DE-ÖKO-003
Christmann
Ölberg-Hart Riesling Großes Gewächs
2025
ACHTUNG: nur noch 5 Mal verfügbar
Ihr Preis
72,00 €
Art.-Nr. DPF080425
・ 13,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 96,00 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Königsbacher Ölberg-Hart: Wenn das Große im Kleineren liegt
Der Königsbacher Ölberg-Hart ist, wie Sophie Christmann es formuliert, „die kühlere und windigere Variante des Idig“. Die als Großes Gewächs deklarierte Lage bildet seit 2015 das Kernstück innerhalb des wesentlich größeren Königsbacher Ölbergs und liegt unmittelbar oberhalb des Idig am Pfälzerwald am Ausgang des Klausentals. Christmann bewirtschaftet 0,8 Hektar der rund sechs Hektar großen Lage, die sich exakt auf 178 bis 197 Metern Höhe mit ostsüdöstlicher Ausrichtung erstreckt. Die Weinberge profitieren hier von der frühen Morgensonne, kommen am Abend jedoch früher in den Schatten des Waldes. Gleichzeitig strömt nachts kühle Luft aus dem Klausental durch den Ölberg. Der 1986 gepflanzte Riesling steht hier auf schwerer Terra fusca aus tertiärem Kalkmergel, der im Oberboden mit Buntsandsteingeröll durchsetzt ist. Ein deutlich schwererer Boden als in den benachbarten Lagen, der nach Sophie Christmanns Erfahrung auch dafür sorgt, dass der Ölberg-Hart immer ein wenig länger braucht, um sich vollständig zu entfalten. Die Trauben von den biodynamisch bewirtschafteten Reben werden selektiv von Hand gelesen, die Gärung erfolgt spontan mit eigenen Hefen im großen Holz aus Pfälzer Eiche.
Im Glas leuchtet der 2025 Ölberg-Hart in strahlendem Strohgelb. Seine Nase besitzt direkt eine hohe Präsenz und zeigt sich expressiv, ohne vordergründig auf Frucht zu setzen. Stattdessen öffnet sich zunächst ein ganzes Konglomerat an Steinassoziationen: nasser Stein, Tafelkreide und die Erinnerung an eine sonnenwarme Terrasse, über die gerade ein sommerlicher Regenschauer gezogen ist. Natürlich spielt sich auch hier vieles um die Zitrone ab, die in sämtlichen Aggregatzuständen erscheint: Blüte, Schale, Öl und das weiße Mesokarp. Etwas gelbe Frucht wie Pfirsich oder Marillen füllen seinen Fruchtkorb zusätzlich und lassen den Ölberg-Hart insgesamt etwas üppiger erscheinen. Dahinter folgen würzige Schattierungen von hellem Tabakblatt und Muskatblüte. Alles bleibt im hellen aromatischen Spektrum, ohne eindimensional fruchtig zu wirken. Vielmehr ist das eine komplexe, nachdrücklich von ihrer Herkunft geprägte Nase, bei der Frucht, Stein und Würze eng miteinander verwoben sind.
Am Gaumen legt der Ölberg-Hart noch einmal zu. Enorm saftig im Antrunk, wird er aromatisch zunächst von Zitrusfrüchten angetrieben. Zitrone und Limettenabrieb treffen auf Pink Grapefruit, insbesondere auf das herbe, bitter-süße Grapefruitöl aus der Schale. Mit seiner hohen Konzentration, saftigen Frucht und reichhaltigem Extrakt besitzt er ordentlich Druck am mittleren Gaumen. Vielschichtigkeit und Tiefe gehen mit bemerkenswerter Länge einher. Entscheidend für die Balance ist das Zusammenspiel aus Phenolik und Säure: feinkörnig fasst sie den reichhaltigen Saft präzise ein und knüpft unmittelbar an die perfekt ausgereifte Säure an. Die ist zweifellos vorhanden, tritt jedoch kaum als eigenständiges Element hervor, so selbstverständlich ist sie in den extraktreichen Kontext eingebunden. Dadurch bekommt die ganze Fülle Kontur, Richtung und ordentlich Schwung aus der Hüfte. Gerade darin liegt die Spannung dieses Weins. Der Ölberg-Hart verbindet die Konzentration des 2025er Jahrgangs mit der kühlen, windoffenen Lage am Wald mit ihren schweren Kalkböden. Ein tiefgründiger, kraftvoller Wein, der schon jetzt enorm viel zeigt und dennoch erst am Anfang seiner Entwicklung steht. Für den zeitnahen Genuss ist die Karaffe zwingend angeraten, eine erstklassige Mahlzeit rückt ihn ebenfalls ins rechte Licht. Etwas Hummer mit einem Salat von bunten Tomaten und Pfirsich mit Basilikum sind eine Bank, etwas gebratener Edel-Fisch in Grapefruit-Butter mit Kaffir-Limetten-Öl ist ebenfalls ein dankbarer Sparringspartner auf Augenhöhe.
