Keller, Westhofen Morstein Pinot Noir „Felix” Großes Gewächs (Versteigerungswein) 2016

Allergene: Sulfite |

Ein Monument, ein Denkmal für Deutschen Pinot - Dirk Würtz

Keller, Westhofen Morstein Pinot Noir „Felix” Großes Gewächs  (Versteigerungswein) 2016
Aus dem finessenreichen und hocheleganten Rotweinjahrgang 2016 bieten Julia und Klaus Peter Keller 360 Flaschen ihres raren Paraderotweins an – und, um es vorneweg zu sagen, für uns einer der besten, wenn nicht DER beste Rotwein Deutschlands! Geringste Erträge von oftmals weniger als 12 hl/ha (wie etwa bei Leroy) treffen auf allerbesten Kalkfelsboden im Morstein, dazu uralte Reben (72 Jahre) und feinste Pinot-Genetik aus dem Burgund! Und all das in den Händen von Julia und Klaus Peter, die mit ihren letzten Jahrgängen auch beim Rotwein die absolute Weltspitze erreicht haben.

Liebe Kunden: Große Gefühle, großes Finesse-Weinkino. Es ist schlicht eine Wonne, die emotional berührenden Rotweine von Klaus Peter Keller zu genießen, die nur hauchzart vom Holz geküsst wurden. „Wenn alte Reben, beste Genetik und genialer Boden zusammentreffen, dann brauch’ ich keine Neuholzschminke im Wein“, hat Klaus Peter eine klare Vorstellung von seinem Rotwein. Er vermittelt Gänsehautatmosphäre und streichelt sanft die Seele. Morstein Felix 2016 lässt den Genießer meditativ in purer Sinnlichkeit versinken, aus der man gar nicht mehr auftauchen möchte. Das ist Hedonismus pur, ein gewaltiges Naturereignis, eine unvergleichliche Sinfonie zwischen Rebsorte und Terroir, von einfühlsamer Meisterhand perfekt dirigiert! Ein Wein, den man nur mit seinen besten Freunden trinkt! Morstein Felix ist nichts anderes als der G-Max in Rot. Ein Solitär!

Die auserlesenen Beeren werden von Julia und Klaus Peter von Hand entrappt und in einem kleinen, offenen Holzgärbottich vergoren, ultra-traditionell wird die Maische mit den Füssen untergestoßen – entspannter und schonender geht es nicht!!

Und diese geniale Kombination aus großartigem Weinberg, perfekter Rebpflege und schonendster Extraktion können Sie, liebe Weinfreunde, auch im betörend, umwerfend präzisen, komplexen und zugleich fantastisch trinkanimierenden MORSTEIN Pinot Noir Felix” schmecken.

Seit seiner Lehrzeit in Burgund bei Rousseau und Lignier ist Klaus Peter beseelt von einer Idee: Einen der besten Pinots der Welt zu erzeugen. Mit dem MORSTEIN FELIX Alte Reben ist er seinem Traum ganz nahe gekommen. Nein, er ist angekommen im Olymp der besten Burgunder-Erzeuger! Hugh Johnson hat es erkannt: „Many many winemakers in Burgundy would be happy to have such superbe Pinots in their cellars“.

Und die Liste der überzeugten Bewunderer dieses Weines ist lang:

· Für den Chefredakteur des WEINWISSER, Guiseppe Lauria, steht der 2015er Morstein an der Spitze der deutschen Rotweine in diesem Ausnahmejahr. Dies bestätigt das auch der einflussreiche New Yorker Kritiker John Gilman ( View from the Cellar): „ Kellers Rotweine werden immer noch besser, da die Reben älter und die Erträge noch kleiner ausfallen. Kellers Pinots stehen an der Spitze aller deutschen Rotweine – sie sind brillant!“

· Die Grande Dame der Wein-Journalisten und Master of Wine Jancis Robinson wurde vom WEINWISSER gefragt: „Was war Ihr letztes Weinerlebnis, bei dem Sie Gänsehaut bekommen haben?” Robinsons Antwort: „Als ich mit meiner Kollegin Julia Harding MW den Abschluss der neuesten Auflage des „Oxford Companion to Wine“ feierte, tranken wir einen 2012 Westhofener Morstein Spätburgunder Großes Gewächs, ein großartiger Wein!”

