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Envínate
6x „Benje“ DOP Islas Canarias, tinto
2023
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Art.-Nr. STE010523-P
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Paket ・ 22,17 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Floral-frisch-würziger Vulkanwein in Samt und Seide
94/100 – Robert Parker Wine Advoate
94/100 – James Suckling
Über lange Zeit hinweg galt die rote Mission-Rebe, auch País, Criolla Chica oder Listán Prieto genannt, als „die“ Rebsorte der sogenannten „Neuen Welt“. Sie war die Rebe der Missionare, die daraus die ersten Messweine in Süd-, Mittel- und Nordamerika erzeugten, und sie verbreiteten sie dort auch überall. Später wurde sie die Basis des „Pipeño“, eines ziemlich rustikalen Alltagsweins, der von den huasos oder campesinos (einfachen Weinbauern) erzeugt wurde. Dieser simple Wein aus hohen Erträgen, der häufig noch mit Wasser verdünnt wurde, dürfte dem Ansehen der Sorte außerhalb Südamerikas nicht geholfen haben. Doch wie es nicht selten der Fall ist, ändert sich das Urteil über eine Rebsorte, wenn man anders mit ihr umgeht und sie sich entfalten lässt. Auf Teneriffa steht der Listán Prieto (der etwa 90 % des „Benje“ ausmacht, dazu heuer 9 % Listán Blanco und eine Winzigkeit Tintilla) auf Parzellen zwischen 900 und 1.100 Metern Höhe an den Hängen des Vulkans Teide, des höchsten Bergs der Kanarischen Inseln. Es sind zwischen 70 und 100 Jahren alte unbeschnittene Buschreben, die diesen so einzigartigen Stoff für die rote Variante des „Benje“ liefern. Man kann den Viticultores de Santiago de Teide (insgesamt 15 Familien), mit denen das Envínate-Team zusammenarbeitet, nur danken, dass sie diese aufwendig zu bewirtschaftenden Flächen bis heute schätzen und pflegen. Sie sorgen für die Frucht, die Envínate dann später verarbeitet. Die vier Freunde kümmern sich darum, dass der besondere Charakter des Ortes und der Sorte so unverfälscht wie möglich in die Flasche kommt.
Jede der Parzellen – Valle de Arriba, Era de Borges, El Barranco, El Patio, El Hoyo, Las Manchas, Las Arenas Arguayo und Los Baldíos – wird von Hand gelesen. Und in diesem Jahr so früh wie im Grunde nie zuvor! Denn 2023 war für Urlauber und Sonnenanbeter ein gutes Jahr, für Winzer allerdings doch etwas extrem, vor allem die Hitzespitzen im März (Temperaturen über 31 °C, auch für die Inseln des „ewigen Frühlings“ ist das zu viel) sowie ein langes und heftiges Aufheizen von Juni bis August auf über 40 °C! Einziger Ausweg: Ertragsreduzierung! Die Lese begann in der ersten Augustwoche mit dem Listán Blanco und endete Anfang September mit dem Listán Prieto Anfang Septenber. Die Ausbeute: Bei den roten Rebsorten etwa 50 % Einbuße!
Die durch die Hitze bedingte frühe Ernte spiegelt sich in diesem Jahr auch in der verkürzten Mazeration des Leseguts (50 % Ganztrauben) in Beton und anderen offenen Gebinden unterschiedlicher Größe und Materials. Danach reifen etwa 70 % des Weins acht Monate lang – ein Abstich (spanisch „trasiego“) findet während dieser Zeit nicht statt – in neutralen Holzfässern (228 und 500 Liter), der Rest in Beton. Im Juni 2024 wurde der Wein dann ohne Schönung oder Filtration abgefüllt.
Envínates roter „Benje“, der hell, fast transparent im Glas steht, offenbart einen herrlich klaren, wie so oft einzigartigen Charakter. Im Duft changiert er zwischen pikanten, steinig-pfeffrigen Noten und weißen Blüten, dann auch hellen Beerenfrüchten, etwas Granatapfel, Blutorangenzesten und Teeblättern – ein wunderbar zarter, subtiler und schwebend leicht wirkender Wein, der im Kern dennoch konzentriert wirkt. Am Gaumen wird das noch deutlicher, die helle, sehr geschmeidige Säure und die feinen, leichten Tannine lassen Stein und Pfeffer „dreidimensionaler“ hervortreten, während die Frucht immer seidiger, dabei ausdrucksvoller zu werden scheint. Der „Benje“ tinto legt eine Frische an den Tag, wie sie –angesichts des heißen Jahrgangs – nur ein echter „vino atlántico“ liefern kann.
Bedauerlicherweise gibt es heuer noch weniger Flaschen al sonst (bei 18.000 war diesmal Schluss!) von diesem einzigartigen Wein … Wir empfehlen baldige Bevorratung!
