Jonas Dostert
Pinot Noir
2024
Lieferbar Limitiert: max 3 Fl. / Kunde
Ihr Preis
35,90 €
Art.-Nr. DMO330724
・ 11,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 47,87 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Für uns der beste Pinot Noir der Mosel – Geheimtipp!
Jonas Dostert macht für uns den besten Pinot Noir der Mosel. Es ist noch ein Geheimnis und trotzdem ist der Wein rasend schnell ausverkauft. Der Grund ist simpel: Jonas füllt ihn nur, wenn alles passt und obendrauf gibt es hiervon nur zwei Fässer; die ergeben in einem Jahrgang wie 2024 lediglich 586 Flaschen.
Ganz so geplant war all dies nicht, doch die Natur spielt eben im Winzerleben anders als man oft selbst wünscht. Seit 2020 hat Jonas keinen weiteren Pinot Noir gefüllt. Mit dem 19er und 20er setzte er die Benchmark enorm hoch, so hoch, dass er seitdem einzelne Jahrgänge nicht gefüllt hat, das Ergebnis im Fass entsprach einfach nicht seiner Vorstellung vom Pinot Noir, wich auch zu sehr von den Vorgängern ab.
Wer nun einen Verkostungs-Wein sucht, der sich mit dem ersten Schluck offenbart, wird allerdings weniger Freude an dem Wein finden oder vielleicht nicht die Magie spüren, die er erwartet hat. Jonas geht einen ganz eigenen Weg, sein Pinot Noir hat immer 100 % ganze Trauben und wird komplett im gebrauchten Eichenfass ausgebaut. Er ist eher unspektakulär und wunderbar sauber und pur in der Frucht herausgearbeitet. Was ihn auszeichnet, ist der enorme Trinkfluss, die Frische und Eleganz. Er besitzt nur 11,5 % Vol. und ist damit eher leicht im Stil. Im Burgund gibt es viele Betriebe, die ihren Pinot Noir bei diesem Gehalt chaptalisieren, nicht wenige Winzer denken, dass Pinot Noir analytisch mindestens 12,9 % Vol. Alkohol braucht. Jonas widerspricht dieser Denkweise hier und tatsächlich waren wir überrascht, als wir seine beiden Erstlingswerke mit rund vier Jahren Flaschenreife probierten. Der Wein wurde tiefer, seriöser und zeigt noch die gleiche Vitalität – übrigens neben einem 1er Cru aus Volnay blind serviert.
Der Jahrgang 2024 zeigt sich leicht trüb und granatrot im Glas. Er duftet – und hier wirkt er bereits so herrlich einladend – nach Veilchen, Lavendel-Pastillen sowie etwas Cassis. Mit Luft gesellt sich die Würze der Rappen hinzu. Für Jonas ist der 24er mit seiner angenehm herben Komponente der bislang „erwachsenste“ Rotwein. Am Gaumen spielt die feine Fruchtsäure eine wichtige Rolle, trägt die feinkörnigen Tannine. Das ist ein völlig ausgewogener Pinot Noir, den Jonas übrigens ganz nach alter Manier und aufgrund der kleinen Menge noch mit den Füßen stampft. Die Klone sind überraschenderweise von deutscher Genetik, neigen zur Verrieselung. In Verbindung mit den Frösten ergab dies eine tatsächlich schmerzhaft geringe Menge.
PS: Die Zahl der Moselwinzer, die sich dem Pinot Noir verschrieben haben, mag noch übersichtlich sein, doch sie wächst stetig. Die Ergebnisse sind mittlerweile oft sehr überzeugend. Die meisten dieser Spätburgunder stammen dabei vom Schiefer, was für Pinot Noir ein recht ungewöhnliches Terroir ist. Jonas Dosterts Pinot Noir aber kommt von den Muschelkalkböden der Obermosel, und in diesen Böden fühlen sich alle Pinot-Varianten heimisch. Jonas’ Reben sind verhältnismäßig jung, nämlich noch keine zehn Jahre alt. Sie stehen in der Pinot-Noir-Parzelle „Auf dem Haupfuhl“ mit Blick auf Nittel, auf die Heimat des Winzers.