· Stephan Reinhardt, Deutschland-Verkoster für Parker, ist vom Pinot aus dieser magischen Lage verzaubert: Es ist sein Wein des Jahres 2016!

· Dirk Würtz, einer der bekanntesten Weinblogger der Welt: „Keller macht Pinot. Nicht irgendeinen. Wahrscheinlich DEN Pinot schlechthin. Um das alles zu beschreiben, müsste ich jetzt ellenlang ausholen. Das geht leider nicht. Vor mir steht die Ausgeburt an Eleganz und das Sinnbild eines Pinot. Diese Eleganz, diese Säure, diese Länge, diese Struktur, diese perfekten Tannine – ein Wahnsinn. Ein Monument, ein Denkmal für Deutschen Pinot. Der Wein ist schlicht perfekt. Mehr geht nicht. Ich bin dankbar, derartiges probieren zu dürfen. Sehr dankbar! Man merkt übrigens, dass hier einer Pinot produziert, der weiß, wie große Burgunder schmecken.“

· Achim Becker, der von uns sehr geschätzte Weinterminator, schwärmt bereits in allerhöchsten Tönen vom 2014er: „Ein atemberaubender Morstein Spätburgunder Felix. 2014 setzt auf den Giganten aus 2013 noch leicht eins drauf! Dieser Wein verbindet in idealer Form die Fülle von 2012 mit der Feinheit und Finesse von 2013, zeigt aber ebenfalls die von Klaus Peter bei seinen Pinots angestrebte Leichtigkeit und Eleganz.“ „Und sie werden von Jahr zu Jahr immer noch präziser, komplexer und feiner“, ergänzt begeistert John Gilman.

· Hugh Johnson, die Ikone des britischen Weinjournalismus. Als er die Kellerschen Burgunder probierte, huschte ihm ein Lächeln übers Gesicht: „Klaus Peter, viele in Burgund wären froh, wenn sie solche Rotweine im Fass hätten.“ Und dann nimmt er Keller zusammen mit Romanée-Conti und 5 weiteren weltberühmten Domainen ins „Who is who“ des Pinot Noirs auf. Ein Ritterschlag!

· Und Sam Hofschuster auf Wein-Plus: „Morstein Pinot - ein deutscher Spätburgunder wie von einem anderen Stern! Alles wird in den Schatten gestellt von Kellers ungeheuer saftigem, salzigem, getrocknet-floralem, hochfeinem Konzentrat, das Gerbstoffe hat, die Seidenspinnerraupen reihenweise in den Selbstmord treiben würden, hätten sie eine Ahnung von Wein. Taxi, heimfahren, austrinken...“

· Und nochmals Jancis Robinson: Sie vergab schon in 2012 begeistert 19/20 Punkten („What a triumph!“), damit ebenfalls die höchste Bewertung eines deutschen Rotweins und stellt den Morstein „Felix“ 2012 auf eine Stufe mit beispielsweise Romanée-Contis La Tâche, dem Chambertin von Leroy und dem Musigny von Mugnier! Das ist sicherlich nochmals ein Ritterschlag.

· Sebastian Georgi, ehemals Sommelier des Jahres, ausgezeichnet für seine Edel-Pizzeria mit der besten Weinkarte Deutschlands: „Im Kontext erscheinen so viele Pinots aus Deutschland dagegen wie Fortuna Köln gegen Real Madrid!”

Es war einer der absoluten Lieblingsweine unseres leider viel zu früh verstorbenen Freundes Tino Seiwert, den er im Jahrgang 2014 fast zärtlich wie folgt beschrieb: „Morstein 2014, ein Hedonist, ein strahlender Fixstern! Kellers Morstein Felix, (benannt nach seinem ältesten Sohn Felix, der gerade sein erstes Lehrjahr bei von Buhl absolviert hat) aus Erträgen, wie man sie sonst nur noch bei Leroy in Burgund kennt (unter 10 hl/ha), wird bei allem Zauber der Frucht von seiner vibrierenden kalkigen Mineralität geprägt. Und mit jeder Minute länger im geöffneten Glas öffnen sich Schichten um Schichten von verführerischen Aromen und transparente Finesse streichelt sinnlich die Zunge. Und welch nicht enden-wollender mineralischer Nachhall! Dieser Morstein wird in Blindproben vinologische Weltbilder zum Einsturz bringen! Bei einer Blindprobe unter Burgunderkennern hielten ihn Experten für den Romanée-Conti und umgekehrt!”

