ES-ECO-002-CM
Cerrón
„La Calera del Escaramujo“ Stratum Wines DOP Jumilla, tinto
2023
Lieferbar
Ihr Preis
89,00 €
Art.-Nr. SJU031023
・ 14,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 118,67 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
0,75 l ・ 118,67 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
Präphyloxerra-Monastrell-Monument und schlicht sensationell!
98/100 – Tim Atkin
97/100: „Taut, fresh and intense with chalk on the finish, it is defined by its finesse and energy.“ – Joaquín Hidalgo (Vinous)
Luis Gutiérrez, der sich im Auftrag des Wine Advocate rastlos durch sämtliche (Wein-)Regionen Spaniens zu verkosten scheint (allein im Januar hat er schon knapp 180 Notizen inklusive offensichtlich in die Tiefe gehender, akribisch recherchierter Hintergrundberichte), ist ein Glücksfall für den spanischen Wein. Lange schon vor seiner Zeit als „Parker-Kritiker“ und Spanien-Korrespondent für Jancis Robinson schrieb er auf der von ihm mitbegründeten Online-Plattform elmundovino.com mit Gleichgesinnten über die Lage des spanischen Weins, seine Geschichte und Entwicklung (immer am Puls der Zeit und vielen seiner Kollegen um einiges voraus). Ein publizistisches Œuvre, das sich heute, wie eine fundierte Chronik lesen lässt und das seinen Niederschlag unter anderen auch in so wichtigen Büchern wie „The finest wines of Rioja and Northwest Spain“ (zusammen mit Jesús Barquín und Víctor de la Serna) und „The new vignerons. A new generation of spanish wine growers“ oder dem Manifest des „Club Matador“ gefunden hat.
Warum diese lange Vorrede? Weil sein Enthusiasmus und seine Leidenschaft ansteckend sind, weil seine Kenntnisse, seine „Trinkerfahrung“ und sein Referenzsystem so bemerkenswert wie belastbar sind, weil und Sie, liebe Kunden, wissen sollen, warum wir ihn immer wieder mit einer gewissen Hartnäckigkeit, zitieren. Darum. Und das gilt vor allem für den vermutlich grundlegenden Artikel für den Wine Advocate („Spain, Central and Mediterranean Spain: Here Comes the Sun – The Legendary 2020 Vintage“), der eine für viele Weinliebhaber unbekannte Region mustergültig porträtiert und zudem das erste Loblied auf „Cerrón: Der begehrteste Name (und aufregendste!) der letzten Zeit“ gesungen und über das Projekt Stratum Wines berichtet hat. Ein große Sache, auf die eine Liebeserklärung an Land und Leute folgt, deren Höhepunkt eine Zeile des spanischen Liedermachers Juan Manuel Serrat ist, die „seine“ Winzer mit ihren Weinen „aus vollem Halse“ skandieren: „»Nací en el Mediterráneo«. I was born in the Mediterranean. I’m very proud of them all.“
Und wer wäre das angesichts solcher Mittelmeer-Weine nicht? „La Calera del Escaramujo“, der „Kalksteinbruch der Hagebutte“ ist Leuchtturm, Meer und (Halb-)Insel zugleich. Das überaus informative Etikett weist die Lage als 1,67 Hektar großen Präphilloxera-Weinberg aus, der von dem Urgroßvater der Brüder, Francisco Cerdán, 1942 angelegt wurde. Um etwaigen Spekulationen vorzubeugen: Die Region Jumilla wurde erst Ende der 1980er von Reblaus befallen, und diese nach Norden ausgerichtete in 900 bis 960 Metern Höhe gelegene Parzelle (mit einer Neigung von 17 %) blieb damals verschont. Carlos und Juanjo begannen den über 20 Jahre lang „stillgelegten“ Weinberg 2013 wiederzubeleben, die erste Ernte konnten sie allerdings erst 2017 einfahren. Auch hier sind die Bodenverhältnisse „sehr komplex“, Sandstein-, Mergel- (darunter, wie Gutiérrez schreibt, auch blauer Mergel, den er aus dem Jura kenne, der in Spanien nur selten zu finden sei) und Kiesböden auf einem Kalkgrund.
