Santa Duc, Les Quatre Terres, Côtes du Rhône, rouge 2018

14,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Was hier als „Côtes du Rhône“ bezeichnet wird, hat eigentlich schon Cru-Niveau.

Santa Duc, Les Quatre Terres, Côtes du Rhône, rouge   2018
Es sind vier unterschiedliche Terroirs, die diesem „Côtes du Rhône“ den Namen „Les Quatres Terres“ geben. Tatsächlich bringt Benjamin Gras mit der Wahl der beiden Cru-Terroirs (Vacqueyras und Rasteau) sowie der Villages-Lagen der Côtes du Rhône Roaix und Séguret eine Trauben-Kollektion von sehr unterschiedlichen Bodenstrukturen in diesen Wein. Vacqueyras steht für sandige Hangböden, Rasteau für Schotterterrassen mit roten kalkhaltigen Böden auf Kiesbetten, Roaix für Sand und Kies und Séguret für Kalk- und Tonterrassen auf alluvialem Schwemmland. In den Weinbergen mit alten Reben, die hier und da mit jüngeren Anpflanzungen durchsetzt sind, stehen rund 70 % Grenache, 15 % Syrah sowie Mourvèdre, Cinsault, Carignan und Clairette. Die Trauben werden wie bei allen Qualitätsweinen von Santa Duc von Hand gelesen und im Weinberg wie später auch auf dem Sortiertisch penibel begutachtet, bevor sie für diese Cuvée genutzt werden. Benjamin Gras’ Qualitätsurteil ist rigoros, und alles, was nicht perfekt ist, wird aussortiert und als Fassware verkauft. Das ist ein wesentliches Steuerungsinstrument, um von einer bereits hoch angesehenen zu einer der besten Domaines in Frankreich zu avancieren. Ein weiteres dieser Instrumente ist die Art des Anbaus, bei dem Benjamin von biologisch-organischer vor Jahren auf biodynamische Wirtschaftsweise umgeschwenkt ist. Und wer in den blitzsauberen und fast wie ein Sakralbau wirkenden Keller von Santa Duc geht, sieht, dass nicht nur die Einzellagen, sondern auch der „Côtes du Rhône“ in teuren Stockinger-Fudern und in Kelleramphoren reift. So entsteht bei Santa Duc ein „Côtes du Rhône“ auf Cru-Niveau, der definitiv Standards setzt.

Nur teilweise entrappt und als Ganztrauben spontan vergoren, hat der „Les Quatres Terres“ eine vergleichsweise kurze und recht warme Gärung durchlaufen. Das macht Sinn; denn auch wenn Benjamin Gras die Komplexität des Weines in den letzten Jahren auf ein neues Standardmaß erhöht hat, so möchte er doch gleichzeitig den typischen Charakter eines „Côtes du Rhône“ behalten. Und das heißt, dass hier eine seidige Tanninstruktur gepaart mit Frische und Würze erwartet wird. Genau das liefert der Wein, aber er kann noch viel mehr. Die Cuvée duftet nach Veilchen und Rosenblättern, nach den warmen Tönen von Himbeeren und reifen Brombeeren wie auch Pflaumen, aber auch nach eher säurebetonten roten wie schwarzen Johannisbeeren, Cranberrys und Granatäpfeln, die sich mit kühlem Stein und ein wenig Unterholz, trockener Erde und Garrigue verbinden. Am Gaumen wird die reife Himbeerfrucht des von Grenache dominierten Weines noch spürbarer, doch ebenso die schwarzen Früchte. Was den Wein wirklich bemerkenswert und so einzigartig unter den „Côtes du Rhône“ der Gegend macht, ist das Spiel mit dem seidigen, aber immer noch leicht adstringierenden Tannin, mit der überaus lebendigen Säure und der elektrischen Spannung, die die tiefe Mineralität an die Zunge bringt. Was begeistert, ist die einzigartige Textur des Weines, die an gebrannten Ton erinnert und sicher auch viel damit zu tun hat, dass ein größerer Anteil von Stielen und Stengeln mit vergoren wurden, was dem Wein einen Zuwachs an Frische und Komplexität verliehen hat. Benjamin Gras hat seine Lehrjahre unter anderem bei Romanée-Conti und auch bei Vega Sicilia verbracht. Das hat deutliche Spuren hinterlassen. Wir können nur sagen: Wow, was für ein Einstieg in das Portfolio dieser Domaine.

Im Idealfall karaffieren Sie den „Les Quatres Terres“ und trinken ihn in Burgundergläsern. Jetzt und sicher bis 2025 und länger.
Land: Frankreich
Region: Südliche Rhône
Weingut: Domaine Santa Duc - Gigondas
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Grenache, Syrah, Mourvèdre, Carignan, Clairette Ronde
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: FRS090718
Bio-Kontrollstelle: FR-BIO-01
Alkohol: 14,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite

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