DE-ÖKO-039
Zehnthof Luckert
Creutz Sylvaner ***
2025
Subskription Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich ab Herbst 2026.
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170,00 €
Art.-Nr. DFR020625
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0,75 l ・ 226,67 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Creutz – älteste Silvanerreben der Welt, aus den 1870ern!
„Entschuldigung, hierfür fehlen uns die Worte, und selbst dieses Buch wäre zu dünn für eine ausgiebige Beschreibung.“ – Vinum Weinguide Deutschland 2025
„Dieser Weinberg ist einer der ganz wenigen, die zur damaligen Zeit sortenrein gepflanzt wurden; 2012 wurde erstmals ein Wein aus diesem Weinberg erzeugt, Creutz genannt nach der alten Einzellage.“ – Eichelmann Deutschlands Weine 2026
Die Geschichte des Sylvaners „Creutz“ ist zunächst völlig unglaublich, ist aber eine, die so dann doch nur das Leben geschrieben haben kann. Denn wer die Luckerts in ihrer fränkisch bodenständigen und pragmatischen Art kennt, weiß auch, dass ihnen der ganze Trubel um ihren „Sylvaner“ fast schon zu viel des Guten ist. Doch wer eben die ältesten Silvanerreben der Welt (!) besitzt, kann eine gewisse Aufmerksamkeit kaum verhindern.
Die Reben des „Creutz“ stehen im Zentrum des ohnehin pittoresken und von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgebenen Sulzfeld und stellen den einzigen verbliebenen Weinberg im Ortskern dar. Viel zu idyllisch waren die Südlagen und viel zu groß der Wohnbedarf, als dass nach dem Zweiten Weltkrieg die verbliebenen Weinberge nicht zu Grundstücken umfunktioniert worden wären. Dass die Reben, die in den 1870ern gepflanzt wurden, über die Jahrhunderte erhalten geblieben sind, verdankt sich allein der Tatsache, dass sie für den Eigenbedarf, den sogenannten Haus-Schoppen, über Generationen von der Familie gehegt und gepflegt wurden. Es handelt sich um rund 600 Stöcke Gelber Silvaner, die bis auf wenige Stöcke Elbling und Muskateller rebsortenrein gepflanzt wurden und heute zum Grundstück der Besitzerfamilie gehören. Tatsächlich sind die Reben von Vorbesitzern aufgrund extrem niedriger Erträge allerdings abgesägt worden. Was diesen nach der Flurbereinigung dramatischsten Eingriff überlebt hatte, wurde von Familie Luckert regelrecht gerettet.
Nur durch einen glücklichen Zufall wurden die Luckerts auf den Rebberg (aus dem südlichsten Teil der Lage Sonnenberg, der Boden ist von Muschelkalk mit leichter Lössauflage geprägt) aufmerksam und konnten diesen 2009 übernehmen. Über drei Jahre lang haben sie dann den Weinberg nach ihren Vorstellungen aufgepäppelt, auf Spalier umgestellt und 2011 die ersten Trauben eingefahren (und diese zumindest im Glasballon ausgebaut). Seit 2012 gibt es, wenn es die Natur erlaubt, ein „Fässel“ Wein, vergoren im alten tonneau, der allein aufgrund der winzigen Menge und Erträge (20 bis 25 hl/ha), für alle Weißweine kleinsten Gebindeeinheit im Weingut. Es gibt also maximal rund 600 Flaschen Wein von dieser Preziose, die der kleinen Rebfläche, ihrer Einstufung als Wohngebiet sowie der Anrainer wegen, ausschließlich von Hand bewirtschaftet werden kann.
Man muss sich das nochmal vergegenwärtigen, weil der Zeitsprung so enorm ausfällt: Es sind die ersten Jahren nach der Reichsgründung, in Bayreuth eröffnet Richard Wagner dank der Finanzierung durch König Ludwig II seine Festspiele und ein noch junger Friedrich Nietzsche veröffentlicht sein erstes Werk „Die Geburt der Tragödie“, Otto von Bismarck ist Reichskanzler, Claude Monet malt das Gemälde, das dem Impressionismus seinen Namen geben wird – und in Sulzfeld pflanzt man Silvanerreben!
Doch auch unabhängig des schon fast biblisch anmutenden Alterskontexts weiß dieser Silvaner zu überzeugen. Nicht von ungefähr wurde er im Vinum Weinguide bereits als bester Rebsortenvertreter ausgezeichnet und ist alljährlich in allen wichtigen Bestenlisten vertreten. Auch im Jahrgang 2025 setzt der Sylvaner Creutz die Benchmark der Kollektion. Er ist dichter, dabei feiner ziseliert (Maiglöckchen, Fenchel, Forellen-Birne, Zitronen), nicht so üppig und doch der intensivste Silvaner des Weinguts. 2025? Knochentrocken, kraftvoll, seidig in seiner Textur, sinnlich und doch verführerisch mit dem ersten Glas. Ein einzigartiger Wein, historisch wie aromatisch!
