DE-ÖKO-003
Rebholz
Grauer Burgunder trocken
2025
Lieferbar
0,75 l ・ 20,67 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
Aufregend frisch: Ökonomierat Rebholz zeigt, wie anders Grauburgunder sein kann!
Man könnte einen kurzen Blick in die Vergangenheit werfen, um diesem Wein und der Arbeit von Hansjörg Rebholz und seinen Söhnen Hans und Valentin vollauf gerecht zu werden: Lange Zeit waren Grauburgunder alkoholschwere und ölige Boliden, die nebenbei häufig noch an einer Überdosis Süße und Holzwürze litten. In Baden lief diese gewichtige Spezies unter dem Etikett Ruländer, anderthalb Gläser davon waren eine verlässliche Einschlafhilfe.
Unter Winzern galt es als schwierige Übung, den Grauburgunder aus seiner vermeintlich angestammten Lethargie und Energielosigkeit zu wecken. Auch heute noch geraten sie häufig zu bieder, zu mollig, honigsüß, gemütlich und holzwürzig. Im Weingut Rebholz wird über das ganze Jahr an einem ganz anderen Burgunder-Ideal gearbeitet: Die Reben, die auf Löss-Lehm-Boden wachsen, werden punktgenau und nicht zu spät geerntet: Die Frucht soll reif sein, aber noch knackig und keineswegs zur Überreife neigen.
Der Most wird – wie im Gutswein-Bereich im Weingut üblich – im Edelstahl vergoren und ausgebaut, nachdem die Trauben einen Tag lang auf der Maische standen. Vorgeklärt wurde der Wein lediglich durch die natürliche Sedimentation.
Der Graue Burgunder duftet dabei betont nussig und würzig mit Anklängen von mürber Frucht und leicht tabakigen Noten. Der Wein wirkt zudem seidig, bietet aber trotzdem deutlichen Extrakt und eine pikante Würze. Bilderbuch-Burgunder mit typischer Rebholz-Handschrift sowie Muskeln, Charakter und einem fast scheuen Charme, der uns sehr gut gefällt. Ein Lehrbeispiel, wie anders Grauburgunder auch sein kann!
Ab sofort und die nächsten 6+ Jahre.
Zutatenverzeichnis:
Trauben
Weinstraße 54
76833 Siebeldingen
Deutschland