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Vollenweider Goldgrube Riesling trocken2022

Vollenweider
Goldgrube Riesling trocken 2022

Art.-Nr. DMO340322 ・ 12,0 % Vol. Lebensmittelangaben ・ Allergene:

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0,75 l 49,33 €/l inkl. MwSt,zzgl. Versandkosten

Ein Mosel-Grand Cru aus einer Lage, die das Weingut Vollenweider aus der Vergessenheit geholt hat.

Wenn man den exzellenten „Wolfer“ (sozusagen der kleine Bruder) schon einmal im Glas hatte, merkt man, dass die „Goldgrube“ so etwas wie die Essenz dessen darstellt. Man spürt sofort die nahe Verwandtschaft, aber dieser Wein erreicht tatsächlich ein Grand Cru-Niveau, denn hier geht es nur noch um Struktur und Textur. Die Aromatik ist quasi Beiwerk – wichtig und entscheidend für das Gesamtbild, aber nur für einen Oscar für die Nebenrolle geeignet.

Die Hauptrolle im Duft spielen vor allem der feuchte Stein, die Flechten und Kräuter, der leicht rauchige Schiefer, etwas Limequat, Grapefruit und Karambole, Ginster und eine dezente Note von feiner, süßer Hefe, die das Ganze sehr sexy macht.
Auch am Gaumen wirkt der Riesling noch einmal extraktreicher und komplexer als der „Wolfer“, dazu etwas seidiger und nicht ganz so fest, aber ebenso puristisch, klar und präzise. Das liegt sicher an den sehr alten, wurzelechten Reben, die immer wieder für einen Wein sorgen, der einerseits eine tolle Spannung aufbaut, gleichzeitig aber auch tiefenentspannt wirkt, weil diesen alten Reben einfach nichts mehr etwas anhaben kann.

Hervorzuheben sind auch die Saftigkeit, die fantastisch ausgewogene Phenolstruktur und die Fleischigkeit des Weines, die bei aller Geradlinigkeit nicht zu kurz kommen. Es ist ein glockenklarer, trockener Mosel-Riesling, der von Minute zu Minute intensiver wird. Und das schon jetzt, obwohl der Wein dafür bekannt ist, dass er erst in fünf, zehn, fünfzehn Jahren wirklich zeigt, was in ihm steckt.

Der kleine Ort Wolf bei Mosel-Kilometer 111 gehört nicht zu den bekanntesten Weinorten der Region. Ohne Daniel Vollenweider, der dort im Jahr 1999 die erste Parzelle erwarb, würde man es wohl kaum kennen. Mittlerweile besitzt das Weingut neben der Monopollage Schimbock mit 0,6 Hektar den größten Teil der 7 Hektar großen Wolfer Goldgrube, aus der dieses inoffizielle Große Gewächs des Weinguts stammt. Drei Hektar des Besitzes stehen noch in Einzelpfahlerziehung, viele Rebstöcke sind noch wurzelecht und ziehen ihre Mineralien aus dem grauen Schiefer, der teilweise von roten Adern durchzogen ist.

Ein „Grand Cru“ darf natürlich nur aus den besten Reben entstehen, und so profitiert der Wein von wurzelechten Rebstöcken, die bis zu 120 Jahre alt sind. Die Weinlese erfolgte in kleinen 30-Liter-Bütten. Da 2022 leicht phenolisch war, presste Moritz die ganzen Trauben und unterzog den Saft einer 12-stündigen Mostoxidation, die den Most kurzfristig braun färbt, bis die Phenole, vor allem die Flavonoide, oxidieren, lange Ketten bilden und zu Boden sinken. Danach nimmt der Most wieder seine ursprüngliche Farbe an und der Winzer kann auf Schutzgas oder Schwefel verzichten. Es folgt die Spontanvergärung im Edelstahltank auf etwa drei Gramm Restzucker, in dem der Wein auch ausgebaut wird. Der Wein erhielt ein langes Hefelager, weshalb er erst jetzt auf den Markt kam.

Zu genießen ab sofort, Höhepunkt wohl ab 2028 bis 2040+.

 

hEinzelpreis: 37,00
L_Artikel_Status: 1

 
Land
Deutschland
Region
Mosel (Saar, Ruwer)
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Riesling (100%)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
DMO340322
Alkoholgehalt
12,0 %
Allergene: Sulfite
Anschrift des Winzers:
Weingut Vollenweider Gbr
Wolfer Weg 53
56841 Traben-Trarbach
DEUTSCHLAND

Der brillante, trockene 2022er Riesling „Goldgrube“ aus Wolf stammt von bis zu 120 Jahre alten wurzelechten Rebstöcken in Einzelpfahlerziehung.