Seehaldenhof
Seehalde Spätburgunder
2023
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44,50 €
Art.-Nr. DWU020923
・ 12,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 59,33 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Ein faszinierender eigenständiger, berührender Spätburgunder mit großem Potenzial
95/100 – Falstaff
Nimmt man sich einen der vielen Kieselsteine vom begrünten Boden der Seehalde, dann kann man ihn vom Weinberg aus locker ins Wasser werfen. Der Bodensee ist nicht nur in Sichtweite, er hat die Seehalde, sein ehemaliges Bett mit viel wasserdurchlässigem Kies und Kalksand aus Süßwassermuscheln, die man am Strand zuhauf findet, auch einst geformt. Für Simon Hornsteins Familie ist die Seehalde, die direkt am Weingut liegt, die Heimatlage. Daher firmiert Simon nun seit gut zwei Jahren auch unter „Seehaldenhof“, um Verwechslungen mit den anderen in Nonnenhorn ansässigen Winzern namens Hornstein zu vermeiden.
Hier stehen die ältesten Burgunder-Reben, die Simons Vater – einer der „Spätburgunder-Vorreiter“ an diesem Teil des Sees – zum Teil schon in den 1980ern gepflanzt hat. Am Schweizer Ufer dürfte es diese Rebsorte bereits seit mehr als 1.200 Jahren geben, und auch um Meersburg herum hat er eine lange Tradition.
Simons Lagenwein stammt von den besten Stöcken, die er reif, aber vergleichsweise früh liest. Sie werden nur zu einem kleinen Teil entrappt. Das meiste wird als Ganztraube verarbeitet und teils mit Füßen eingemaischt, um dann spontan in offenen Bottichen vergoren zu werden. Der „Seehalde“ ist der einzige Burgunder, bei dem es später einen kleinen Anteil an Neuholz bei den Barriques gibt. Dort reift der Wein rund 18 Monate und wird unfiltriert und ungeschönt gefüllt.
Der Nonnenhorner Cru ist ein fantastisches Beispiel für eine neue Generation deutscher Pinots im Allgemeinen und für das Potenzial des Pinots am Bayerischen Bodensee im Besonderen. Der transparent rubinrote Wein duftet schon verführerisch nach präzise ausgewähltem, feinem, sinnlich wirkendem Holz mit Anklängen von quatre épices, etwas Sauerteigkruste, Mandelgebäck, Kirsche, Hagebutte und einem Hauch von Nelke im Hintergrund. Dazu suggeriert schon die Nase eine Frische, die sich dann am Gaumen auch bewahrheitet. Das kühle Terroir verleiht dem Wein Klarheit, Finesse, Frische und eine Mineralität, die einem einen Schauer über den Rücken jagt. Ein berührender Wein, der eine wunderbare Spannung aufbaut, Kraft und Konzentration bietet und doch so zart und leichtfüßig dabeibleibt, der das Dunkle und das Helle miteinander vermischt, der ein fein geschliffenes Tannin mit einer ebenso fein ziselierten Säure mit der teils knackigen, teils fleischigen Frucht engmaschig verwebt. Ein fulminanter Spätburgunder mit großem Potenzial!
Nimmt man sich einen der vielen Kieselsteine vom begrünten Boden der Seehalde, dann kann man ihn vom Weinberg aus locker ins Wasser werfen. Der Bodensee ist nicht nur in Sichtweite, er hat die Seehalde, sein ehemaliges Bett mit viel wasserdurchlässigem Kies und Kalksand aus Süßwassermuscheln, die man am Strand zuhauf findet, auch einst geformt. Für Simon Hornsteins Familie ist die Seehalde, die direkt am Weingut liegt, die Heimatlage. Daher firmiert Simon nun seit gut zwei Jahren auch unter „Seehaldenhof“, um Verwechslungen mit den anderen in Nonnenhorn ansässigen Winzern namens Hornstein zu vermeiden.
Hier stehen die ältesten Burgunder-Reben, die Simons Vater – einer der „Spätburgunder-Vorreiter“ an diesem Teil des Sees – zum Teil schon in den 1980ern gepflanzt hat. Am Schweizer Ufer dürfte es diese Rebsorte bereits seit mehr als 1.200 Jahren geben, und auch um Meersburg herum hat er eine lange Tradition.
Simons Lagenwein stammt von den besten Stöcken, die er reif, aber vergleichsweise früh liest. Sie werden nur zu einem kleinen Teil entrappt. Das meiste wird als Ganztraube verarbeitet und teils mit Füßen eingemaischt, um dann spontan in offenen Bottichen vergoren zu werden. Der „Seehalde“ ist der einzige Burgunder, bei dem es später einen kleinen Anteil an Neuholz bei den Barriques gibt. Dort reift der Wein rund 18 Monate und wird unfiltriert und ungeschönt gefüllt.
Der Nonnenhorner Cru ist ein fantastisches Beispiel für eine neue Generation deutscher Pinots im Allgemeinen und für das Potenzial des Pinots am Bayerischen Bodensee im Besonderen. Der transparent rubinrote Wein duftet schon verführerisch nach präzise ausgewähltem, feinem, sinnlich wirkendem Holz mit Anklängen von quatre épices, etwas Sauerteigkruste, Mandelgebäck, Kirsche, Hagebutte und einem Hauch von Nelke im Hintergrund. Dazu suggeriert schon die Nase eine Frische, die sich dann am Gaumen auch bewahrheitet. Das kühle Terroir verleiht dem Wein Klarheit, Finesse, Frische und eine Mineralität, die einem einen Schauer über den Rücken jagt. Ein berührender Wein, der eine wunderbare Spannung aufbaut, Kraft und Konzentration bietet und doch so zart und leichtfüßig dabeibleibt, der das Dunkle und das Helle miteinander vermischt, der ein fein geschliffenes Tannin mit einer ebenso fein ziselierten Säure mit der teils knackigen, teils fleischigen Frucht engmaschig verwebt. Ein fulminanter Spätburgunder mit großem Potenzial!
Momentan ein Wein für die Karaffe mit einem Potenzial für 10–15 Jahre.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Württemberg
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Spätburgunder (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
DWU020923
Alkoholgehalt
12,5 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Hornstein am See GbR
Conrad-Forster Straße 50
88149 Nonnenhorn
DEUTSCHLAND
Conrad-Forster Straße 50
88149 Nonnenhorn
DEUTSCHLAND
Simon Hornsteins Spätburgunder Seehalde ist einer der neuen Stars der immer spannender werdenden deutschen Pinot-Szene.