Jonas Dostert
Elbling „Alte Reben“, weiß
2024
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17,95 €
Art.-Nr. DMO330424
・ 9,0 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 23,93 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Elbling und die Obermosel: Eine traditionelle Topkombination, die hier state of the art ausgeführt wird!
„Mit dem Elbling ist das immer so eine Sache … Das Bild, das ich mir von der Rebsorte mache, wandelt sich stetig“, beschreibt Jonas Dostert sein Verhältnis zu diesem klassischen Gewächs der Obermosel. Und weiter: „Er lebt von der Säurestruktur und einem wässrigen Element, das ich so bei kaum einer anderen Rebsorte finde. Das ist schlüssig, immerhin bildet die Rebsorte sehr dicke Beeren aus, die eine dünne Schale und umso mehr Saft enthalten. So lästig die Pflege des Elblings das Jahr über ist, in der Flasche versöhnt das Ergebnis.“
Tatsächlich hätte Jonas 2024 am Elbling verzweifeln können. Nicht Mehltau wie im Vorjahr, sondern starke Fröste bescherten enorme Ertragseinbußen. Obendrauf sorgten erhebliche Wassermengen in der Reifephase für die dünnschalige Rebsorte für Kopfschmerzen und viel Weinbergsarbeit. Bei einer Gesamthektarzahl von nicht einmal drei Hektar ist das ein herber Verlust. Trotzdem ist Jonas mit dem Jahrgang überaus zufrieden: „Der Wein ist mit 9 % Alkohol mein bisher absolutes Leichtgewicht und ich vermute, dass sich dies nicht unterbieten wird […] Ein Wein als Statement.“
Der Elbling besitzt alles, was einen klassischen deutschen Weißwein aus einem kühlen Klima ausmacht. Und es erstaunt uns immer wieder, dass er so selten geworden ist. Der Elbing gehört zu den ältesten weißen Rebsorten Deutschlands. Schon die hohe Anzahl an Synonymen deutet darauf hin und ebenso die erste Erwähnung im Jahr 1483. Man geht heute davon aus, dass er bis ins späte 18. Jahrhundert hinein die mit Abstand häufigste Sorte hierzulande war und erst dann langsam, aber nachhaltig vom Silvaner und später vom Riesling verdrängt wurde. Gehalten hat sich der Abkömmling des Weißen Heunisch bis heute an der Obermosel, wo ihm der dortige Kalkstein und die gemäßigten Temperaturen ein ideales Terrain bieten. Da die Obermosel im Laufe der letzten Jahrzehnte nur wenige hochklassige Repräsentanten der Winzerzunft hervorgebracht hat, deren Weine über die Region hinaus Aufsehen erregt haben, hat es auch der Elbling nicht in die vorderen Reihen der Popularitätsskala geschafft. Für uns ist er so etwas wie der deutsche Muscadet oder ein Aligoté aus dem Burgund. Ein Wein, der nicht mit vordergründiger Aromatik punktet, sondern mit Finesse, Frische, Textur und Struktur.
Jonas’ 2024er Elbling „Alte Reben“, der von über 40 Jahre alten Stöcken stammt, die im Kalkstein wurzeln, präsentiert sich leicht zwiebelschalenfarben und mit dezenter Trübung. Bei ihm im Keller wird ja extrem wenig gemacht. Der Ausbau erfolgt in gebrauchten Fässern, es wird nichts geschönt oder filtriert. Der Elbling öffnet sich mit Noten von Viezäpfeln, Zitronenschalen, Heu, Kräutern und einer ganz feinen Hefesüße. Am Gaumen wirkt dieser Wein tonisch, zart und fein, dabei aber durchaus mit Tiefgang, lebendig und salzig mundwässernd. Es ist ein wenig wie die Quadratur des Kreises, denn der Elbling besitzt gar keine so druckvolle Säure, wirkt aber trotzdem agil und frisch und verfügt – wie Jonas es nennt – über ein „wässriges Element“, das den Wein jedoch keineswegs verwässert, sondern eine eigene Leichtigkeit verleiht. So ist hier ein Charakterwein mit Phenolik, dezentem Alkohol und einem Potenzial für einige weitere Jahre entstanden.
