
Emrich-Schönleber
„Lenz“ Riesling (halbtrocken)
2024
Lieferbar
0,75 l ・ 18,00 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
Der Frühling ist noch lange nicht vorbei: Schiefer in honigsüßem Kleid!
Die Nomenklatur der Schönlebers verdeutlicht exemplarisch die Terroir-Herkunft der Trauben: „Frühlingsplätzchen“, die berühmte Große Lage; „Frühtau“, der Ortswein aus derselben; und schließlich der „Lenz“, die Mezzo Secco- oder halbtrockene Variante desselben Terroirs. Während die trocken ausgebauten Weine diese analytische Klarheit in sich tragen, bringt der Lenz einen poetischen, fülligeren und wärmeren Stil hervor – legato-artig: Die Präzision bleibt erhalten und erhält eine zusätzliche, singende, cantabile Komponente. Im Glas offenbart sich ein Duft von Heuwiesen und Kornblume. Quitten, Nektarine und weißer Pfirsich – ja, sogar eine dezente Exotik ist wahrzunehmen. Ananas, in Joghurt mit Eiswürfeln eingerührt. Dahinter zeichnet sich langsam eine Andeutung von Gestein ab: Quarz und Tonschiefer. Immer mit diesem typisch gelbfruchtigen, kühlen Schmelz. Am Gaumen zeigt sich erneut der bewährte grip, der zunächst positiv überrascht und den Wein ganz und gar seriös auftreten lässt. Eine saftige, verspielte Säure verbindet sich mit dezentem, doch festem Druck – ein Gesteinsschimmer umschmeichelt den Gaumen und schafft Raum für eine feine, zurückhaltende Süße, die dem Wein eine üppig-florale Note verleiht, im Gegensatz zur sonst kargen Ader der trockenen Vertreter „Halgans“ oder „Mineral“. Dennoch tritt die Süße erst im Abgang langsam in Erscheinung, wenn der Stein nachgibt, und kleidet sich in ein honigsüßes Gewand: Melone, Holunder, Salbei – und dabei so leicht und frisch, tänzelnd bis zum nächsten Schluck.
Ab sofort bis sicherlich 2030+.
Zutatenverzeichnis:
Trauben, Zucker
Soonwaldstraße 10a
55569 Monzingen
Deutschland
Schönlebers „Lenz“ 2024 zeigt das Frühlingsplätzchen von seiner halbtrockenen Seite: gelbfruchtig, floral, mit grip, dezenter Süße, mineralischem Schmelz