Das „Finesse-Jahr“ (Luis Gutiérrez) 2023 hat sich für das Flaggschiff der „Stratum Wines“ als solches manifestiert! Der für die Jumilla eher untypische Jahrgang (2024 ist wieder echt „mediterran“) strotzt nur so vor Eleganz, brilliert mit einer Kombination von „schwebender“ Frucht, großer Frische und kühlen, raumgreifend komplexen Mineralität.
Was auch in besonderem Maße für „La Calera del Escaramujo“ (95 % Monastrell, dazu 5 % Airén und Blanquilla) gilt, der komplett entrappt in großen gebrauchten Fässern 16 Monate ausgebaut wurde. Im Duft dominiert hier die kraftvolle, frische, unverfälschte Frucht des Tempranillo, die sich in süßen bis säuerliche Kirschen, in Himbeer- und Erdbeernoten und Blutorangenzesten so konzentriert wie subtil mitteilt. Dazu eine floral-würzige Finesse (Lavendel und getrocknete Rosenblüten) sowie balsamische Noten und etwas Unterholz, die einem kühlen, „kalkigen“ Schleier weichen. Am Gaumen wiederholt sich dieser Eindruck, jetzt allerdings noch expressiver, mit einem momentan noch eher nach innen gekehrten Leuchten, kalkig-kühler Mineralität und prononcierten, wunderbar strukturierenden Tanninen, einer hellen, sehr distinkten Säureader, die die kühle dunkle Frucht geradezu singen lässt. Und das alles bei so gar nicht zeitgeistigen 14 Vol.-% Alkohol, die als isolierter Wert allerdings nur wenig Aussagekraft besitzen. Was wirklich zählt, ist das in diesem Fall grandiose Ganze, das immer mehr ist als die Summe seiner Teile: „Ripe red berries are lifted by chalky minerality, resulting in impressive freshness but without losing its wild, herbal character. It finishes with loads of salinity and fantastic complexity.“ (Tim Atkin). Wieder einmal ist hier die Trias Volumen – Säure – Frische in vollendeter Schönheit zu bestaunen. Wir sind völlig begeistert!
97/100: „Taut, fresh and intense with chalk on the finish, it is defined by its finesse and energy.“ – Joaquín Hidalgo (Vinous)
Luis Gutiérrez, der sich im Auftrag des Wine Advocate rastlos durch sämtliche (Wein-)Regionen Spaniens zu verkosten scheint (allein im Januar hat er schon knapp 180 Notizen inklusive offensichtlich in die Tiefe gehender, akribisch recherchierter Hintergrundberichte), ist ein Glücksfall für den spanischen Wein. Lange schon vor seiner Zeit als „Parker-Kritiker“ und Spanien-Korrespondent für Jancis Robinson schrieb er auf der von ihm mitbegründeten Online-Plattform elmundovino.com mit Gleichgesinnten über die Lage des spanischen Weins, seine Geschichte und Entwicklung (immer am Puls der Zeit und vielen seiner Kollegen um einiges voraus). Ein publizistisches Œuvre, das sich heute, wie eine fundierte Chronik lesen lässt und das seinen Niederschlag unter anderen auch in so wichtigen Büchern wie „The finest wines of Rioja and Northwest Spain“ (zusammen mit Jesús Barquín und Víctor de la Serna) und „The new vignerons. A new generation of spanish wine growers“ oder dem Manifest des „Club Matador“ gefunden hat.
