Altesino
Brunello di Montalcino Riserva DOCG, rosso
2020
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99,00 €
Art.-Nr. ITO080920
・ 15,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 132,00 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Brunello Riserva in Vollendung
98/100 – Wine Spectator
95/100 – James Suckling
94/100 – Vinous
93/100 – Robert Parker Wine Advocate
In dieser Riserva findet sich alles vereint, was hinreißenden Brunelli ausmacht – auch die Idealisten teilweise verwirrenden historischen Details. Allzu oft finden sich Spuren von Kompromiss in der Geschichte des Brunellos (und Kompromiss ist eine Vokabel, die einem mit einem Glas dieser Riserva aus dem Wortschatz gebannt scheint). Nach langen Jahren des Sammelns von Erfahrungen hatte sich das Consorzio der DOCG auf sehr einfache Richtlinien geeinigt. Neben der Festlegung auf die Rebsorte Sangiovese (was für einen herrlichen Opernstoff gäbe der Skandal ab, der letztlich dazu geführt hat!) hatte man sich auch verpflichtet, einen Brunello für mindestens dreieinhalb Jahre (später reduziert auf drei) in Fässern reifen zu lassen, er sollte aber auf jeden Fall insgesamt vier Jahre im Weingut verbleiben – die Riserva fünf Jahre. Ende der 1990er wurden diese Reifezeiten auf zwei Jahre im Fass reduziert, was neuen Weingütern den Einstieg erleichtern sollte (man war sich einig, dass gerade die Weine junger Rebstöcke bei zu langer Zeit im Eichenfass Schaden erlitten.
Es fasziniert, wie konservative Winzer immer wieder Stellung bezogen, um es der nachrückenden Generation leichter zu machen – ein immer wieder auftauchendes Phänomen, das bis heute für Leben in der Region sorgt). Diese Fokussierung auf Reifung insgesamt, nicht auf die Zeit im Holzfass, macht auch die Riserva von Altesino so herrlich zugänglich – und dass bei aller Jugend.
Betrachtet man den Brunello di Montalcino von 2020, lässt sich diese Verheißung von Bräune im Rubinrot deutlich wahrnehmen (deutlicher als beim einfachen Brunello). Das Bouquet hat eine ausgesprochen wohltuende Breite. Die feine Gliederung der Düfte, die so ein Gigant mit zunehmendem Alter annehmen wird, ist im Entstehen begriffen, allerdings wird man keineswegs von einem aromatischen Dickicht überfordert. Der Breite an erdiger Würze (warme Erde, Zigarrenkiste, Asche, Rauch, Gestrüpp, Herbstlaub, Muskat, Kaffee, Pfeffer, Thymian, Minze, Melasse, geröstete Mandel) und Frucht (Kirsche, Erdbeere, Granatapfel, Himbeere, reife Pflaume, Brombeere und etwas Apfelmus) wird ja schließlich auch ein feiner Rosenduft zur Begrüßung vorangeschickt. Der Einklang setzt sich kühl auf der Zunge fort (das Consorzio hat glücklicherweise auch einen Mindestgehalt von Säure vorgeschrieben). Die Tannine scheinen schon jetzt reifer, als es bei so einem jungen Wein üblich ist; sie werden aber sicher noch weicher werden und der Riserva helfen, den kühlen Eindruck zu behalten. Wer hätte gedacht, dass das schon jetzt so viel Spaß macht!
95/100 – James Suckling
94/100 – Vinous
93/100 – Robert Parker Wine Advocate
In dieser Riserva findet sich alles vereint, was hinreißenden Brunelli ausmacht – auch die Idealisten teilweise verwirrenden historischen Details. Allzu oft finden sich Spuren von Kompromiss in der Geschichte des Brunellos (und Kompromiss ist eine Vokabel, die einem mit einem Glas dieser Riserva aus dem Wortschatz gebannt scheint). Nach langen Jahren des Sammelns von Erfahrungen hatte sich das Consorzio der DOCG auf sehr einfache Richtlinien geeinigt. Neben der Festlegung auf die Rebsorte Sangiovese (was für einen herrlichen Opernstoff gäbe der Skandal ab, der letztlich dazu geführt hat!) hatte man sich auch verpflichtet, einen Brunello für mindestens dreieinhalb Jahre (später reduziert auf drei) in Fässern reifen zu lassen, er sollte aber auf jeden Fall insgesamt vier Jahre im Weingut verbleiben – die Riserva fünf Jahre. Ende der 1990er wurden diese Reifezeiten auf zwei Jahre im Fass reduziert, was neuen Weingütern den Einstieg erleichtern sollte (man war sich einig, dass gerade die Weine junger Rebstöcke bei zu langer Zeit im Eichenfass Schaden erlitten.
Es fasziniert, wie konservative Winzer immer wieder Stellung bezogen, um es der nachrückenden Generation leichter zu machen – ein immer wieder auftauchendes Phänomen, das bis heute für Leben in der Region sorgt). Diese Fokussierung auf Reifung insgesamt, nicht auf die Zeit im Holzfass, macht auch die Riserva von Altesino so herrlich zugänglich – und dass bei aller Jugend.
Betrachtet man den Brunello di Montalcino von 2020, lässt sich diese Verheißung von Bräune im Rubinrot deutlich wahrnehmen (deutlicher als beim einfachen Brunello). Das Bouquet hat eine ausgesprochen wohltuende Breite. Die feine Gliederung der Düfte, die so ein Gigant mit zunehmendem Alter annehmen wird, ist im Entstehen begriffen, allerdings wird man keineswegs von einem aromatischen Dickicht überfordert. Der Breite an erdiger Würze (warme Erde, Zigarrenkiste, Asche, Rauch, Gestrüpp, Herbstlaub, Muskat, Kaffee, Pfeffer, Thymian, Minze, Melasse, geröstete Mandel) und Frucht (Kirsche, Erdbeere, Granatapfel, Himbeere, reife Pflaume, Brombeere und etwas Apfelmus) wird ja schließlich auch ein feiner Rosenduft zur Begrüßung vorangeschickt. Der Einklang setzt sich kühl auf der Zunge fort (das Consorzio hat glücklicherweise auch einen Mindestgehalt von Säure vorgeschrieben). Die Tannine scheinen schon jetzt reifer, als es bei so einem jungen Wein üblich ist; sie werden aber sicher noch weicher werden und der Riserva helfen, den kühlen Eindruck zu behalten. Wer hätte gedacht, dass das schon jetzt so viel Spaß macht!
Ab sofort, idealerweise sollte der Wein aber noch 5 Jahre in den Keller. Altesino spricht von 20-30 Jahren Alterungspotenzial.
Expertise
Land
Italien
Region
Toskana
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Sangiovese (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
ITO080920
Alkoholgehalt
15,0 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
ALTESINO SRL SOCIETA' AGRICOLA
Località Altesino 54
53024 Montalcino (Siena)
ITALY
Località Altesino 54
53024 Montalcino (Siena)
ITALY
Ungewöhnlich zugänglich: Die Riserva DOCG Brunello di Montalcino von Altesino möchte anscheinend schon genossen werden. Na dann los!