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Produktfoto: Seehaldenhof Sonnenbichl Chardonnay 2023

Seehaldenhof
Sonnenbichl Chardonnay 2023

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Art.-Nr. DWU020823 ・ 12,0 % Vol. Lebensmittelangaben ・ Allergene:
0,75 l 53,33 €/l inkl. 19 % MwSt.zzgl. Versandkosten
Salin, frisch und doch voller Substanz und Tiefe: ein außergewöhnlicher Chardonnay!
94+/100 – Falstaff

Selten hatten wir eine so eigenständige deutsche Kollektion in den Gläsern wie die von Simon Hornstein. Dabei kommen wir herum und probieren viel. Bei Wein vom Bayerischen Bodensee hatten wir ursprünglich und zugegebenermaßen nichts erwartet, was uns derart nachhaltig begeistern würde. Wir hatten einfach keine Ahnung von dem, was sich dort in den letzten Jahren getan hat – bis wir auf Simon Hornstein trafen, der sein Weingut gerade in „Seehaldenhof“ umbenannt hatte, weil es in seinem Heimatort Nonnenhorn diverse Winzer namens Hornstein gibt.

Bayerischer Bodensee also. Was sollte dort so besonders sein? Alles! Über 400 Meter hoch gelegene Weinberge, so hoch wie sonst fast nirgendwo in Deutschland. 1.100 mm Niederschlag im Jahr und damit so viel wie in kaum einem anderen deutschen Anbaugebiet. Dazu sehr spezielle Windbewegungen, die wie ein riesiger Ventilator über diesem Teil des Sees wirken.

Simons 2023er-Jahrgang ist im Ausdruck noch ein wenig zarter als sein 2022er, wirkt dabei tiefer und ruhiger, obwohl er genauso präzise und frisch geblieben ist wie der Vorgänger. Die Basis ist in diesem Fall die Lage Sonnenbichl, die Stuart Pigott schon in seinem 2007 erschienenen „Wein spricht Deutsch“ erwähnt hat. Sie liegt oberhalb der Seehalde mit leichter Hangneigung und mehr Lehm im Boden. Die Lage ist wärmer, der Wein hat ein halbes Prozent mehr Alkohol als die „Seehalde“, aber gleichzeitig ist sie sehr gut durchlüftet und immer noch kühl genug, dass ein schlanker, salin wirkender Wein entstehen kann. An die händische Lese schloss sich eine Ganztraubenpressung an. Der Wein wurde dann in Tonneaux und Barriques spontan vergoren und dort für 16 bis 18 Monate auf der Vollhefe belassen. Es wurde nur gering geschwefelt, nicht geschönt und nicht filtriert.

Der Chardonnay Sonnenbichl duftet zurückhaltend und fein nach ein wenig Rauch und Asche, Getreide und Gestein mit Petrichor. Dazu kommen Kräuter, ein wenig Birne, Zitronenabrieb und etwas Fenchelsaat. Schließlich nimmt man hier, wie in Simons anderen Weinen, etwas wahr, was man sonst von Weinen aus dem Muscadet oder den Rías Baixas kennt: eine saline Note wie von einer Meeresbrise. Am Gaumen offenbart der Wein dann mehr Fülle, als die Nase prognostiziert hat. Es ist vor allem eine große Saftigkeit, die den Wein auszeichnet. Zudem auch eine leicht pfeffrige Schärfe und ein Ausmaß an Salzigkeit, das für einen immensen Trinkfluss sorgt. Und zwar stante pede. Was ist das für ein feiner Wein! Lebendig, vibrierend frisch mit großer Säurespannung, dazu nervös wie ein Reitpferd vor dem Start, mit voller Anspannung und der gleichzeitigen Gewissheit, als erster aus der Box zu preschen.

Ab sofort (mit Luft), idealerweise aber ab 2027 und sicher bis 2034.

 

hEinzelpreis: 40,00
L_Artikel_Status: 1

 
Land
Deutschland
Region
Württemberg
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Chardonnay (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
DWU020823
Alkoholgehalt
12,0 %
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Hornstein am See GbR
Conrad-Forster Straße 50
88149 Nonnenhorn
DEUTSCHLAND

Der „Sonnenbichl“, Nonnenhorn bekannteste Lage, ist die Basis für diesen anmutigen, präzisen, feinen Chardonnay von Simon Hornstein.