Morstein 2016: Ein Inbegriff der Eleganz, voll rotbeeriger Frucht und duftender Sauerkirschen. Ein saftiger und konzentrierter Pinot-Feingeist, aus Klaus Peter ältestem Weinberg, der mit seinen 72jährigen Reben schwerelos über den Gaumen wandert. Wie ein Seiltänzer, der feinste Frucht, ausgewogene Säure, perfektes Tannin und seinen gutgebauten Körper in meisterhafter Balance voranbewegt. Die pure Finesse sorgt für Gänsehaut bei diesem Großen Gewächs aus alten Pinot-Reben aus dem Morstein.

Wenn Sie üppige, alkoholstarke Australier lieben – steigern Sie diesen Wein bitte nicht!
Wenn Sie das Feuer und die Kraft eines Châteauneufs lieben – dann ist dieser Wein nichts für Sie!
Doch wenn Sie ultimative Finesse, Zartheit und Präzision im Glas lieben, wenn sie immer schon einmal ein kleines Engelchen im Mundraum spüren wollten, wie es puren Kalk wie Weihwasser auf der Zunge tänzelnd verteilt – dann ist das genau Ihr Wein!

Im Stile eines ganz großen Musigny von Frederic Mugnier. Wir sind bei der Verkostung dieses Elixieres zutiefst berührt und stimmen der Grande Dame der Weinjournalisten voll zu: „Bei Kellers Morstein bekomme ich Gänsehaut.“

Diese Jahr über hatten wir die großzügige Möglichkeit, den Versteigerungs-Spätburgunder nicht nur im Weingut, sondern auch im Vergleich mit anderen Weinen des Jahrgangs mehrfach zu verkosten. Allein beim Schreiben dieser Zeilen, dem Durchgehen der gesammelten Notizen, läuft uns das Wasser nachträglich nochmals im Mund zusammen und wir blicken mit großem Vergnügen auf die Versteigerung. 2016 brachte geniale Weine hervor, wenn leider auch im Spitzenbereich mit deutlich zu niedrigen Mengen. Es ist gar nicht so leicht in einem Jahrgang wie 2016, der zwar kühl und saftig ist, allerdings enorm niedrige Erträge hervorbrachte, Konzentration in Form von Finesse und Eleganz zu bündeln und nicht als schiere Kraft. Um dem entgegenzuwirken, arbeitete Klaus Peter – und sein Sohn Felix unterstützt ihn stärker denn je zuvor dabei – mit großflächiger Beschattung der Trauben. Sie wickelten die Triebe, anstatt sie zu schneiden, erhielten so unversehrte Weinreben (Übrigens eine Methode, die auch auf der Domaine Leroy praktiziert wird, aufgrund ihres enormen Arbeitsaufwandes aber kaum andernorts regelmäßige Anwendung findet). Mit 50% Ganztrauben, bei denen die Rappen beibehalten werden, gewannen die beiden sowohl Struktur als auch Frische im Wein. Dies gelingt nur in Jahren, in denen die Rappen bereits gut ausgereift sind, denn bereits ein kleiner Anteil noch grüner Stängel sorgt für unreife und grüne Noten.

Der 2016er Morstein strahlt eine rotbeerige Finesse im Glas aus. Er riecht „heller” als der konzentrierte 2015er Jahrgang. Sauerkirschen steigen aus dem Glas, hinterlassen ein ätherisches Bouquet subtiler Aromen und zarter Frucht. Dieser nicht endendwollende Duft, dieses parfümartige und schwebende Element besitzen nur die allerfeinsten Burgunder, die in unserem Gedächtnis tief verankert sind. Mit jedem Schwenken des Glases offenbaren sich neue Facetten und Nuancen, der Wein gewinnt an Würzigkeit.

