Fürst
Chardonnay „R“
2024
Voraussichtlich wieder lieferbar Mitte August
Ihr Preis
97,00 €
Art.-Nr. DFR010524
・ 12,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 129,33 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Chardonnay-role-model aus exzellentem Jahrgang! 980 Flaschen Jahresproduktion!
Neben der Tatsache, dass die Fürsts zu den besten Burgunderwinzern Deutschlands gehören, sind sie auch Pioniere in Lagen, die vorher kaum jemand auf dem Schirm hatte. Das gilt natürlich für die Bürgstadter Weinberge, die früher weit weniger bekannt waren als die der Stadt Klingenberg. Das können die Fürsts aber ebenso für den Astheimer Karthäuser in Anspruch nehmen, der zwar (leider) nicht explizit auf dem Etikett des Chardonnays „R“ genannt wird, aber die Grundlage dieses Weines bildet.
Viele deutsche Chardonnays besitzen mittlerweile eine Klasse, die vor einer Dekade undenkbar ist. Fürst „R“-Variante zählt zu den Top 10, die eine Liga für sich bilden und Vorbild einer ganzen Generation sind, insbesondere in für Spitzenjahren wie 2024!
Der Astheimer Karthäuser also: Eine Lage, die sich in direkter Nachbarschaft des ungleich bekannteren Escherndorfer Lumpp befindet, der nun wiederum für seine Rieslinge und Silvaner, keineswegs aber für Chardonnay bekannt ist. Chardonnayanlagen sind jedoch nicht zuletzt in Zeiten klimatischer Veränderung sinnvoll, weil er diese deutlich besser zu verkraften scheint als zumindest der Riesling in so manchen Bereichen. Eine aufwendige Weinbergsarbeit tut ihr übriges, um Chardonnay lesen zu können, der reif ist, aber nach der Gärung trotzdem nicht mehr als 12,5 Vol.-% auf die Waage bringt. Die Trauben der ältesten Reben im Kernstück (199 gepflanzt) wurden nach der Handlese noch einmal sortiert und dann als Ganztrauben mit den Füßen leicht eingemaischt, um später viel Trub im Fass zu haben. Nach dem Quetschen folgte direkt die lange Pressung, bei der der Saft auf dem Weg in die Fässer kurz durchoxidiert, was den Wein deutlich stabiler macht. Die spontane Gärung fand komplett im 228L-Eichenfass auf der Vollhefe statt. Im Jahrgang 2024 hat Sebastian den Ausbau von 12 auf 14 Monate verlängert, sodass der Wein mit anschließender Ruhe im Tank ganze 17 Monate vor der Füllung verbrachte. Der Vorteil: der Chardonnay ist so neben der Stoffigkeit, der Aromatik und dem Mundgefühl später auch so stabil, dass kaum noch geschwefelt werden muss. Auch auf Filtration und Schönung verzichten die Fürsts seit einiger Zeit.
Im Glas: Lediglich 16 hl/ha Ertrag lieferte das Jahr der Spätfröste, damit 980 Flaschen für die Welt! Das Ergebnis ist ein ungemein intensiver Chardonnay, der Belüftung bedankt, die Auseinandersetzung nicht fordert aber belohnt. Im Bouquet tummeln sich exotische Noten, Kaktusfeige, grüne Feigen, Birnen und Quitten. Was zunächst fruchtig wirkt, wechselt sich am Gaumen durch enorme Kreidigkeit und kalkige Textur ab. Der Chardonnay zeigt sich stoffig, regt zum Kreisen am Gaumen an, ist kompakt und beeindruckend kraftvoll. Nicht vom Holz, sondern durch die hohen Extrakte, die nussigen, würzigen und kreidigen Aromen. Das hat enorm viel Potenzial und ist einfach großartig!
Viele deutsche Chardonnays besitzen mittlerweile eine Klasse, die vor einer Dekade undenkbar ist. Fürst „R“-Variante zählt zu den Top 10, die eine Liga für sich bilden und Vorbild einer ganzen Generation sind, insbesondere in für Spitzenjahren wie 2024!
Der Astheimer Karthäuser also: Eine Lage, die sich in direkter Nachbarschaft des ungleich bekannteren Escherndorfer Lumpp befindet, der nun wiederum für seine Rieslinge und Silvaner, keineswegs aber für Chardonnay bekannt ist. Chardonnayanlagen sind jedoch nicht zuletzt in Zeiten klimatischer Veränderung sinnvoll, weil er diese deutlich besser zu verkraften scheint als zumindest der Riesling in so manchen Bereichen. Eine aufwendige Weinbergsarbeit tut ihr übriges, um Chardonnay lesen zu können, der reif ist, aber nach der Gärung trotzdem nicht mehr als 12,5 Vol.-% auf die Waage bringt. Die Trauben der ältesten Reben im Kernstück (199 gepflanzt) wurden nach der Handlese noch einmal sortiert und dann als Ganztrauben mit den Füßen leicht eingemaischt, um später viel Trub im Fass zu haben. Nach dem Quetschen folgte direkt die lange Pressung, bei der der Saft auf dem Weg in die Fässer kurz durchoxidiert, was den Wein deutlich stabiler macht. Die spontane Gärung fand komplett im 228L-Eichenfass auf der Vollhefe statt. Im Jahrgang 2024 hat Sebastian den Ausbau von 12 auf 14 Monate verlängert, sodass der Wein mit anschließender Ruhe im Tank ganze 17 Monate vor der Füllung verbrachte. Der Vorteil: der Chardonnay ist so neben der Stoffigkeit, der Aromatik und dem Mundgefühl später auch so stabil, dass kaum noch geschwefelt werden muss. Auch auf Filtration und Schönung verzichten die Fürsts seit einiger Zeit.
Im Glas: Lediglich 16 hl/ha Ertrag lieferte das Jahr der Spätfröste, damit 980 Flaschen für die Welt! Das Ergebnis ist ein ungemein intensiver Chardonnay, der Belüftung bedankt, die Auseinandersetzung nicht fordert aber belohnt. Im Bouquet tummeln sich exotische Noten, Kaktusfeige, grüne Feigen, Birnen und Quitten. Was zunächst fruchtig wirkt, wechselt sich am Gaumen durch enorme Kreidigkeit und kalkige Textur ab. Der Chardonnay zeigt sich stoffig, regt zum Kreisen am Gaumen an, ist kompakt und beeindruckend kraftvoll. Nicht vom Holz, sondern durch die hohen Extrakte, die nussigen, würzigen und kreidigen Aromen. Das hat enorm viel Potenzial und ist einfach großartig!
Ab sofort (ein großes Glas und etwas Luft sind von Vorteil), idealerweise ab 2028 bis sicherlich 2040.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Franken
Inhalt
0,75 l
Weinart
Weißwein
Rebsorten
Chardonnay (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
DFR010524
Alkoholgehalt
12,5 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
298 KJ / 71 kcal
Kohlenhydrate
0,7 g
davon Zucker
0,1 g
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Weingut Rudolf Fürst
Hohenlindenweg 46
63927 Bürgstadt am Main
Deutschland
Hohenlindenweg 46
63927 Bürgstadt am Main
Deutschland
Fürsts 2024er-Chardonnay „R“ zählt für uns definitiv zu den wenigen großen weißen Burgundern. Eine Rarität und Role-Model des Chardonnay aus Deutschland