Holger Koch
Pinot Noir *
2024
Lieferbar
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25,00 €
Art.-Nr. DBA011324
・ 12,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 33,33 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Ouvertüre vom Vulkan: Der Pinot Noir * bringt Zug, Salz und unwiderstehliche Frische ins Glas!
Mehr als nur der Auftakt einer Linie: Dieser Pinot Noir * definiert den Ton. Er ist die bewusst komponierte Ouvertüre zum Kaiserstuhl – präzise, fokussiert, unverstellt. Im Selections-Portfolio von Holger Koch setzt er kein Ausrufezeichen, sondern ein eindeutiges Bekenntnis: Klarheit statt Pathos, Struktur statt Lautstärke. Die Trauben für diesen Wein stammen unter anderem aus der Parzelle Lerch/Grün Mistgraben, einer warmen, tiefgründigen Lage in unmittelbarer Nähe des Weinguts. Hier reifen von Natur aus kleinbeerige, locker aufgebaute Trauben mit geringem Ertrag heran, die sich durch einen hohen Extraktgehalt, eine reichhaltige Aromatik und einen hohen Schalenanteil auszeichnen.
Das Jahr 2024 stellte die Reben früh auf die Probe. Frost im April, kühle und feuchte Nächte im Mai sowie eine schwierige Blüte reduzierten die Mengen drastisch. Doch wie so oft bedeutete weniger letztlich mehr: kleine Beeren, viel Substanz, lebendige Säure – die ideale Grundlage für diesen frischen, charakterstarken Pinot Noir. Die Vergärung erfolgte kompromisslos spontan mit traubeneigenen Hefen. Rund 30 % Ganztrauben wurden eingesetzt, der effektive Rappenanteil lag bei etwa 10 % – mehr war nicht nötig, da die dichte Beerenstruktur bereits ausreichend Gerbstoff und Spannung mitbrachte. Vierzehn Tage klassische Maischegärung formten Struktur und Tiefe, bevor der Wein für 15 Monate auf der Hefe in gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern reifte. Kein neues Holz, keine aromatische Überformung – nur Zeit und Geduld. Mit zunehmender Selektion wird Kochs Pinot-Aromatik dunkler und kühler im Ausdruck – und auch dieser Wein deutet diese Richtung bereits an.
Im Glas leuchtet er in klarem, transparentem Rubinrot. In der Nase verbindet sich frische rote Frucht mit kühler Würze. Sauerkirsche, rote und schwarze Johannisbeere, ein Hauch Cassis. Wacholder, Minze und schwarzer Pfeffer verleihen dem Duft eine animierende Frische, die an die klare Abendluft über vulkanischem Gestein erinnert. Am Gaumen wirkt der Wein frisch und präzise und zugleich erstaunlich dicht. Saft, Zug und Energie prägen den ersten Eindruck. Im Zentrum steht die rote Frucht, getragen von einer feinsalzigen Mineralität, die dem Wein Länge und Richtung gibt. In der Mitte baut er spürbar Druck auf, bleibt dabei jedoch stets schlank und nie opulent. Die Tannine sind fein strukturiert, eher pudrig als grob, und stützend statt dominierend. Im Kern liegt eine dunkle, leicht griffige Würze, die an hellen Tabak erinnert und dem Wein Ernsthaftigkeit gibt. So entsteht ein spannungsreiches Spiel aus Salz, Frucht und Frische: lebendig und doch kontrolliert, zurückhaltend und doch präsent. Ein ungefilterter, sulfitreduzierter Pinot Noir von bemerkenswerter Harmonie, der das vulkanische Terroir des Kaiserstuhls in filigraner, fruchtbetonter Form widerspiegelt – zugänglich, präzise und charaktervoll.
Das Jahr 2024 stellte die Reben früh auf die Probe. Frost im April, kühle und feuchte Nächte im Mai sowie eine schwierige Blüte reduzierten die Mengen drastisch. Doch wie so oft bedeutete weniger letztlich mehr: kleine Beeren, viel Substanz, lebendige Säure – die ideale Grundlage für diesen frischen, charakterstarken Pinot Noir. Die Vergärung erfolgte kompromisslos spontan mit traubeneigenen Hefen. Rund 30 % Ganztrauben wurden eingesetzt, der effektive Rappenanteil lag bei etwa 10 % – mehr war nicht nötig, da die dichte Beerenstruktur bereits ausreichend Gerbstoff und Spannung mitbrachte. Vierzehn Tage klassische Maischegärung formten Struktur und Tiefe, bevor der Wein für 15 Monate auf der Hefe in gebrauchten 300- und 500-Liter-Fässern reifte. Kein neues Holz, keine aromatische Überformung – nur Zeit und Geduld. Mit zunehmender Selektion wird Kochs Pinot-Aromatik dunkler und kühler im Ausdruck – und auch dieser Wein deutet diese Richtung bereits an.
Im Glas leuchtet er in klarem, transparentem Rubinrot. In der Nase verbindet sich frische rote Frucht mit kühler Würze. Sauerkirsche, rote und schwarze Johannisbeere, ein Hauch Cassis. Wacholder, Minze und schwarzer Pfeffer verleihen dem Duft eine animierende Frische, die an die klare Abendluft über vulkanischem Gestein erinnert. Am Gaumen wirkt der Wein frisch und präzise und zugleich erstaunlich dicht. Saft, Zug und Energie prägen den ersten Eindruck. Im Zentrum steht die rote Frucht, getragen von einer feinsalzigen Mineralität, die dem Wein Länge und Richtung gibt. In der Mitte baut er spürbar Druck auf, bleibt dabei jedoch stets schlank und nie opulent. Die Tannine sind fein strukturiert, eher pudrig als grob, und stützend statt dominierend. Im Kern liegt eine dunkle, leicht griffige Würze, die an hellen Tabak erinnert und dem Wein Ernsthaftigkeit gibt. So entsteht ein spannungsreiches Spiel aus Salz, Frucht und Frische: lebendig und doch kontrolliert, zurückhaltend und doch präsent. Ein ungefilterter, sulfitreduzierter Pinot Noir von bemerkenswerter Harmonie, der das vulkanische Terroir des Kaiserstuhls in filigraner, fruchtbetonter Form widerspiegelt – zugänglich, präzise und charaktervoll.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt bis nach 2035.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Baden
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Pinot Noir (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
DBA011324
Alkoholgehalt
12,5 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben, Zucker, Weinsäure (L(+)-), (E 334), Hefe-Mannoproteine, Säureregulatoren: Gummiarabikum (E 414)
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
306 KJ / 73 kcal
Kohlenhydrate
1,1 g
davon Zucker
0,3 g
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Weingut Holger Koch
Mannwerkstraße 4
79235 Vogtsburg-Bickensohl
Deutschland
Mannwerkstraße 4
79235 Vogtsburg-Bickensohl
Deutschland
Holger Kochs Pinot Noir * von 2024 ist ein Selectionswein von großer Harmonie, der das Terroir des Kaiserstuhls filigran und fruchtbetont spiegelt.