DE-ÖKO-003
Christmann
Vogelsang Riesling Großes Gewächs
2025
Lieferbar
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78,00 €
Art.-Nr. DPF080525
・ 13,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 104,00 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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„Unser bislang bester Vogelsang“ – Sophie Christmann
96/100 – Meiningers Sommelier
Der Neustadter Vogelsang ist eines der jüngeren Projekte im Hause Christmann und zugleich die Wiederentdeckung einer historischen Spitzenlage. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurden seine Weine bis an den bayerischen Königshof geliefert, später geriet der Weinberg durch Baulandspekulation weitgehend in Vergessenheit. 2017 übernahmen Sophie und Steffen Christmann Rebflächen im Vogelsang und stellten sie auf biodynamische Bewirtschaftung um, 2019 wurde der mittlere Hang neu bepflanzt, woran wir damals persönlich teilhaben durften. Seit 2020 erscheint der Name nach rund 50 Jahren wieder auf einem Etikett. Der als Große Lage klassifizierte Vogelsang umfasst 8,5 Hektar, von denen Christmann 2,7 Hektar bewirtschaftet. Auf 160 bis 280 Metern Höhe fällt er nach Süden ab, in den steilsten Partien mit bis zu 50 Prozent Neigung. Geologisch ist der Vogelsang eine Besonderheit an der Mittelhaardt: Die Reben stehen auf mehr als 200 Millionen Jahre altem Muschelkalk, der beim Einbruch des Oberrheingrabens an die Oberfläche gelangte. Die Lage am Ausgang des Neustadter Tals sorgt zudem für große Temperaturamplituden zwischen Tag und Nacht und für stabile Säuren im Wein.
Mit dem fortwährenden Verständnis des Vogelsangs hat sich in acht Jahren Arbeit auch die Auswahl für das Große Gewächs verändert. „Der 2025er ist daher unser bislang bester Vogelsang,“ so Sophie. Ursprünglich galt der Mittelblock als beste Partie. Inzwischen haben sich für Sophie Christmann jedoch die hoch gelegenen Terrassen unmittelbar am Waldrand als Herzstück herauskristallisiert. Der 2025er stammt daher überwiegend aus diesen oberen Terrassen, ergänzt um einen kleineren Anteil aus einem alten Stück des mittleren Bereichs. Die beiden Partien wurden getrennt ausgebaut und anschließend zur finalen Cuvée assembliert. Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen, die Gärung erfolgt spontan im großen Holz.
Im Glas zeigt sich der 2025 Vogelsang mit ausgesprochen hellem Naturell. Seine Nase wirkt kühl und unverstellt, fast wie Morgennebel, dabei sehr aufgeräumt und diszipliniert. Er spricht bedacht, leise, mit klarer Stimme und ist dabei alles andere als schwatzhaft. Stattdessen verlangt er nach Zeit, Temperatur und einem ausreichend großen Glas. Eine feine Reduktion liegt über der Aromatik, dezent rauchig und mit einem Anflug von Streichholz, hier jedoch weniger als störendes Feature denn aparter Nebeneffekt. Die darunter liegende Substanz deutet sich zunächst schemenhaft an. Mit zunehmender Belüftung öffnet sich eine helle, zitrische und gelbfruchtige Aromatik, stets unterlegt von der kühlen, steinigen Kontur des Weins. Am Gaumen setzt sich dieser Eindruck nahtlos fort. Fest und vertikal wirkt der Vogelsang geradlinig, in sich geschlossen und baut eine enorme innere Spannung auf. Fast elektrisch vibriert er über den Gaumen, ohne dabei auch nur im Ansatz karg oder asketisch zu wirken. Hinter dem straffen, äußeren Erscheinungsbild steckt die ganze Reife des Jahrgangs mit gelber Frucht, saftigem Extrakt, hohe Konzentration und einer vollreifen, hedonistischen Substanz. Die Phenolik gibt dem Wein zusätzlichen Grip und sorgt für stabile, vertikale Leitplanken am Gaumen. Genau dieser Gegensatz definiert den 2025er Vogelsang. Seine hohe innere Spannung und seine unverrückbare Struktur sprechen von enormem Reifepotential, für das es bislang noch keine Referenzen gibt. Es bleibt also nichts anderes, als der Sache selbst auf den Grund zu gehen und ein paar Bouteillen einzukellern. Derweil lohnt es sich eine erstklassige Ceviche nach peruanischem Originalrezept herzustellen und alle zwei Jahre auf Pairing-Fähigkeit zu überprüfen.