Ganz so geplant war all dies nicht, doch die Natur spielt eben im Winzerleben anders als man oft selbst wünscht. Seit 2020 hat Jonas keinen weiteren Pinot Noir gefüllt. Mit dem 19er und 20er setzte er die Benchmark enorm hoch, so hoch, dass er seitdem einzelne Jahrgänge nicht gefüllt hat, das Ergebnis im Fass entsprach einfach nicht seiner Vorstellung vom Pinot Noir, wich auch zu sehr von den Vorgängern ab.
Wer nun einen Verkostungs-Wein sucht, der sich mit dem ersten Schluck offenbart, wird allerdings weniger Freude an dem Wein finden oder vielleicht nicht die Magie spüren, die er erwartet hat. Jonas geht einen ganz eigenen Weg, sein Pinot Noir hat immer 100 % ganze Trauben und wird komplett im gebrauchten Eichenfass ausgebaut. Er ist eher unspektakulär und wunderbar sauber und pur in der Frucht herausgearbeitet. Was ihn auszeichnet, ist der enorme Trinkfluss, die Frische und Eleganz. Er besitzt nur 11,5 % Vol. und ist damit eher leicht im Stil. Im Burgund gibt es viele Betriebe, die ihren Pinot Noir bei diesem Gehalt chaptalisieren, nicht wenige Winzer denken, dass Pinot Noir analytisch mindestens 12,9 % Vol. Alkohol braucht. Jonas widerspricht dieser Denkweise hier und tatsächlich waren wir überrascht, als wir seine beiden Erstlingswerke mit rund vier Jahren Flaschenreife probierten. Der Wein wurde tiefer, seriöser und zeigt noch die gleiche Vitalität – übrigens neben einem 1er Cru aus Volnay blind serviert.
Der Jahrgang 2024 zeigt sich leicht trüb und granatrot im Glas. Er duftet – und hier wirkt er bereits so herrlich einladend – nach Veilchen, Lavendel-Pastillen sowie etwas Cassis. Mit Luft gesellt sich die Würze der Rappen hinzu. Für Jonas ist der 24er mit seiner angenehm herben Komponente der bislang „erwachsenste“ Rotwein. Am Gaumen spielt die feine Fruchtsäure eine wichtige Rolle, trägt die feinkörnigen Tannine. Das ist ein völlig ausgewogener Pinot Noir, den Jonas übrigens ganz nach alter Manier und aufgrund der kleinen Menge noch mit den Füßen stampft. Die Klone sind überraschenderweise von deutscher Genetik, neigen zur Verrieselung. In Verbindung mit den Frösten ergab dies eine tatsächlich schmerzhaft geringe Menge.
PS: Die Zahl der Moselwinzer, die sich dem Pinot Noir verschrieben haben, mag noch übersichtlich sein, doch sie wächst stetig. Die Ergebnisse sind mittlerweile oft sehr überzeugend. Die meisten dieser Spätburgunder stammen dabei vom Schiefer, was für Pinot Noir ein recht ungewöhnliches Terroir ist. Jonas Dosterts Pinot Noir aber kommt von den Muschelkalkböden der Obermosel, und in diesen Böden fühlen sich alle Pinot-Varianten heimisch. Jonas’ Reben sind verhältnismäßig jung, nämlich noch keine zehn Jahre alt. Sie stehen in der Pinot-Noir-Parzelle „Auf dem Haupfuhl“ mit Blick auf Nittel, auf die Heimat des Winzers.
Diesen Wein kann man jetzt mit Luft, idealerweise ab 2027 und sicher bis 2035 genießen.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Mosel (Saar, Ruwer)
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Pinot Noir (100 %)
Verschluss
Korken (Diam®)
Bestell-Nr.
DMO330724
Alkoholgehalt
11,5 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben, Weinsäure (L(+)-), (E 334)
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
276 KJ / 66 kcal
Kohlenhydrate
0,9 g
davon Zucker
k.A.
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Winzer Jonas Dostert
Moselstr. 45
54453 Nittel
Deutschland
Moselstr. 45
54453 Nittel
Deutschland
Jonas Dosterts Pinot Noir von 2024 ist für uns nicht nur der beste Weine der Kollektion, sondern der beste Spätburgunder der Mosel. Top Tipp, leider rar.