DE-ÖKO-022
Wagner-Stempel
Heerkretz Pinot Noir Großes Gewächs
2024
Subskription Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich ab Herbst 2026.
Ihr Preis
50,00 €
Art.-Nr. DRH071924
・ 12,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 66,67 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Sicher einer der großen rheinhessischen Spätburgunder GGs des Jahres 2024!
Gehörte das Große Gewächs aus der Heerkretz in den letzten Jahren eher zu den reduktiven Spätburgundern in Deutschland, hat sich das mit dem 2024er Jahrgang geändert. Und Daniel Wagner ist sehr glücklich damit. Denn der Winzer gibt keine Ruhe, bis er an dem Punkt angelangt ist, an den er mit seinen Weinen möchte. Der 2024er Pinot ist diesem Punkt sehr nahe gekommen. Er ist das Ergebnis steten Forschens und Ausprobierens. Dabei haben er, seine rechte Hand Oliver Müller und sein Kellermeister David van den Höövel in diesem Jahr einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht. „Manchmal waren unsere Pinots so reduktiv, dass sie eher etwas für Freaks waren oder für eine Gruppe von Sommeliers, die das so feiern. Nun haben wir entdeckt, woran das lag. Wir haben in den letzten Jahren trotz der Reduktion, die sie hatten, zu früh geschwefelt. Das hat die Reduktion konserviert. In diesem Jahr haben wir so spät wie möglich geschwefelt.“ Hinzu kam, dass die Spätburgunder im Jahr 2024 mit 3,1 einen so niedrigen pH-Wert hatten wie nie zuvor.
So präsentiert sich der Wein schon in der Farbe ausgesprochen attraktiv mit einem tiefen Violett, das er die ganze Zeit über behalten hat, obwohl der „Heerkretz“ auch bei der Probe Ende April noch nicht geschwefelt war.
Die Trauben stammen aus einer einzelnen, 1992 gepflanzten Parzelle in der Heerkretz mit steinigen und skelettreichen Schotter- und Lehmböden auf Porphyrfels im Untergrund. Im Keller werden die biologisch erzeugten Trauben spontan vergoren und nur noch sanft überschwallt. Der Ganztraubenanteil liegt bei nicht mehr als 10 % und dient eigentlich nur als Sieb vor dem Ausguss, weil das Team keine metallenen Maischesiebe nutzt, sondern klassisch burgundisch arbeitet. Nach der Gärung reift der Wein in zwei bis vier Jahre alten Taransaud-Barriques, einer Tonnellerie aus dem Burgund.
Von dem früher so reduktiven Stil ist lediglich eine feine Cassis-Note übrig geblieben, die typisch für Reduktion beim Spätburgunder ist. Doch die wirkt keineswegs als Stilmittel, sondern schwingt im großen Ganzen mit. Im Gegensatz zum „Siefersheim Spätburgunder“ wirkt der „Heerkretz“ seinem Stand gemäß noch verschlossener und ein wenig in sich gekehrt. Er wird mehr Zeit benötigen, zeigt aber jetzt schon wunderschöne Anlagen von dunklen Kirschen, Himbeeren und Hagebutten. Neben dem Cassis findet man ein Bukett aus kandierten Veilchen sowie ein präsentes, sich aber integrierendes Holz bester Provenienz. Am Gaumen präsentiert sich das Große Gewächs schon jetzt ungemein saftig, reif, mit dunkler Frucht sowie Anklängen von dunklem Tabak, Kräutern und kühlem Gestein. Dazu kommen feine Tannine, die den Wein in ein langes Finale tragen, begleitet von einer dezenten Würze. Ein purer, klarer, präziser und eleganter Pinot Noir. Unserer Meinung der beste rote Heerkretz, den Daniel Wagner bisher geschaffen hat!
So präsentiert sich der Wein schon in der Farbe ausgesprochen attraktiv mit einem tiefen Violett, das er die ganze Zeit über behalten hat, obwohl der „Heerkretz“ auch bei der Probe Ende April noch nicht geschwefelt war.
Die Trauben stammen aus einer einzelnen, 1992 gepflanzten Parzelle in der Heerkretz mit steinigen und skelettreichen Schotter- und Lehmböden auf Porphyrfels im Untergrund. Im Keller werden die biologisch erzeugten Trauben spontan vergoren und nur noch sanft überschwallt. Der Ganztraubenanteil liegt bei nicht mehr als 10 % und dient eigentlich nur als Sieb vor dem Ausguss, weil das Team keine metallenen Maischesiebe nutzt, sondern klassisch burgundisch arbeitet. Nach der Gärung reift der Wein in zwei bis vier Jahre alten Taransaud-Barriques, einer Tonnellerie aus dem Burgund.
Von dem früher so reduktiven Stil ist lediglich eine feine Cassis-Note übrig geblieben, die typisch für Reduktion beim Spätburgunder ist. Doch die wirkt keineswegs als Stilmittel, sondern schwingt im großen Ganzen mit. Im Gegensatz zum „Siefersheim Spätburgunder“ wirkt der „Heerkretz“ seinem Stand gemäß noch verschlossener und ein wenig in sich gekehrt. Er wird mehr Zeit benötigen, zeigt aber jetzt schon wunderschöne Anlagen von dunklen Kirschen, Himbeeren und Hagebutten. Neben dem Cassis findet man ein Bukett aus kandierten Veilchen sowie ein präsentes, sich aber integrierendes Holz bester Provenienz. Am Gaumen präsentiert sich das Große Gewächs schon jetzt ungemein saftig, reif, mit dunkler Frucht sowie Anklängen von dunklem Tabak, Kräutern und kühlem Gestein. Dazu kommen feine Tannine, die den Wein in ein langes Finale tragen, begleitet von einer dezenten Würze. Ein purer, klarer, präziser und eleganter Pinot Noir. Unserer Meinung der beste rote Heerkretz, den Daniel Wagner bisher geschaffen hat!
Diesen Wein kann man jetzt und sicher bis 2042 mit Freude trinken.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Rheinhessen
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Spätburgunder (100 %)
Verschluss
Korken (Diam®)
Bestell-Nr.
DRH071924
Bio-Kontrollstelle
DE-ÖKO-022
Alkoholgehalt
12,5 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Weingut Wagner-Stempel
Wöllsteiner Straße 10
55599 Siefersheim
Deutschland
Wöllsteiner Straße 10
55599 Siefersheim
Deutschland
Der 2024er „Heerkretz Spätburgunder Großes Gewächs“ ist für uns der endgültige Durchbruch im Hause Wagner-Stempel, was große deutsche Pinots angeht.