

Beim „Le Pied de Baud” aus Châteauneuf-du-Pape zeichnet sich das Terroir durch eine nördliche Lage in den Hügeln des Plateau des Brusquières aus, wo der eine Hektar Rebfläche von einem Jahrhunderte alten Eichenwald umgeben ist. Dort stehen rund 80 % Grenache, 15 % Mourvèdre und 5 % Cinsault. Die Reben sind naturgemäß nicht ganz so alt, aber sie befinden sich schon seit Jahrzehnten dort. Sie wurzeln tief in den Schwemmlandböden des ehemaligen Rhône-Flussbetts mit der guten Drainage durch den Flusskies, der vermischt ist mir rotem Lehm. Handlese, penible Sortierung der Trauben, spontane Vergärung eines recht hohen Anteils von Ganztrauben mit Stielen und Stengeln treffen bei diesem „Châteauneuf“ auf eine recht kurze Mazeration mit Umpumpen, um für ein geschmeidiges Tanningerüst zu sorgen. Schließlich reift der „Châteauneuf“ aus der Einzellage in Stockinger-Fudern und Terrakotta- Gefäßen.

Der recht dunkle, mit violetten Reflexen ausgestattete „Châteauneuf-du-Pape“ duftet intensiv nach französischem Süden. Anders kann man es gar nicht ausdrücken. Er spiegelt die trockene Erde des Sommers, ein wenig Lavendel am Wegesrand, größere Mengen an Garrigue und provençalischen Kräutern ebenso wider wie saftig reife schwarze Kirschen, gemischt mit ein paar Sauerkirschen und Granatapfelkernen, Himbeeren und ein paar Johannisbeeren, aber auch Tabak und Pfeffer. Diese Cuvée wirkt ausgesprochen klassisch, wenn auch schon im Duft elektrisierender und frischer als viele andere Weine der Region. Dieser Eindruck bestätigt sich am Gaumen, wo sich schon jetzt eine Balance von reifer dunkler Frucht, würzigen Aromen, frischer Säure, seidigem Tannin, Kraft und Eleganz andeutet. Tatsächlich kann man klar feststellen, dass Benjamin Gras’ Weine immer noch präziser, noch frischer und noch tonischer werden. Hier trifft Burgund auf Südrhône, wenn man so will, und Benjamins Lehrzeit bei Romanée-Conti ist kaum zu verhehlen. Die Entscheidung, in 2017 mit mehr Rappen zu arbeiten, und ferner die Wahl des den Ausbau prägenden Terrakottagefäßes sorgen für Spannung und eine so lebendige wie elegante Textur am Gaumen. Das ist schon jetzt fantastisch und dürfte nochmal an Komplexität gewinnen, wenn sich im Laufe der Zeit die tertiären Aromen in den Wein einschleichen. Von Parker aber gibt es bereits jetzt eine Wertung von 95–97 Punkten, die wir voll unterstreichen können.

Der „Le Pied de Baud“ zeigt sich jetzt schon offen und charmant und hat ein Potential bis sicherlich 2035 und länger.
Land: Frankreich
Region: Südliche Rhône
Weingut: Domaine Santa Duc - Gigondas
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Grenache, Syrah, Mourvèdre
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: FRS091417
Bio-Kontrollstelle: FR-BIO-01
Alkohol: 14,0 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite

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