„Dieser Weinberg ist einer der ganz wenigen, die zur damaligen Zeit sortenrein gepflanzt wurden; 2012 wurde erstmals ein Wein aus diesem Weinberg erzeugt, Creutz genannt nach der alten Einzellage.“ – Eichelmann Deutschlands Weine 2026
Die Geschichte des Sylvaners „Creutz“ ist zunächst völlig unglaublich, ist aber eine, die so dann doch nur das Leben geschrieben haben kann. Denn wer die Luckerts in ihrer fränkisch bodenständigen und pragmatischen Art kennt, weiß auch, dass ihnen der ganze Trubel um ihren „Sylvaner“ fast schon zu viel des Guten ist. Doch wer eben die ältesten Silvanerreben der Welt (!) besitzt, kann eine gewisse Aufmerksamkeit kaum verhindern.
Die Reben des „Creutz“ stehen im Zentrum des ohnehin pittoresken und von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgebenen Sulzfeld und stellen den einzigen verbliebenen Weinberg im Ortskern dar. Viel zu idyllisch waren die Südlagen und viel zu groß der Wohnbedarf, als dass nach dem Zweiten Weltkrieg die verbliebenen Weinberge nicht zu Grundstücken umfunktioniert worden wären. Dass die Reben, die in den 1870ern gepflanzt wurden, über die Jahrhunderte erhalten geblieben sind, verdankt sich allein der Tatsache, dass sie für den Eigenbedarf, den sogenannten Haus-Schoppen, über Generationen von der Familie gehegt und gepflegt wurden. Es handelt sich um rund 600 Stöcke Gelber Silvaner, die bis auf wenige Stöcke Elbling und Muskateller rebsortenrein gepflanzt wurden und heute zum Grundstück der Besitzerfamilie gehören. Tatsächlich sind die Reben von Vorbesitzern aufgrund extrem niedriger Erträge allerdings abgesägt worden. Was diesen nach der Flurbereinigung dramatischsten Eingriff überlebt hatte, wurde von Familie Luckert regelrecht gerettet.
Nur durch einen glücklichen Zufall wurden die Luckerts auf den Rebberg (aus dem südlichsten Teil der Lage Sonnenberg, der Boden ist von Muschelkalk mit leichter Lössauflage geprägt) aufmerksam und konnten diesen 2009 übernehmen. Über drei Jahre lang haben sie dann den Weinberg nach ihren Vorstellungen aufgepäppelt, auf Spalier umgestellt und 2011 die ersten Trauben eingefahren (und diese zumindest im Glasballon ausgebaut). Seit 2012 gibt es, wenn es die Natur erlaubt, ein „Fässel“ Wein, vergoren im alten tonneau, der allein aufgrund der winzigen Menge und Erträge (20 bis 25 hl/ha), für alle Weißweine kleinsten Gebindeeinheit im Weingut. Es gibt also maximal rund 600 Flaschen Wein von dieser Preziose, die der kleinen Rebfläche, ihrer Einstufung als Wohngebiet sowie der Anrainer wegen, ausschließlich von Hand bewirtschaftet werden kann.
Man muss sich das nochmal vergegenwärtigen, weil der Zeitsprung so enorm ausfällt: Es sind die ersten Jahren nach der Reichsgründung, in Bayreuth eröffnet Richard Wagner dank der Finanzierung durch König Ludwig II seine Festspiele und ein noch junger Friedrich Nietzsche veröffentlicht sein erstes Werk „Die Geburt der Tragödie“, Otto von Bismarck ist Reichskanzler, Claude Monet malt das Gemälde, das dem Impressionismus seinen Namen geben wird – und in Sulzfeld pflanzt man Silvanerreben!
Doch auch unabhängig des schon fast biblisch anmutenden Alterskontexts weiß dieser Silvaner zu überzeugen. Nicht von ungefähr wurde er im Vinum Weinguide bereits als bester Rebsortenvertreter ausgezeichnet und ist alljährlich in allen wichtigen Bestenlisten vertreten. Auch im Jahrgang 2025 setzt der Sylvaner Creutz die Benchmark der Kollektion. Er ist dichter, dabei feiner ziseliert (Maiglöckchen, Fenchel, Forellen-Birne, Zitronen), nicht so üppig und doch der intensivste Silvaner des Weinguts. 2025? Knochentrocken, kraftvoll, seidig in seiner Textur, sinnlich und doch verführerisch mit dem ersten Glas. Ein einzigartiger Wein, historisch wie aromatisch!
Ab 2028, Potenzial für zwei Dekaden, bis 2050.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Franken
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Silvaner (100 %)
Verschluss
Drehverschluss
Bestell-Nr.
DFR020625
Bio-Kontrollstelle
DE-ÖKO-039
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Weingut Zehnthof Theo Luckert GbR
Kettengasse 3-5
97320 Sulzfeld
Deutschland
Kettengasse 3-5
97320 Sulzfeld
Deutschland
Der Sylvaner „Creutz“ des Zehnthofs Luckert stammt von den weltweit wohl ältesten Silvanerreben aus den 1870er-Jahren. Der beste Silvaner Deutschlands.