94/100 – James Suckling
Über lange Zeit hinweg galt die rote Mission-Rebe, auch País, Criolla Chica oder Listán Prieto genannt, als „die“ Rebsorte der sogenannten „Neuen Welt“. Sie war die Rebe der Missionare, die daraus die ersten Messweine in Süd-, Mittel- und Nordamerika erzeugten, und sie verbreiteten sie dort auch überall. Später wurde sie die Basis des „Pipeño“, eines ziemlich rustikalen Alltagsweins, der von den huasos oder campesinos (einfachen Weinbauern) erzeugt wurde. Dieser simple Wein aus hohen Erträgen, der häufig noch mit Wasser verdünnt wurde, dürfte dem Ansehen der Sorte außerhalb Südamerikas nicht geholfen haben. Doch wie es nicht selten der Fall ist, ändert sich das Urteil über eine Rebsorte, wenn man anders mit ihr umgeht und sie sich entfalten lässt. Auf Teneriffa steht der Listán Prieto (der etwa 90 % des „Benje“ ausmacht, dazu heuer 9 % Listán Blanco und eine Winzigkeit Tintilla) auf Parzellen zwischen 900 und 1.100 Metern Höhe an den Hängen des Vulkans Teide, des höchsten Bergs der Kanarischen Inseln. Es sind zwischen 70 und 100 Jahren alte unbeschnittene Buschreben, die diesen so einzigartigen Stoff für die rote Variante des „Benje“ liefern. Man kann den Viticultores de Santiago de Teide (insgesamt 15 Familien), mit denen das Envínate-Team zusammenarbeitet, nur danken, dass sie diese aufwendig zu bewirtschaftenden Flächen bis heute schätzen und pflegen. Sie sorgen für die Frucht, die Envínate dann später verarbeitet. Die vier Freunde kümmern sich darum, dass der besondere Charakter des Ortes und der Sorte so unverfälscht wie möglich in die Flasche kommt.
Jede der Parzellen – Valle de Arriba, Era de Borges, El Barranco, El Patio, El Hoyo, Las Manchas, Las Arenas Arguayo und Los Baldíos – wird von Hand gelesen. Und in diesem Jahr so früh wie im Grunde nie zuvor! Denn 2023 war für Urlauber und Sonnenanbeter ein gutes Jahr, für Winzer allerdings doch etwas extrem, vor allem die Hitzespitzen im März (Temperaturen über 31 °C, auch für die Inseln des „ewigen Frühlings“ ist das zu viel) sowie ein langes und heftiges Aufheizen von Juni bis August auf über 40 °C! Einziger Ausweg: Ertragsreduzierung! Die Lese begann in der ersten Augustwoche mit dem Listán Blanco und endete Anfang September mit dem Listán Prieto Anfang Septenber. Die Ausbeute: Bei den roten Rebsorten etwa 50 % Einbuße!
Die durch die Hitze bedingte frühe Ernte spiegelt sich in diesem Jahr auch in der verkürzten Mazeration des Leseguts (50 % Ganztrauben) in Beton und anderen offenen Gebinden unterschiedlicher Größe und Materials. Danach reifen etwa 70 % des Weins acht Monate lang – ein Abstich (spanisch „trasiego“) findet während dieser Zeit nicht statt – in neutralen Holzfässern (228 und 500 Liter), der Rest in Beton. Im Juni 2024 wurde der Wein dann ohne Schönung oder Filtration abgefüllt.
Envínates roter „Benje“, der hell, fast transparent im Glas steht, offenbart einen herrlich klaren, wie so oft einzigartigen Charakter. Im Duft changiert er zwischen pikanten, steinig-pfeffrigen Noten und weißen Blüten, dann auch hellen Beerenfrüchten, etwas Granatapfel, Blutorangenzesten und Teeblättern – ein wunderbar zarter, subtiler und schwebend leicht wirkender Wein, der im Kern dennoch konzentriert wirkt. Am Gaumen wird das noch deutlicher, die helle, sehr geschmeidige Säure und die feinen, leichten Tannine lassen Stein und Pfeffer „dreidimensionaler“ hervortreten, während die Frucht immer seidiger, dabei ausdrucksvoller zu werden scheint. Der „Benje“ tinto legt eine Frische an den Tag, wie sie –angesichts des heißen Jahrgangs – nur ein echter „vino atlántico“ liefern kann.
Bedauerlicherweise gibt es heuer noch weniger Flaschen al sonst (bei 18.000 war diesmal Schluss!) von diesem einzigartigen Wein … Wir empfehlen baldige Bevorratung!
Ab sofort und bis sicherlich 2030+.
Land
Spanien
Region
Teneriffa
Weingut
Inhalt
Paket
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Listán Negro, Listán Blanco, Tintilla
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
STE010523-P
Alkoholgehalt
12,0 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Envinate S.L.
Terrero 72-74
02630 La Roda (Albacete)
SPANIEN
Terrero 72-74
02630 La Roda (Albacete)
SPANIEN
„Benje“ tinto: Evínate ist hier aus uralten Listán-Prieto-Reben ein genialer Grenzgänger zwischen atlantischem Klima und vulkanischem Terroir gelungen!