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Produktfoto: Luis Pérez „La Escribana“ VdlT Cádiz, blanco 2024

Luis Pérez
„La Escribana“ VdlT Cádiz, blanco 2024

Lieferbar

Ihr Preis  20,50  Treffer mit Währungsumrechnung: 17,226
Art.-Nr. SJE010224 ・ 13,5 % Vol. Lebensmittelangaben ・ Allergene:
0,75 l 27,33 €/l inkl. 19 % MwSt.zzgl. Versandkosten
Wein für Tisch und Tafel – nächste Ausbaustufe. Hier wird Geschichte geschrieben!
95+/100: „The 2024 La Escribana has to be the finest vintage to date for this unfortified white“ – Luis Gutiérrez (Robert Parker Wine Advocate)

Es lebe der vino de pasto! In den meisten D. O.s bezeichnet dieser Ausdruck einen eher geringwertigen Alltagswein, der gerade so die Mindestanforderungen erfüllt. Mittlerweile ist es ein beliebtes und probates Mittel, deutlich bessere Weine nur noch als Tafelweine zu klassifizieren, eine besonders „vornehme“ Form absichtlichen Understatements, die häufig zum Einsatz kommt, wann immer sich ein Erzeuger keinen Deut um die jeweiligen Statuten bzw. amtlichen Richtlinien schert bzw. mit seiner Stilistik keinen Platz „an der Sonne“ findet. Wer dächte da nicht an Koryphäen wie Hanspeter Ziereisen?

Eben! In der Geschichte der Weine des Marco de Jerez bezeichnet vino de pasto hauptsächlich ungespritete Weine mit einer gewissen Reife. In alten Preislisten finden sich verschiedene Hinweise auf diese Praxis, und diese Weine waren im Regelfall auch teurer als ihre aufgespriteten Gegenstücke, was wohl die zusätzliche Arbeit und das höhere Ausfallrisiko für den Erzeuger kompensieren sollte. „La Escribana“ ist jedenfalls ein nicht aufgespriteter Weißwein aus Palomino-Fino-Trauben, die im legendären Pago Macharnudo an der südöstlichem Flanke des kaum weniger legendären Hügels „Cerro del Obispo“ auf einer besonders Kieselalgen-haltigen albariza mit rund 50%igem Kalkanteil (dieser Bodentyp wird „Tosca de Barajuelas“ genannt), angebaut werden. „Machar Nudo“ über den James Busby schon 1834 schrieb: „celebrated (…) for producing first-rate sherry wines“, und den der große Reisende Richard Ford ohne zu zögern als „the finest of all, the Clos de Vougeot, the Johannisberg of Xerez“ bezeichnet („Gatherings from Spain“, 1851). Das ist also Terrain und Terroir dieses „Alltagsweins“, bei dem die Ernte in zwei Phasen erfolgt: zuerst klassische Grünlese, um die Säure entsprechend kontrollieren zu können (Finesse ist bei diesem Wein alles!), danach dann reifere Trauben. Nach kurzem asoleo (fünf bis sechs Stunden) und temperaturkontrollierter kühler Vergärung im Edelstahl, reift er zwölf Monate auf der Hefe (mit sehr luftiger flor) in über 80 Jahre alten Sherryfässern. „La Escribana“ („die Schreiberin“, möglicherweise eine Art Übersetzerin, Dokumentarin, Prinzip des „treuen Zeugen“) markiert eine neue Episode im Palomino-Fino-Kontinuums. Im Duft schon ein großer Auftakt mit deutlichen Noten von Zitronen (Frucht und Schale), Meeresbrise samt Muschelschalen und Grünteenoten (zart-rauchiger Sencha). Dazu Anklänge von getrockneten Blüten, grünen Äpfeln, Hefe und etwas Kreide – ausdrucksvolle Mineralität! Am Gaumen dann geradezu leuchtend frisch, mit einer grandiosen Mischung aus Salinität und Säure, im Hintergrund Anklänge von unreifen Ananas, Limette und Renekloden. Mit etwas Belüftung dann expansiver, im fast schon verblüffend langen Nachhall (bei Willy muss man auf alles gefasst sein!) dann feinste Grapefruitbitternoten. Ganz klar: Coup de Cœur!

Ab sofort bis 2034+.

 

hEinzelpreis: 20,50
L_Artikel_Status: 3

 
Land
Spanien
Region
Cadiz
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Palomino Fino (100 %)
Bestell-Nr.
SJE010224
Alkoholgehalt
13,5 %

Zutatenverzeichnis:

Trauben

Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
365 KJ / 87 kcal
Kohlenhydrate
0,1 g
davon Zucker
0,1 g
Fett
k.A.
davon gesättigte Fettsäuren
k.A.
Eiweiß
0,2 g
Salz
0,22 g
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Bodegas Luis Pérez S.L.
H. Vistahermosa, Camino de Rompeserones S/N
11407 Jerez de la Frontera
SPANIEN

„La Escribana“ (100 % Palomino Fino) von Bodegas Luis Pérez: Ein wunderbar aromatisch-komplexer vino de pasto mit verblüffend langem Nachhall!