Moric
„Lutzmannsburg Alte Reben“ Blaufränkisch
2021
ACHTUNG: nur noch 1 Mal verfügbar
Ihr Preis
120,00 €
Art.-Nr. OBL030621
・ 13,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 160,00 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Echter „grand vin“, der aus dem Burgenland kommt. 100 Punkte – À LA CARTE, 99 Punkte – JAMES SUCKLING
Mittlerweile gehört die „Moric-Story“ zum Legendenschatz der österreichischen Rotwein-Welt wie etwa Ernst Triebaumers Ried Mariental 1986. Die praktisch überall im Burgenland vorkommenden Rotwein-Traube zu einem internationalen Aushängeschild zu machen, ohne den „Umweg“ über Cuvées zu gehen, ist seine Leistung. Spätestens mit den 95 Punkten, die seinerzeit noch Robert Parker himself für die Lutzmannsburger „Alten Reben“ (es war der Jahrgang 2006) vergab, wurde dieser Weg nicht mehr als privater Spleen eines Einzel-Winzers gesehen, sondern als Weg zur Zukunftsfähigkeit der Sorte. Ganz anders als beim ubiquitären Zweigelt als der anderen burgenländischen Rotwein-Sorte sehen Winzer nun ein Rollenmodell vor sich, das auch in den nächsten Jahren Bestand hat.
Freilich lassen sich die uralten Rebanlagen am Lutzmannsburger Plateau, unweit der ungarischen Grenze, nicht einfach kopieren. Der Aufwand, den Moric-Mastermind Roland Velich treibt, und seine Abkehr von Holz, hin zur Sorte und ihrem Terroir, hat aber viel Zustimmung, nicht nur unter der jungen Winzerschaft, gefunden. Das „Original“ ist da aber schon wieder einen Schritt weiter. Denn die namensgebenden „Alten Reben“, das zeigt der Jahrgang 2021, sind nicht nur noch älter und feiner geworden – auch das Wissen um diesen Schatz und seine Bedürfnisse ist bei Velich heute höher als vor 20 Jahren. Dass der Falstaff diesem Wein 100 Punkte verlieh, war da nur die sichtbare Anerkennung.
Die erste Duftassoziation führt weit weg von Lutzmannsburg (auch wenn im burgenländischen Thermenland auch geschwommen wird). Salzluft, geschwängert mit Algen und Treibholz, wenn an einer Felsküste der Wind aufkommt, beschreibt das würzige Element am besten. Der Tiefgang der alten Reben ist hier zunächst eine Ahnung im Duft, keine Idee und noch kein Geschmack. Diesen Moric-Rotwein sollte man in der Tat lange beschnuppern. Dann entdeckt man eher mitteleuropäische Nuancen wie getrocknete Steinpilze und Preiselbeere. Doch sie spielen hinter der mineralischen Prägung die zweite Geige – wenn auch mit einer verführerischen Melodie!
Im Mund lässt die frühe Form dieses Blaufränkisch Vergangenheit (der Rebanlage) und die Zukunft (bitte noch lagern!) zugleich erkennen. Noch ist der Gerbstoff, der zwischen Assam-Tee und Preiselbeere für ein Rückgrat sorgt, ein wenig prononciert. So kommt der wohl überraschendste Zug des Moric-Flaggschiffs erst im dritten Akt dieses komplexen Gaumen-Schauspiels zum großen Auftritt: Pikante Noten von Paprikapulver sorgen für eine Lebendigkeit, die einmal mehr zeigt, dass Struktur bei großen Weinen immer über die Frucht geht. Denn von ihr war bislang nicht die Rede und – spoiler alarm! – wird es auch nicht mehr sein. Diese Reben erzählen von der Region, dem Boden und dienen nicht dem Aromen-Karaoke. Klare Empfehlung: Lagern Sie diesen Wein jetzt ein. In zwölf Jahren (ungefähr) wird jeder Sie um diesen „grand vin“ beneiden!
Freilich lassen sich die uralten Rebanlagen am Lutzmannsburger Plateau, unweit der ungarischen Grenze, nicht einfach kopieren. Der Aufwand, den Moric-Mastermind Roland Velich treibt, und seine Abkehr von Holz, hin zur Sorte und ihrem Terroir, hat aber viel Zustimmung, nicht nur unter der jungen Winzerschaft, gefunden. Das „Original“ ist da aber schon wieder einen Schritt weiter. Denn die namensgebenden „Alten Reben“, das zeigt der Jahrgang 2021, sind nicht nur noch älter und feiner geworden – auch das Wissen um diesen Schatz und seine Bedürfnisse ist bei Velich heute höher als vor 20 Jahren. Dass der Falstaff diesem Wein 100 Punkte verlieh, war da nur die sichtbare Anerkennung.
Die erste Duftassoziation führt weit weg von Lutzmannsburg (auch wenn im burgenländischen Thermenland auch geschwommen wird). Salzluft, geschwängert mit Algen und Treibholz, wenn an einer Felsküste der Wind aufkommt, beschreibt das würzige Element am besten. Der Tiefgang der alten Reben ist hier zunächst eine Ahnung im Duft, keine Idee und noch kein Geschmack. Diesen Moric-Rotwein sollte man in der Tat lange beschnuppern. Dann entdeckt man eher mitteleuropäische Nuancen wie getrocknete Steinpilze und Preiselbeere. Doch sie spielen hinter der mineralischen Prägung die zweite Geige – wenn auch mit einer verführerischen Melodie!
Im Mund lässt die frühe Form dieses Blaufränkisch Vergangenheit (der Rebanlage) und die Zukunft (bitte noch lagern!) zugleich erkennen. Noch ist der Gerbstoff, der zwischen Assam-Tee und Preiselbeere für ein Rückgrat sorgt, ein wenig prononciert. So kommt der wohl überraschendste Zug des Moric-Flaggschiffs erst im dritten Akt dieses komplexen Gaumen-Schauspiels zum großen Auftritt: Pikante Noten von Paprikapulver sorgen für eine Lebendigkeit, die einmal mehr zeigt, dass Struktur bei großen Weinen immer über die Frucht geht. Denn von ihr war bislang nicht die Rede und – spoiler alarm! – wird es auch nicht mehr sein. Diese Reben erzählen von der Region, dem Boden und dienen nicht dem Aromen-Karaoke. Klare Empfehlung: Lagern Sie diesen Wein jetzt ein. In zwölf Jahren (ungefähr) wird jeder Sie um diesen „grand vin“ beneiden!
Ab etwa 2026 bis 2042.
Expertise
Land
Österreich
Region
Burgenland
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Blaufränkisch (100 %)
Verschluss
Korken (Diam®)
Bestell-Nr.
OBL030621
Alkoholgehalt
13,5 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Roland Velich GmbH
Kirchengasse 3
7051 Grosshöflein
ÖSTERREICH
Kirchengasse 3
7051 Grosshöflein
ÖSTERREICH
Ein weiteres Meisterwerk des Blaufränkisch-Magiers: Die „Alten Reben“ von Moric bestätigen auch 2021 ihre Ausnahmestellung, wenn es um diese Rebsorte geht!