DE-ÖKO-003
Christmann
Idig Riesling Großes Gewächs
2025
Lieferbar
Ihr Preis
78,00 €
Art.-Nr. DPF080625
・ 13,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 104,00 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Königsbacher Idig Riesling GG: „Ein kraftvoller Jahrgang ohne Schwere“
98/100 – Meiningers Sommelier
Der Königsbacher Idig steht bei Christmann traditionell für Kraft, Struktur und Substanz und ragt damit unter den Pfälzer Großen Gewächsen eindeutig heraus. Die 6,5 Hektar große Große Lage liegt auf 146 bis 176 Metern Höhe und fällt mit rund 20 Prozent Neigung nach Südsüdost ab. Christmann bewirtschaftet hier 2,8 Hektar Riesling in einem Filetstück der Lage. Durch das Klausental strömt zudem regelmäßig kühlere Luft vom Stabenberg in die Lage. Geologisch sitzt der Idig auf einem mächtigen tertiären Kalkmassiv, über dem schwere, tonreiche Terra fusca liegt, durchsetzt von zahlreichen Kalksteinen und etwas Basalt, der im 19. Jahrhundert vom Forster Pechsteinkopf in die Weinberge gebracht wurde. Der Mensch als Teil des Terroirbegriffs spielte also schon vor dessen Definition eine signifikante Rolle.
2025 war im Idig das Timing der Lese entscheidend. In einem Jahrgang mit kleinen Beeren, hoher Reife und entsprechend viel Extrakt hätte die natürliche Wucht der Lage schnell in allzu große Opulenz kippen können. Sophie Christmann setzte deshalb auf eine ungewöhnlich frühe Lese. Bereits vom 3. bis 5. September wurden die Rieslingtrauben eingeholt. Nur zum Vergleich: 2024 fand die Lese zwischen dem 13. und 24. September statt. Der frühe Zugriff erweist sich im fertigen Wein als richtige Entscheidung. Der Idig besitzt 2025 reichlich Substanz, behält dabei aber seine Spannung und Präzision. Mit mittlerem Strohgelb und grünen Reflexen im Glas wirkt er jugendlich, strahlend und klar. Die Nase macht zunächst allerdings wenig Anstalten, ihre Karten auf den Tisch zu legen. Der Wein steht wie ein Monolith im Glas. Nasser Stein, eine feuchte Kalkwand, etwas Austernschale und Salzigkeit, dahinter etwas Zitrus als Klammer. Mehr Skizze als fertiges Bild. Sauerstoff, Temperatur und ein großes Glas sind hier zwingend anzuraten, denn momentan kann man vieles von dem, was in diesem Wein steckt, nur schemenhaft erahnen. Alles scheint auf kleinstem Raum komprimiert, wie eine WinZip-Datei, die sich langsam Schicht für Schicht entpackt. Hinter diesem Szenario baut sich jedoch fortwährend Druck auf.
Am Gaumen wird das Rad letztlich zum Kreise. Der Idig schaltet unmittelbar einen Gang hoch und entwickelt enormen Zug. Vor allem die Säure tritt hier als maßgeblicher struktureller Parameter deutlicher hervor als bei den anderen Großen Gewächsen des Jahrgangs. Vollreif und hervorragend in den satten Extrakt eingebunden geht sie mit deutlichem Ausfallschritt nach vorne und kennt nur eine Richtung: Geradeaus! Extrakt, Dichte und Vielschichtigkeit sorgen für einen kompakten mittleren Gaumen, die Phenolik verleiht ihm zusätzlichen Grip, während die kalkig-saline Prägung zusammen mit der vibrierenden Säure gustatorische Leitplanken setzt. Der präzise Lesezeitpunkt gibt der ganzen Substanz Kontur und Finesse, wie ein individuell geschneiderter Maßanzug. So entsteht ein enorm geradliniger Wein mit immenser Spannung und einem langen, druckvollen Nachhall.
PS: Ein großer Wein ist bekanntlich in jedem Stadium groß. Und dennoch fällt es trotz allen besseren Wissens schwer, in diesem jugendlichen Stadium die Finger davon zu lassen. Deshalb empfehlen sich große Gläser sowie ein entsprechender Vorrat an Flaschen, um den Reifeverlauf gebührend zu beobachten. Bis dahin erlebt man das verbindliche Versprechen dessen, was da noch kommen wird. Wer dazu etwas essen mag, hält es am besten so simpel wie möglich und beschränkt sich auf erstklassige Produkte mit etwas Butter und Salz.
