FR-BIO-01
Triennes
„Saint-Auguste“ IGP Méditerranée, rouge
2022
Lieferbar
Ihr Preis
15,95 €
Art.-Nr. FPR020422
・ 13,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 21,27 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Triennien brauchen besonders gute Qualität – also los!
Es mag ja widersprüchlich erscheinen: Der Name „Triennes“ erzählt eigentlich von einer tugendhaften Zeit, dem römischen Kaiserreich und dem Versuch der überbordenden Bacchanalien Herr zu werden. Diese waren so sehr ausgeufert, dass sie fortan nur noch alle drei Jahre stattfinden durften. Wir können uns sicher sein, dass die alten Römer zur Kompensation der fehlenden Häufigkeit solcher Feiern es, wenn es denn dann erlaubt war, besonders krachen ließen. Auf unsere Zeit übertragen, könnte dies bedeuten – und die drei Winzer bei Triennes scheinen diesen Weg zu gehen – die Qualität so zu erhöhen, dass die Quantität nicht mehr diese Rolle spielen muss.
Jacques Seysses (von der Domaine Dujac), Aubert de Villaine (von Romanée-Conti) und Michel Macaux sind Garanten der Qualität. Ein Beispiel: Fasziniert vom Süden Frankreichs haben sie dort nicht einfach irgendein Weingut gekauft und dann dort versucht, den Wein zu „machen“, den sie gerne hätten. Nein! Ihre burgundische Schule ließ sie nach dem Terroir suchen, das eben jene Weine hervorbringt. Im Tal des Var bei Nans-Les-Pins, in Sichtweite des imposanten Sainte-Baume-Massivs fanden sie ihren Wein. Im Keller blieben sie burgundisch-schlicht: Die Cuvée aus Syrah, Cabernet-Sauvignon und Merlot reift in bei Dujac schon verwendeten Fässern. Der Cabernet wird vorher, während der Gärung täglich überschwallt, was seine dunkle Frucht zähmt und die Tannine gründlich extrahiert aber besänftigt. Der Syrah dagegen wird sehr viel schonender behandelt: seine Frucht bekommt wesentlich weniger Sauerstoff ab (der Tresterhut wird vorsichtig nach unten gedrückt, mehr nicht). So entsteht Qualität!
Das Granatrot (mit deutlichem Violettanteil und zarter Bräune) gibt die Frucht (Pflaume, schwarze Kirsche, Brombeere, Cassis, Erdbeere) allerdings nicht so recht frei, dass uns Dekantieren sinnvoll erscheint. Und siehe da! Neben der kräftigen Würze (Erde, Garrigue, Gardenie, Lavendel, Veilchen, Vanilleplunder, Leder, Rauch, Kaffee, Zigarrenkiste, Nelke, Minze, Pfeffer) fangen jetzt auch prächtige Früchte an zu leuchten. Säure und Süße sind zu einer hellen Melange gewirkt, die sich von den gut entwickelten Tanninen schön zu emanzipieren vermag. Nach dem zweiten Schluck erweckt die Eleganz des „Saint-Auguste“ schon fast Erinnerungen an das Burgund – für einen definitiv südlichen Wein außergewöhnlich. Spannend!
Jacques Seysses (von der Domaine Dujac), Aubert de Villaine (von Romanée-Conti) und Michel Macaux sind Garanten der Qualität. Ein Beispiel: Fasziniert vom Süden Frankreichs haben sie dort nicht einfach irgendein Weingut gekauft und dann dort versucht, den Wein zu „machen“, den sie gerne hätten. Nein! Ihre burgundische Schule ließ sie nach dem Terroir suchen, das eben jene Weine hervorbringt. Im Tal des Var bei Nans-Les-Pins, in Sichtweite des imposanten Sainte-Baume-Massivs fanden sie ihren Wein. Im Keller blieben sie burgundisch-schlicht: Die Cuvée aus Syrah, Cabernet-Sauvignon und Merlot reift in bei Dujac schon verwendeten Fässern. Der Cabernet wird vorher, während der Gärung täglich überschwallt, was seine dunkle Frucht zähmt und die Tannine gründlich extrahiert aber besänftigt. Der Syrah dagegen wird sehr viel schonender behandelt: seine Frucht bekommt wesentlich weniger Sauerstoff ab (der Tresterhut wird vorsichtig nach unten gedrückt, mehr nicht). So entsteht Qualität!
Das Granatrot (mit deutlichem Violettanteil und zarter Bräune) gibt die Frucht (Pflaume, schwarze Kirsche, Brombeere, Cassis, Erdbeere) allerdings nicht so recht frei, dass uns Dekantieren sinnvoll erscheint. Und siehe da! Neben der kräftigen Würze (Erde, Garrigue, Gardenie, Lavendel, Veilchen, Vanilleplunder, Leder, Rauch, Kaffee, Zigarrenkiste, Nelke, Minze, Pfeffer) fangen jetzt auch prächtige Früchte an zu leuchten. Säure und Süße sind zu einer hellen Melange gewirkt, die sich von den gut entwickelten Tanninen schön zu emanzipieren vermag. Nach dem zweiten Schluck erweckt die Eleganz des „Saint-Auguste“ schon fast Erinnerungen an das Burgund – für einen definitiv südlichen Wein außergewöhnlich. Spannend!
Ab sofort bis mindestens 2038+; Dekantieren sinnvoll.
Expertise
Land
Frankreich
Region
Provence
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Syrah, Cabernet Sauvignon, Merlot
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
FPR020422
Bio-Kontrollstelle
FR-BIO-01
Alkoholgehalt
13,5 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
324 KJ / 77 kcal
Kohlenhydrate
0,3 g
davon Zucker
0,15 g
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Domaine de Triennes
Route Nationale 560
83860 Nans-les-Pins
FRANCE
Route Nationale 560
83860 Nans-les-Pins
FRANCE
Für das Bacchanal zuhause: Triennes roter „Saint-Auguste“ (IGP Méditerranée) spielt mit Wildheit und Eleganz. Außergewöhnlich spannend!