Am Gaumen dann erlangt man Zugang zur Walhalla des Pinot Noir. Eine saftige und strukturgebende rote Frucht vermählt sich mit einem Hauch dunkler Beeren. Konzentriert gleitet diese blitzsaubere Frucht über den Gaumen, wird begleitet von feinkörnigen und samtigen Tanninen. Eine lebendige Säure, die für Vitalität sorgt, trägt den Wein, gebettet in saftige und tiefe Frucht und bestens integriert, bis tief in den Nachhall. Man fühlt die 72 jährigen Reben, die 2012 ihre erste Ernte nach ihrer Umveredlung ergaben. Man fühlt die Tiefe, die Ausgewogenheit des Spätburgunders. Man fühlt Leichtigkeit, Präzision und Finesse, unterlegt von einer Würzigkeit, die einen unweigerlich tief in den Bann zieht. Der älteste Spätburgunderweinberg der Kellers ist ein Gigant. Aber einer mit leisen Tönen.

So könnten wir noch ewig weiterschwärmen: es sind genau diese Dichotomien, die die ganze Größe dieses Weines ausmachen, die uns ungläubig staunen lassen, wie es Klaus Peter immer wieder gelingt, das Beste aus seinen bevorzugten Lagen für Pretiosen voll innerer Harmonie und perfekter Balance herauszufiltern, so unaufgeregt und leise, dass selbst unbändige Kraft wie eine zarte Liebkosung wirkt, dass selbst ein Sturm nur wie ein elektrisierender Hauch erfrischend über die Haut streift. Nur ganz wenigen Weinen dieser Welt wohnt diese Gabe inne.

Werte Kunden: Wir geben Ihnen auf unserer Bestelliste Korridore vor, in denen Sie Ihre Versteigerungsgebote eintragen können. Bis hin zu einem Gebot „no limit“, dass Sie in der unteren Zeile eintragen können. In den letzten Tagen sind wir wieder und wieder von Interessenten angerufen worden, die speziell für den Morstein Felix (und das Pettenthal GG sowie das Erstlingswerk aus der Schubertslay) von uns eine Prognose des Preises erhalten wollten. Diese Frage ist jedoch ungemein schwer zu beantworten. Wir vermuten, bei der Weltklasse-Qualität dieses Pinot und der Anwesenheit von Händlern und Privat-Kunden aus der ganzen Welt, dass eine Flasche nicht unter 500 Euro netto zu ersteigern sein wird. Eher irgendwo bei 600-700+ (2014 erzielte 550 Euro, 2015 bereits 610 Euro), obwohl Klaus Peter diesem Preis-Trend entgegenzuwirken versucht, indem er wie im Vorjahr ganze 360 Flaschen in die Versteigerung gibt. Die Preise für gleich gute Grand Crus aus dem Burgund wie dem La Tâche, dem La Romanée, einem großen Musigny oder Chambertin liegen ja noch deutlich drüber. Die besten Pinot des Burgund haben mit dem Morstein Grand Cru von Keller Konkurrenz auf Augenhöhe bekommen!

Wir wünschen Ihnen sehr, liebe Kunden, dass die Kronjuwelen deutscher Winzerkunst in ihre Hände gelangen mögen. Die Versteigerungsweine sind ja alle aus kleinsten Erträgen und in kleinsten Stückzahlen erzeugt. Und daher natürlich sehr rar. Den kleinen Rest, der nicht versteigert wird, hält Klaus Peter für die Familie, Freunde und künftige Generationen in der Schatzkammer. Somit reden wir heute über Weine, die noch um einiges rarer sind als beispielsweise Coche Durys Corton Charlemagne. Keller Versteigerungsweine zu besitzen, ist etwa so, als ob Harald Wohlfahrt und Eckhard Witzigmann gleichzeitig bei Ihnen zu Hause in ihrer Küche stünden und für Sie das Sonntagsdinner kochen würden! Kellers Versteigerungsweine sind zudem ganz große Kunst. Der Charakter der allerbesten Lagen ist in Flaschen gefüllt! Oder wie Lars Daniels, Master of Wine, aus den Niederlanden sagt: „Kellers Weine sind wahnsinnig gut. Nur wenige Erzeuger weltweit können solche Weine erzeugen. Exceptional at every Level!”
Land: Deutschland
Region: Rheinhessen
Weingut: Weingut Keller - Rheinhessen
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Pinot Noir
   
Verschluss: Naturkork
Bestell-Nr.: DRH014516
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Keller
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim
Deutschland

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