Der Königsbacher Idig steht bei Christmann traditionell für Kraft, Struktur und Substanz und ragt damit unter den Pfälzer Großen Gewächsen eindeutig heraus. Die 6,5 Hektar große Große Lage liegt auf 146 bis 176 Metern Höhe und fällt mit rund 20 Prozent Neigung nach Südsüdost ab. Christmann bewirtschaftet hier 2,8 Hektar Riesling in einem Filetstück der Lage. Durch das Klausental strömt zudem regelmäßig kühlere Luft vom Stabenberg in die Lage. Geologisch sitzt der Idig auf einem mächtigen tertiären Kalkmassiv, über dem schwere, tonreiche Terra fusca liegt, durchsetzt von zahlreichen Kalksteinen und etwas Basalt, der im 19. Jahrhundert vom Forster Pechsteinkopf in die Weinberge gebracht wurde. Der Mensch als Teil des Terroirbegriffs spielte also schon vor dessen Definition eine signifikante Rolle.
2025 war im Idig das Timing der Lese entscheidend. In einem Jahrgang mit kleinen Beeren, hoher Reife und entsprechend viel Extrakt hätte die natürliche Wucht der Lage schnell in allzu große Opulenz kippen können. Sophie Christmann setzte deshalb auf eine ungewöhnlich frühe Lese. Bereits vom 3. bis 5. September wurden die Rieslingtrauben eingeholt. Nur zum Vergleich: 2024 fand die Lese zwischen dem 13. und 24. September statt. Der frühe Zugriff erweist sich im fertigen Wein als richtige Entscheidung. Der Idig besitzt 2025 reichlich Substanz, behält dabei aber seine Spannung und Präzision. Mit mittlerem Strohgelb und grünen Reflexen im Glas wirkt er jugendlich, strahlend und klar. Die Nase macht zunächst allerdings wenig Anstalten, ihre Karten auf den Tisch zu legen. Der Wein steht wie ein Monolith im Glas. Nasser Stein, eine feuchte Kalkwand, etwas Austernschale und Salzigkeit, dahinter etwas Zitrus als Klammer. Mehr Skizze als fertiges Bild. Sauerstoff, Temperatur und ein großes Glas sind hier zwingend anzuraten, denn momentan kann man vieles von dem, was in diesem Wein steckt, nur schemenhaft erahnen. Alles scheint auf kleinstem Raum komprimiert, wie eine WinZip-Datei, die sich langsam Schicht für Schicht entpackt. Hinter diesem Szenario baut sich jedoch fortwährend Druck auf.
Am Gaumen wird das Rad letztlich zum Kreise. Der Idig schaltet unmittelbar einen Gang hoch und entwickelt enormen Zug. Vor allem die Säure tritt hier als maßgeblicher struktureller Parameter deutlicher hervor als bei den anderen Großen Gewächsen des Jahrgangs. Vollreif und hervorragend in den satten Extrakt eingebunden geht sie mit deutlichem Ausfallschritt nach vorne und kennt nur eine Richtung: Geradeaus! Extrakt, Dichte und Vielschichtigkeit sorgen für einen kompakten mittleren Gaumen, die Phenolik verleiht ihm zusätzlichen Grip, während die kalkig-saline Prägung zusammen mit der vibrierenden Säure gustatorische Leitplanken setzt. Der präzise Lesezeitpunkt gibt der ganzen Substanz Kontur und Finesse, wie ein individuell geschneiderter Maßanzug. So entsteht ein enorm geradliniger Wein mit immenser Spannung und einem langen, druckvollen Nachhall.
PS: Ein großer Wein ist bekanntlich in jedem Stadium groß. Und dennoch fällt es trotz allen besseren Wissens schwer, in diesem jugendlichen Stadium die Finger davon zu lassen. Deshalb empfehlen sich große Gläser sowie ein entsprechender Vorrat an Flaschen, um den Reifeverlauf gebührend zu beobachten. Bis dahin erlebt man das verbindliche Versprechen dessen, was da noch kommen wird. Wer dazu etwas essen mag, hält es am besten so simpel wie möglich und beschränkt sich auf erstklassige Produkte mit etwas Butter und Salz.
Trinkreife ab sofort, Höhepunkt wohl bis 2043.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Pfalz
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Riesling (100 %)
Verschluss
Korken (Diam®)
Bestell-Nr.
DPF080625
Bio-Kontrollstelle
DE-ÖKO-003
Alkoholgehalt
13,0 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
326 KJ / 78 kcal
Kohlenhydrate
1,4 g
davon Zucker
0,4 g
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Weingut Christmann, Steffen und Sophie Christmann GbR
Peter Koch Straße 43
67435 Neustadt an der Weinstraße
Deutschland
Peter Koch Straße 43
67435 Neustadt an der Weinstraße
Deutschland
Christmann Idig Riesling GG 2025: kraftvoller Über-Riesling mit dichtem Extrakt, salziger Mineralität, präziser Säure und enormem Zug.