Altesino
Rosso di Montalcino
2024
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18,90 €
Art.-Nr. ITO080324
・ 13,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 25,20 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Montalcino für sofort: Altesinos Einstieg in die legendäre Region
93/100 – James Suckling
Rosso di Montalcino gibt es seit Anfang der Siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts – bei Altesino hat man 1973 begonnen diesen Wein zu keltern. Dahinter stand zuerst einmal die pure Not: In jener Zeit hatten viele Häuser begonnen die ganze Sache ernsthaft zu betreiben. Es wurde viel Geld investiert, Lagen hinzugekauft, Keller professionell (und hygienisch einwandfrei) eingerichtet. Dieses Geld hatten nur wenige zur Verfügung (selbst bei Biondi-Santi mussten Kredite aufgenommen werden) und die vielen Neupflanzungen versprachen erst gegen Ende der Dekade Gewinne. Die Winzer schufen also diese Klassifikation, um schon früher Weine verkaufen zu können (Brunello, der „Große Bruder“ braucht im Keller viel Zeit zur Reife). Genug der spröden Urprungsgeschichte! Heute (bei Altesino denkt man jedenfalls so) hat sich die Bedeutung des Rosso di Montalcino stark verändert. Uns Genießern weltweit soll dieser Wein als Instrument dienen, einen Blick in die Zukunft des Jahrgangs ermöglichen und uns jetzt schon andeuten, wie der Brunello in ein paar Jahren sein wird. Wenn die Hedonisten bei Altesino so eine „Vorschau“ herausbringen, können wir glücklicherweise sicher sein, dass wir da keine Lehrstunde bekommen, sondern schlicht im Genuss, so ganz nebenbei lernen.
Mit hellem Rubinrot und seiner typischen Bräune wird klar, woher der Wein kommt. Die eher jungen Rebstöcke der Lagen im Norden von Montalcino haben es schon jetzt im Griff: die Aromenwelt (Kirschen in Rot und Schwarz, Erdbeere, Granatapfel, Pflaume, rauchiger Kaffee, nasser Tontopf, Kakao, Rose, Veilchen, Maroni, Eukalyptus, brauner Zucker, Kampfer, Gestrüpp, Zeder, Asche, Tabak) ist die eines Brunello (nur dass die Verschmelzung der Details noch nicht abgeschlossen ist). Auf der Zunge besticht er, so jung er auch sein mag schon mit Eleganz. Die Tannine sind fast cremig (die „Körnchengröße“ wandert in den nächsten Jahren gegen null), Säure und warme Süße spielen Lupe; die Aromengruppen brauchen solcherlei Sehhilfe aber nicht wirklich. Alles, was wir hier erleben dürfen, ist schon völlig seligmachend. Ganz nebenbei: jene glanzvolle tipicità zu kosten, erfordert für gewöhnlich tiefere Griffe ins Portemonnaie. Also los!
Rosso di Montalcino gibt es seit Anfang der Siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts – bei Altesino hat man 1973 begonnen diesen Wein zu keltern. Dahinter stand zuerst einmal die pure Not: In jener Zeit hatten viele Häuser begonnen die ganze Sache ernsthaft zu betreiben. Es wurde viel Geld investiert, Lagen hinzugekauft, Keller professionell (und hygienisch einwandfrei) eingerichtet. Dieses Geld hatten nur wenige zur Verfügung (selbst bei Biondi-Santi mussten Kredite aufgenommen werden) und die vielen Neupflanzungen versprachen erst gegen Ende der Dekade Gewinne. Die Winzer schufen also diese Klassifikation, um schon früher Weine verkaufen zu können (Brunello, der „Große Bruder“ braucht im Keller viel Zeit zur Reife). Genug der spröden Urprungsgeschichte! Heute (bei Altesino denkt man jedenfalls so) hat sich die Bedeutung des Rosso di Montalcino stark verändert. Uns Genießern weltweit soll dieser Wein als Instrument dienen, einen Blick in die Zukunft des Jahrgangs ermöglichen und uns jetzt schon andeuten, wie der Brunello in ein paar Jahren sein wird. Wenn die Hedonisten bei Altesino so eine „Vorschau“ herausbringen, können wir glücklicherweise sicher sein, dass wir da keine Lehrstunde bekommen, sondern schlicht im Genuss, so ganz nebenbei lernen.
Mit hellem Rubinrot und seiner typischen Bräune wird klar, woher der Wein kommt. Die eher jungen Rebstöcke der Lagen im Norden von Montalcino haben es schon jetzt im Griff: die Aromenwelt (Kirschen in Rot und Schwarz, Erdbeere, Granatapfel, Pflaume, rauchiger Kaffee, nasser Tontopf, Kakao, Rose, Veilchen, Maroni, Eukalyptus, brauner Zucker, Kampfer, Gestrüpp, Zeder, Asche, Tabak) ist die eines Brunello (nur dass die Verschmelzung der Details noch nicht abgeschlossen ist). Auf der Zunge besticht er, so jung er auch sein mag schon mit Eleganz. Die Tannine sind fast cremig (die „Körnchengröße“ wandert in den nächsten Jahren gegen null), Säure und warme Süße spielen Lupe; die Aromengruppen brauchen solcherlei Sehhilfe aber nicht wirklich. Alles, was wir hier erleben dürfen, ist schon völlig seligmachend. Ganz nebenbei: jene glanzvolle tipicità zu kosten, erfordert für gewöhnlich tiefere Griffe ins Portemonnaie. Also los!
Ab sofort bis mindestens 2040+.
Expertise
Land
Italien
Region
Toskana
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Sangiovese (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
ITO080324
Alkoholgehalt
13,0 %
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
345 KJ / 82 kcal
Kohlenhydrate
k.A.
davon Zucker
k.A.
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
ALTESINO SRL SOCIETA' AGRICOLA
Località Altesino 54
53024 Montalcino (Siena)
ITALY
Località Altesino 54
53024 Montalcino (Siena)
ITALY
Mehr als ein bloßer Blick in die Zukunft: Altesinos Rosso di Montalcino 2024 ist schierer Genuss und verspricht glückliche Abende.