IT-BIO-005
Pieropan
„Vigna Garzon“ DOCG Amarone della Valpolicella Riserva, rosso
2019
Ihr Preis
45,00 €
Art.-Nr. IVE020519
・ 16,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 60,00 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Modern, kraftvoll, dabei enorm elegant: Amarone alla Pieropan!
96/100 – James Suckling
Der Stilwechsel des Amarone – weg vom eingekocht-süßen Rotwein – hat sich noch nicht zu allen Weinfreunden durchgesprochen. „Vigna Garzon“ steht für diese Moderne, auch die 2000 gepflanzten Rebanlagen der Pieropans bei Cellore d’Illasi sind vergleichsweise jung. Wie auch beim Valpolicella Superiore, dem „Ruberpan“, vertraut man einem ausgeklügelten Blend aus Corvina, Corvinone, Rondinella, Croatina, Molinara und Oseleta. Wenn es der Jahrgang nur irgendwie zulässt, verzichtet man auf die Traubentrocknung mittels Ventilatoren, das sind Andrea und Dario Pieropan ihrer Ehre als Bio-Winzer schuldig. Das klassische Appassimento-Verfahren auf den Holzgestellen wird klar bevorzugt, der Ausbau währt über zwei Jahre in 225 und 500 Liter fassenden Fässern. Egal, wie lange dieser Ausbau dauert, die Flaschenreife muss ebenfalls sein, um die Kraft des legendären Weines entsprechend zu mildern.
Der intensiven dunkelroten Farbe im Glas entspricht ein Duft in Cinemascope: Pflaumen-Geruch, so dich und fast eingekocht, dass Tschechen und Österreichern wohl unmerklich ein „Powidl“-Schrei entfährt. Aber auch Beeren-Confit aus Holunder und Brombeere mit zarter Süßholzwürze ließe sich als Assoziation zum 2019er-Amarone anführen. Würzig und zart herb, lässt er aber auch an gedämpfen Rotkohl denken. Und warum auch nicht? Denn festlich ist dieser Wein allemal! Das zeigt sich auch mit seinem Antritt am Gaumen: keine monolithische, breithüftige, unproportioniert schwergewichtige Wuchtbrumme, sondern eine eleganter, generöser („üppig“ trifft es nicht), verspielt komplexer und vor allem enorm trinkanimierender Wein, der neben den fruchtsüßen Noten auch mit ungemein samtigem, dabei griffigem und perfekt gewichtetem Tannin aufwarten kann. Die größte Überraschung beim „Vigna Garzon“ aber ist seine Frische. Man muss die Säure nicht suchen, sie offenbart sich – sehr animierend, lang und fabelhaft „kontextualisiert“ im Trinkverlauf: Thymian und im langen Finale dann auch Maulbeeren werden so attraktiv mit einer gewissen spielerischen Note unterfüttert. Klar, dass bei einem Alkoholgehalt von 16,5 Volumenprozent auch der „footprint“ dieses Amarone ein kraftvoller sein wird. Doch wer Angst vor den reinen technischen Werten dieses Pieropan-Weins hat, sollte einfach einen Schluck nehmen. Diese Klasse lässt sich einfach nicht „überschmecken“.
P.S.: Ein solch reichhaltiger Wein verlangt natürlich nach kräftigen Partnern aus der Küche. Daher ist er mit Wildgerichten, Schmorbraten, aber auch lang gereifte Käsesorten immer in bester Gesellschaft!
Der Stilwechsel des Amarone – weg vom eingekocht-süßen Rotwein – hat sich noch nicht zu allen Weinfreunden durchgesprochen. „Vigna Garzon“ steht für diese Moderne, auch die 2000 gepflanzten Rebanlagen der Pieropans bei Cellore d’Illasi sind vergleichsweise jung. Wie auch beim Valpolicella Superiore, dem „Ruberpan“, vertraut man einem ausgeklügelten Blend aus Corvina, Corvinone, Rondinella, Croatina, Molinara und Oseleta. Wenn es der Jahrgang nur irgendwie zulässt, verzichtet man auf die Traubentrocknung mittels Ventilatoren, das sind Andrea und Dario Pieropan ihrer Ehre als Bio-Winzer schuldig. Das klassische Appassimento-Verfahren auf den Holzgestellen wird klar bevorzugt, der Ausbau währt über zwei Jahre in 225 und 500 Liter fassenden Fässern. Egal, wie lange dieser Ausbau dauert, die Flaschenreife muss ebenfalls sein, um die Kraft des legendären Weines entsprechend zu mildern.
Der intensiven dunkelroten Farbe im Glas entspricht ein Duft in Cinemascope: Pflaumen-Geruch, so dich und fast eingekocht, dass Tschechen und Österreichern wohl unmerklich ein „Powidl“-Schrei entfährt. Aber auch Beeren-Confit aus Holunder und Brombeere mit zarter Süßholzwürze ließe sich als Assoziation zum 2019er-Amarone anführen. Würzig und zart herb, lässt er aber auch an gedämpfen Rotkohl denken. Und warum auch nicht? Denn festlich ist dieser Wein allemal! Das zeigt sich auch mit seinem Antritt am Gaumen: keine monolithische, breithüftige, unproportioniert schwergewichtige Wuchtbrumme, sondern eine eleganter, generöser („üppig“ trifft es nicht), verspielt komplexer und vor allem enorm trinkanimierender Wein, der neben den fruchtsüßen Noten auch mit ungemein samtigem, dabei griffigem und perfekt gewichtetem Tannin aufwarten kann. Die größte Überraschung beim „Vigna Garzon“ aber ist seine Frische. Man muss die Säure nicht suchen, sie offenbart sich – sehr animierend, lang und fabelhaft „kontextualisiert“ im Trinkverlauf: Thymian und im langen Finale dann auch Maulbeeren werden so attraktiv mit einer gewissen spielerischen Note unterfüttert. Klar, dass bei einem Alkoholgehalt von 16,5 Volumenprozent auch der „footprint“ dieses Amarone ein kraftvoller sein wird. Doch wer Angst vor den reinen technischen Werten dieses Pieropan-Weins hat, sollte einfach einen Schluck nehmen. Diese Klasse lässt sich einfach nicht „überschmecken“.
P.S.: Ein solch reichhaltiger Wein verlangt natürlich nach kräftigen Partnern aus der Küche. Daher ist er mit Wildgerichten, Schmorbraten, aber auch lang gereifte Käsesorten immer in bester Gesellschaft!
Ab sofort bis 2039+.
Expertise
Land
Italien
Region
Venetien
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Corvina, Veronese, Rondinella, Corvinone, Croatina
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
IVE020519
Bio-Kontrollstelle
IT-BIO-005
Alkoholgehalt
16,0 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Società Agricola PIEROPAN di Leonildo
Pieropan & C. S.S.
Via Camuzzoni 3
37038 Soave (VR)
ITALY
Via Camuzzoni 3
37038 Soave (VR)
ITALY
„Leichtfüßigen“ Amarone gibt es nicht, wohl aber diesen 2019er von Pieropan, der Mineralität und Frische mit dunklen, zart süßen Früchten verwebt!