Tatsächlich hätte Jonas 2024 am Elbling verzweifeln können. Nicht Mehltau wie im Vorjahr, sondern starke Fröste bescherten enorme Ertragseinbußen. Obendrauf sorgten erhebliche Wassermengen in der Reifephase für die dünnschalige Rebsorte für Kopfschmerzen und viel Weinbergsarbeit. Bei einer Gesamthektarzahl von nicht einmal drei Hektar ist das ein herber Verlust. Trotzdem ist Jonas mit dem Jahrgang überaus zufrieden: „Der Wein ist mit 9 % Alkohol mein bisher absolutes Leichtgewicht und ich vermute, dass sich dies nicht unterbieten wird […] Ein Wein als Statement.“
Der Elbling besitzt alles, was einen klassischen deutschen Weißwein aus einem kühlen Klima ausmacht. Und es erstaunt uns immer wieder, dass er so selten geworden ist. Der Elbing gehört zu den ältesten weißen Rebsorten Deutschlands. Schon die hohe Anzahl an Synonymen deutet darauf hin und ebenso die erste Erwähnung im Jahr 1483. Man geht heute davon aus, dass er bis ins späte 18. Jahrhundert hinein die mit Abstand häufigste Sorte hierzulande war und erst dann langsam, aber nachhaltig vom Silvaner und später vom Riesling verdrängt wurde. Gehalten hat sich der Abkömmling des Weißen Heunisch bis heute an der Obermosel, wo ihm der dortige Kalkstein und die gemäßigten Temperaturen ein ideales Terrain bieten. Da die Obermosel im Laufe der letzten Jahrzehnte nur wenige hochklassige Repräsentanten der Winzerzunft hervorgebracht hat, deren Weine über die Region hinaus Aufsehen erregt haben, hat es auch der Elbling nicht in die vorderen Reihen der Popularitätsskala geschafft. Für uns ist er so etwas wie der deutsche Muscadet oder ein Aligoté aus dem Burgund. Ein Wein, der nicht mit vordergründiger Aromatik punktet, sondern mit Finesse, Frische, Textur und Struktur.
Jonas’ 2024er Elbling „Alte Reben“, der von über 40 Jahre alten Stöcken stammt, die im Kalkstein wurzeln, präsentiert sich leicht zwiebelschalenfarben und mit dezenter Trübung. Bei ihm im Keller wird ja extrem wenig gemacht. Der Ausbau erfolgt in gebrauchten Fässern, es wird nichts geschönt oder filtriert. Der Elbling öffnet sich mit Noten von Viezäpfeln, Zitronenschalen, Heu, Kräutern und einer ganz feinen Hefesüße. Am Gaumen wirkt dieser Wein tonisch, zart und fein, dabei aber durchaus mit Tiefgang, lebendig und salzig mundwässernd. Es ist ein wenig wie die Quadratur des Kreises, denn der Elbling besitzt gar keine so druckvolle Säure, wirkt aber trotzdem agil und frisch und verfügt – wie Jonas es nennt – über ein „wässriges Element“, das den Wein jedoch keineswegs verwässert, sondern eine eigene Leichtigkeit verleiht. So ist hier ein Charakterwein mit Phenolik, dezentem Alkohol und einem Potenzial für einige weitere Jahre entstanden.
Ab sofort mit etwas Luft und dann sicherlich bis 2035.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Mosel (Saar, Ruwer)
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Elbling (100 %)
Verschluss
Korken (Diam®)
Bestell-Nr.
DMO330424
Alkoholgehalt
9,0 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben, Weinsäure (L(+)-), (E 334)
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
226 KJ / 54 kcal
Kohlenhydrate
0,7 g
davon Zucker
k.A.
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Winzer Jonas Dostert
Moselstr. 45
54453 Nittel
Deutschland
Moselstr. 45
54453 Nittel
Deutschland
Jonas Dosterts Elbling „Alte Reben“ 2024 gehört zum Besten, was diese Traditionsrebsorte in Deutschland zu bieten hat. Ein famoser Wein!