Im Glas leuchtet der 2025 Ölberg-Hart in strahlendem Strohgelb. Seine Nase besitzt direkt eine hohe Präsenz und zeigt sich expressiv, ohne vordergründig auf Frucht zu setzen. Stattdessen öffnet sich zunächst ein ganzes Konglomerat an Steinassoziationen: nasser Stein, Tafelkreide und die Erinnerung an eine sonnenwarme Terrasse, über die gerade ein sommerlicher Regenschauer gezogen ist. Natürlich spielt sich auch hier vieles um die Zitrone ab, die in sämtlichen Aggregatzuständen erscheint: Blüte, Schale, Öl und das weiße Mesokarp. Etwas gelbe Frucht wie Pfirsich oder Marillen füllen seinen Fruchtkorb zusätzlich und lassen den Ölberg-Hart insgesamt etwas üppiger erscheinen. Dahinter folgen würzige Schattierungen von hellem Tabakblatt und Muskatblüte. Alles bleibt im hellen aromatischen Spektrum, ohne eindimensional fruchtig zu wirken. Vielmehr ist das eine komplexe, nachdrücklich von ihrer Herkunft geprägte Nase, bei der Frucht, Stein und Würze eng miteinander verwoben sind.
Am Gaumen legt der Ölberg-Hart noch einmal zu. Enorm saftig im Antrunk, wird er aromatisch zunächst von Zitrusfrüchten angetrieben. Zitrone und Limettenabrieb treffen auf Pink Grapefruit, insbesondere auf das herbe, bitter-süße Grapefruitöl aus der Schale. Mit seiner hohen Konzentration, saftigen Frucht und reichhaltigem Extrakt besitzt er ordentlich Druck am mittleren Gaumen. Vielschichtigkeit und Tiefe gehen mit bemerkenswerter Länge einher. Entscheidend für die Balance ist das Zusammenspiel aus Phenolik und Säure: feinkörnig fasst sie den reichhaltigen Saft präzise ein und knüpft unmittelbar an die perfekt ausgereifte Säure an. Die ist zweifellos vorhanden, tritt jedoch kaum als eigenständiges Element hervor, so selbstverständlich ist sie in den extraktreichen Kontext eingebunden. Dadurch bekommt die ganze Fülle Kontur, Richtung und ordentlich Schwung aus der Hüfte. Gerade darin liegt die Spannung dieses Weins. Der Ölberg-Hart verbindet die Konzentration des 2025er Jahrgangs mit der kühlen, windoffenen Lage am Wald mit ihren schweren Kalkböden. Ein tiefgründiger, kraftvoller Wein, der schon jetzt enorm viel zeigt und dennoch erst am Anfang seiner Entwicklung steht. Für den zeitnahen Genuss ist die Karaffe zwingend angeraten, eine erstklassige Mahlzeit rückt ihn ebenfalls ins rechte Licht. Etwas Hummer mit einem Salat von bunten Tomaten und Pfirsich mit Basilikum sind eine Bank, etwas gebratener Edel-Fisch in Grapefruit-Butter mit Kaffir-Limetten-Öl ist ebenfalls ein dankbarer Sparringspartner auf Augenhöhe.
Trinkreife ab sofort, Höhepunkt wohl bis 2030, insgesamt bis 2041.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Pfalz
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Riesling (100 %)
Verschluss
Korken (Diam®)
Bestell-Nr.
DPF080425
Bio-Kontrollstelle
DE-ÖKO-003
Alkoholgehalt
13,0 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
322 KJ / 77 kcal
Kohlenhydrate
1,4 g
davon Zucker
0,4 g
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Weingut Christmann, Steffen und Sophie Christmann GbR
Peter Koch Straße 43
67435 Neustadt an der Weinstraße
Deutschland
Peter Koch Straße 43
67435 Neustadt an der Weinstraße
Deutschland
Christmann Ölberg-Hart Riesling GG 2025: kraftvoller Pfälzer Riesling von Terra Fusca mit Zitrus, kühler Mineralität, Tiefe und feiner Phenolik.