Der Neustadter Vogelsang ist eines der jüngeren Projekte im Hause Christmann und zugleich die Wiederentdeckung einer historischen Spitzenlage. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurden seine Weine bis an den bayerischen Königshof geliefert, später geriet der Weinberg durch Baulandspekulation weitgehend in Vergessenheit. 2017 übernahmen Sophie und Steffen Christmann Rebflächen im Vogelsang und stellten sie auf biodynamische Bewirtschaftung um, 2019 wurde der mittlere Hang neu bepflanzt, woran wir damals persönlich teilhaben durften. Seit 2020 erscheint der Name nach rund 50 Jahren wieder auf einem Etikett. Der als Große Lage klassifizierte Vogelsang umfasst 8,5 Hektar, von denen Christmann 2,7 Hektar bewirtschaftet. Auf 160 bis 280 Metern Höhe fällt er nach Süden ab, in den steilsten Partien mit bis zu 50 Prozent Neigung. Geologisch ist der Vogelsang eine Besonderheit an der Mittelhaardt: Die Reben stehen auf mehr als 200 Millionen Jahre altem Muschelkalk, der beim Einbruch des Oberrheingrabens an die Oberfläche gelangte. Die Lage am Ausgang des Neustadter Tals sorgt zudem für große Temperaturamplituden zwischen Tag und Nacht und für stabile Säuren im Wein.
Mit dem fortwährenden Verständnis des Vogelsangs hat sich in acht Jahren Arbeit auch die Auswahl für das Große Gewächs verändert. „Der 2025er ist daher unser bislang bester Vogelsang,“ so Sophie. Ursprünglich galt der Mittelblock als beste Partie. Inzwischen haben sich für Sophie Christmann jedoch die hoch gelegenen Terrassen unmittelbar am Waldrand als Herzstück herauskristallisiert. Der 2025er stammt daher überwiegend aus diesen oberen Terrassen, ergänzt um einen kleineren Anteil aus einem alten Stück des mittleren Bereichs. Die beiden Partien wurden getrennt ausgebaut und anschließend zur finalen Cuvée assembliert. Die Trauben werden selektiv von Hand gelesen, die Gärung erfolgt spontan im großen Holz.
Im Glas zeigt sich der 2025 Vogelsang mit ausgesprochen hellem Naturell. Seine Nase wirkt kühl und unverstellt, fast wie Morgennebel, dabei sehr aufgeräumt und diszipliniert. Er spricht bedacht, leise, mit klarer Stimme und ist dabei alles andere als schwatzhaft. Stattdessen verlangt er nach Zeit, Temperatur und einem ausreichend großen Glas. Eine feine Reduktion liegt über der Aromatik, dezent rauchig und mit einem Anflug von Streichholz, hier jedoch weniger als störendes Feature denn aparter Nebeneffekt. Die darunter liegende Substanz deutet sich zunächst schemenhaft an. Mit zunehmender Belüftung öffnet sich eine helle, zitrische und gelbfruchtige Aromatik, stets unterlegt von der kühlen, steinigen Kontur des Weins. Am Gaumen setzt sich dieser Eindruck nahtlos fort. Fest und vertikal wirkt der Vogelsang geradlinig, in sich geschlossen und baut eine enorme innere Spannung auf. Fast elektrisch vibriert er über den Gaumen, ohne dabei auch nur im Ansatz karg oder asketisch zu wirken. Hinter dem straffen, äußeren Erscheinungsbild steckt die ganze Reife des Jahrgangs mit gelber Frucht, saftigem Extrakt, hohe Konzentration und einer vollreifen, hedonistischen Substanz. Die Phenolik gibt dem Wein zusätzlichen Grip und sorgt für stabile, vertikale Leitplanken am Gaumen. Genau dieser Gegensatz definiert den 2025er Vogelsang. Seine hohe innere Spannung und seine unverrückbare Struktur sprechen von enormem Reifepotential, für das es bislang noch keine Referenzen gibt. Es bleibt also nichts anderes, als der Sache selbst auf den Grund zu gehen und ein paar Bouteillen einzukellern. Derweil lohnt es sich eine erstklassige Ceviche nach peruanischem Originalrezept herzustellen und alle zwei Jahre auf Pairing-Fähigkeit zu überprüfen.
Trinkreife ab sofort, Höhepunkt wohl bis 2042.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Pfalz
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Riesling (100 %)
Verschluss
Korken (Diam®)
Bestell-Nr.
DPF080525
Bio-Kontrollstelle
DE-ÖKO-003
Alkoholgehalt
13,0 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
318 KJ / 76 kcal
Kohlenhydrate
1,3 g
davon Zucker
0,3 g
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Weingut Christmann, Steffen und Sophie Christmann GbR
Peter Koch Straße 43
67435 Neustadt an der Weinstraße
Deutschland
Peter Koch Straße 43
67435 Neustadt an der Weinstraße
Deutschland
Christmann Vogelsang Riesling GG 2025: kühler Muschelkalk-Riesling mit Zitrus, saftigem Extrakt, feiner Phenolik und geradezu elektrischer Spannung.