Warum diese lange Vorrede? Weil sein Enthusiasmus und seine Leidenschaft ansteckend sind, weil seine Kenntnisse, seine „Trinkerfahrung“ und sein Referenzsystem so bemerkenswert wie belastbar sind, weil und Sie, liebe Kunden, wissen sollen, warum wir ihn immer wieder mit einer gewissen Hartnäckigkeit, zitieren. Darum. Und das gilt vor allem für den vermutlich grundlegenden Artikel für den Wine Advocate („Spain, Central and Mediterranean Spain: Here Comes the Sun – The Legendary 2020 Vintage“), der eine für viele Weinliebhaber unbekannte Region mustergültig porträtiert und zudem das erste Loblied auf „Cerrón: Der begehrteste Name (und aufregendste!) der letzten Zeit“ gesungen und über das Projekt Stratum Wines berichtet hat. Ein große Sache, auf die eine Liebeserklärung an Land und Leute folgt, deren Höhepunkt eine Zeile des spanischen Liedermachers Juan Manuel Serrat ist, die „seine“ Winzer mit ihren Weinen „aus vollem Halse“ skandieren: „»Nací en el Mediterráneo«. I was born in the Mediterranean. I’m very proud of them all.“
Und wer wäre das angesichts solcher Mittelmeer-Weine nicht? „La Calera del Escaramujo“, der „Kalksteinbruch der Hagebutte“ ist Leuchtturm, Meer und (Halb-)Insel zugleich. Das überaus informative Etikett weist die Lage als 1,67 Hektar großen Präphilloxera-Weinberg aus, der von dem Urgroßvater der Brüder, Francisco Cerdán, 1942 angelegt wurde. Um etwaigen Spekulationen vorzubeugen: Die Region Jumilla wurde erst Ende der 1980er von Reblaus befallen, und diese nach Norden ausgerichtete in 900 bis 960 Metern Höhe gelegene Parzelle (mit einer Neigung von 17 %) blieb damals verschont. Carlos und Juanjo begannen den über 20 Jahre lang „stillgelegten“ Weinberg 2013 wiederzubeleben, die erste Ernte konnten sie allerdings erst 2017 einfahren. Auch hier sind die Bodenverhältnisse „sehr komplex“, Sandstein-, Mergel- (darunter, wie Gutiérrez schreibt, auch blauer Mergel, den er aus dem Jura kenne, der in Spanien nur selten zu finden sei) und Kiesböden auf einem Kalkgrund.
Das „Finesse-Jahr“ (Luis Gutiérrez) 2023 hat sich für das Flaggschiff der „Stratum Wines“ als solches manifestiert! Der für die Jumilla eher untypische Jahrgang (2024 ist wieder echt „mediterran“) strotzt nur so vor Eleganz, brilliert mit einer Kombination von „schwebender“ Frucht, großer Frische und kühlen, raumgreifend komplexen Mineralität.
Was auch in besonderem Maße für „La Calera del Escaramujo“ (95 % Monastrell, dazu 5 % Airén und Blanquilla) gilt, der komplett entrappt in großen gebrauchten Fässern 16 Monate ausgebaut wurde. Im Duft dominiert hier die kraftvolle, frische, unverfälschte Frucht des Tempranillo, die sich in süßen bis säuerliche Kirschen, in Himbeer- und Erdbeernoten und Blutorangenzesten so konzentriert wie subtil mitteilt. Dazu eine floral-würzige Finesse (Lavendel und getrocknete Rosenblüten) sowie balsamische Noten und etwas Unterholz, die einem kühlen, „kalkigen“ Schleier weichen. Am Gaumen wiederholt sich dieser Eindruck, jetzt allerdings noch expressiver, mit einem momentan noch eher nach innen gekehrten Leuchten, kalkig-kühler Mineralität und prononcierten, wunderbar strukturierenden Tanninen, einer hellen, sehr distinkten Säureader, die die kühle dunkle Frucht geradezu singen lässt. Und das alles bei so gar nicht zeitgeistigen 14 Vol.-% Alkohol, die als isolierter Wert allerdings nur wenig Aussagekraft besitzen. Was wirklich zählt, ist das in diesem Fall grandiose Ganze, das immer mehr ist als die Summe seiner Teile: „Ripe red berries are lifted by chalky minerality, resulting in impressive freshness but without losing its wild, herbal character. It finishes with loads of salinity and fantastic complexity.“ (Tim Atkin). Wieder einmal ist hier die Trias Volumen – Säure – Frische in vollendeter Schönheit zu bestaunen. Wir sind völlig begeistert!
Ab sofort (wer wollte da schon warten?) und bis 2040+.
Expertise
Land
Spanien
Region
Jumilla
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Monastrell (94 %) Airén, Blanquilla
Bestell-Nr.
SJU031023
Bio-Kontrollstelle
ES-ECO-002-CM
Alkoholgehalt
14,0 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben, Konservierungsstoffe: Kaliumbisulfit (E 228)
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
319 KJ / 76 kcal
Kohlenhydrate
k.A.
davon Zucker
k.A.
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Bodega Cerrón - Juana García Sánchez
Avda Doctor Perez Gil, 73
02651 Fuente Álamo (Albacete)
SPANIEN
Avda Doctor Perez Gil, 73
02651 Fuente Álamo (Albacete)
SPANIEN
„La Calera del Escaramujo“: Beim Flaggschiff der Stratum Wines ist die Trias Volumen – Säure – Frische in vollendeter Schönheit zu bestaunen. Grandios!