Jonas Dostert
„Frost24“ Chardonnay
2024
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21,90 €
Art.-Nr. DMO330624
・ 12,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 29,20 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Die „nouvelle vague“ des Chardonnay kommt von der Obermosel!
„Frost“ ist keine Hommage an Thomas Bernhards idiosynkratischen Debütroman, eine herrliche Abrechnung über die Kälte der Wissenschaft und Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Allerdings markiert er ebenfalls eine einschneidende Erfahrung der Naturkräfte und der Ohnmacht, die wir als Menschen angesichts der Naturgewalten empfinden. Chardonnay treibt früher aus als die restlichen Rebsorten Dosterts, was ihn auch anfälliger für Frühjahrsfröste macht. Zwei kühle Nächte Ende April schlugen mit eisiger Kälte zu, bescherten dem Winzer satte 60 % Verlust in seinen drei Parzellen. Eine hoffentlich einmalige Erfahrung, die Jonas hervorheben wollte und die somit vom Winzeralltag spricht, der bei allen Ambitionen doch immer von den Launen der Natur abhängt.
Normalerweise baut Jonas seine Weine in komplett gebrauchten Fässern aus, in diesem „Unjahr“, wie Thomas Bernhard wohl sagen würde, war ein neues Fass dabei, rund 10 % neues Holz verzeichnet dieser Chardonnay damit, von dem 2.631 Flaschen abgefüllt wurden.
Stilistisch zählt er gewiss zur „nouvelle vague“ des deutschen Chardonnays, die international eine zunehmende Aufmerksamkeit erfährt. Von Paris über London bis New York nimmt man wahr, was sich hier und vor allem in den kühlen Regionen Deutschlands in Bezug auf diese burgundische Rebsorte tut. Sie hat sich lange schwergetan, heimisch zu werden und gehört erst seit 1991 offiziell zum deutschen Rebsorten-Register. Wenn man heute sieht, wie viel guter Chardonnay hierzulande erzeugt wird, mag man das kaum glauben. Traditionell hatte in ganz Deutschland eher der Weißburgunder vorgeherrscht. Doch scheint der Chardonnay angesichts der Klimaveränderungen einfach sinnvoller zu sein und erblüht in Gebieten wie der Obermosel auch in einem ganz eigenen Stil. Insofern wundert es nicht, dass bei Tastings in New York dann auch Jonas Dosterts Wein als Paradebeispiel für „cool climate Chardonnay“ gefeiert wird.
Der Chardonnay „Frost24“ liegt hellgold im Glas und besitzt eine angenehme Holzfassnote. Man hat hier nicht den Eindruck von getoastetem Barrique, sondern einfach eine feinwürzige, vom Holzausbau geprägte Note, die den Chardonnay rahmt. Hier verbinden sich leichte Rauch- und Feuersteinnoten mit Zitronenabrieb, zerstoßenem Stein, etwas mürbem Apfel, Hefezopf und Mostbirnen sowie etwas Jod, was am Gaumen ungemein saftig, mundwässernd und lebendig wirkt. Auch hier zeigt sich das rauchig-holzige Element und auch hier passt es sich hervorragend in das Gesamtgefüge ein. Der Chardonnay ist ein Fest, denn im Volumen (12 % Vol.) ist er eigentlich leicht, in der Aromatik tief, trotzdem wirkt er schwerelos und leicht verspielt wie alle Weine von Jonas Dostert.
Normalerweise baut Jonas seine Weine in komplett gebrauchten Fässern aus, in diesem „Unjahr“, wie Thomas Bernhard wohl sagen würde, war ein neues Fass dabei, rund 10 % neues Holz verzeichnet dieser Chardonnay damit, von dem 2.631 Flaschen abgefüllt wurden.
Stilistisch zählt er gewiss zur „nouvelle vague“ des deutschen Chardonnays, die international eine zunehmende Aufmerksamkeit erfährt. Von Paris über London bis New York nimmt man wahr, was sich hier und vor allem in den kühlen Regionen Deutschlands in Bezug auf diese burgundische Rebsorte tut. Sie hat sich lange schwergetan, heimisch zu werden und gehört erst seit 1991 offiziell zum deutschen Rebsorten-Register. Wenn man heute sieht, wie viel guter Chardonnay hierzulande erzeugt wird, mag man das kaum glauben. Traditionell hatte in ganz Deutschland eher der Weißburgunder vorgeherrscht. Doch scheint der Chardonnay angesichts der Klimaveränderungen einfach sinnvoller zu sein und erblüht in Gebieten wie der Obermosel auch in einem ganz eigenen Stil. Insofern wundert es nicht, dass bei Tastings in New York dann auch Jonas Dosterts Wein als Paradebeispiel für „cool climate Chardonnay“ gefeiert wird.
Der Chardonnay „Frost24“ liegt hellgold im Glas und besitzt eine angenehme Holzfassnote. Man hat hier nicht den Eindruck von getoastetem Barrique, sondern einfach eine feinwürzige, vom Holzausbau geprägte Note, die den Chardonnay rahmt. Hier verbinden sich leichte Rauch- und Feuersteinnoten mit Zitronenabrieb, zerstoßenem Stein, etwas mürbem Apfel, Hefezopf und Mostbirnen sowie etwas Jod, was am Gaumen ungemein saftig, mundwässernd und lebendig wirkt. Auch hier zeigt sich das rauchig-holzige Element und auch hier passt es sich hervorragend in das Gesamtgefüge ein. Der Chardonnay ist ein Fest, denn im Volumen (12 % Vol.) ist er eigentlich leicht, in der Aromatik tief, trotzdem wirkt er schwerelos und leicht verspielt wie alle Weine von Jonas Dostert.
Ab sofort mit etwas Luft und sicher bis 2034 mit Freude zu trinken.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Mosel (Saar, Ruwer)
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Chardonnay (100 %)
Verschluss
Korken (Diam®)
Bestell-Nr.
DMO330624
Alkoholgehalt
12,0 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben, Weinsäure (L(+)-), (E 334)
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
297 KJ / 71 kcal
Kohlenhydrate
1 g
davon Zucker
k.A.
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Winzer Jonas Dostert
Moselstr. 45
54453 Nittel
Deutschland
Moselstr. 45
54453 Nittel
Deutschland
Jonas Dosterts Chardonnay von 2024 ist ein wunderschöner Wein, der nach dem einschneidenden Erlebnis zweier Frost-Nächte benannt wurde.