Holger Koch
Pinot Noir „Funken“, (Edition Pinard de Picard)
2024
Lieferbar
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17,95 €
Art.-Nr. DBA010224
・ 12,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 23,93 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Funkenflug vom Vulkan: der vielleicht fruchtig-frischeste, tänzerisch leichteste Pinot zwischen Löss und Lava
Die Essenz eines eleganten, kompromisslos terroirgeprägten Pinot Noirs vom Kaiserstuhl: Der „Funken“ von Holger Koch steht für Präzision, Frische und jene vibrierende Tiefe, die nur vulkanisch geprägte Böden hervorbringen. Die Cuvée stammt aus hochgelegenen Parzellen rund um Bickensohl – einem der kühlsten Winkel des Kaiserstuhls –, wo sich Lössauflagen über uraltes Vulkangestein breiten. Dieses Basalt- und Tufffundament speichert tagsüber Wärme, gibt sie nachts langsam ab und sorgt zugleich für eine exzellente Drainage. Die Reben wurzeln tief in mineralisch reiches Gestein hinein, erschließen Spurenelemente und geben dem Wein jene salzige, steinig-kühle Signatur, die seine Frucht wie ein Spannungsbogen durchzieht. Seit 1999 führt Holger Koch sein kleines Familienweingut in Vogtsburg-Bickensohl mit heute rund 7,5 Hektar Rebfläche. Aus einem Genossenschaftsbetrieb entstanden, hat er es konsequent auf Qualität und Eigenständigkeit ausgerichtet. Seine terrassierten Weinberge in den Lagen Halbuck, Steinfelsen und Eichbuck liegen zwischen 300 und 380 Metern Höhe. Hier treffen intensive Sonneneinstrahlung und markant kühle Nächte auf Böden, die vom Vulkan geformt wurden: porös, wärmespeichernd, zugleich karg und strukturgebend. Diese Kombination fördert kleine, dickschalige Beeren mit konzentrierter Aromatik und straffer, präzise geführter Säure – die Voraussetzung für mineralisch konturierte Pinots mit langem Nachhall.
Geprägt durch Stationen bei Franz Keller und in Bordeaux verfolgt Koch einen puristischen Ansatz: spontane Vergärung mit natürlichen Hefen, Ausbau in gebrauchten 300-Liter-Holzfässern, strenge Ertragsreduzierung. Kein neues Holz, keine aromatische Maskierung – damit die vulkanische Herkunft unverstellt spricht. Ziel sind filigrane, burgundisch inspirierte Pinots mit Transparenz und klar lesbarem Terroirausdruck – wie dieser „Funken“, exklusiv für Pinard de Picard gefüllt. Der kühle, ertragsarme Jahrgang 2024 verstärkte die mineralische Prägung noch zusätzlich. Kleine, hochkonzentrierte Beeren lieferten Lesegut mit natürlicher Spannung und moderatem Zuckergrad. Die klassische Maischegärung über rund 18 Tage – teils mit ganzen Trauben – extrahierte behutsam Struktur und Feinheit, ohne die salzige Frische zu überdecken. Anschließend reifte der Wein 11 bis 15 Monate auf der Vollhefe in großen, gebrauchten Holzfässern. Mit moderaten 12,5 Vol.-% Alkohol bleibt er ganz im Zeichen eines kühlen, linearen Stils, in dem Frische und Gesteinsprägung Vorrang haben.
Im Glas leuchtet ein helles, transparentes Kirschrot – Ausdruck von Leichtigkeit und Präzision. In der Nase verbinden sich Walderdbeere, Sauerkirsche, Himbeere und Cranberry mit floralen Nuancen von Hibiskus, einer feinen Macadamia-Note und subtiler, steiniger Würze. Mit etwas Belüftung tritt die mineralische Dimension deutlicher hervor: Anklänge von nassem Basalt, Feuerstein und ein Hauch rauchiger Kühle geben dem Bouquet Tiefe. Am Gaumen wirkt der „Funken“ tänzerisch und klar. Seidige, engmaschige Tannine und eine lebendige, vibrierende Säure tragen die saftige Beerenfrucht. Der feine grip erinnert an pulverisierten Stein, der mineralische Nachhall an warmen Vulkanfels nach einem Sommerregen – salzig, kühl und präzise. Gerade diese steinige Textur strukturiert den Wein und verlängert sein Finale. Der Abgang ist lang, würzig und erfrischend, geprägt von Kirsche, subtiler Nussigkeit und einer anhaltenden, fast salinen Spannung. Ein Pinot voller Charme und Balance – und zugleich ein überzeugendes Plädoyer für die vulkanische Mineralität des Kaiserstuhls. Serviert bei 14–16 °C im klassischen Burgunderglas entfaltet er seine steinige Frische und feine Frucht gleichermaßen. Zu Ente, Trüffelrisotto, gegrillten Pilzen oder einem gereiften Reblochon unterstreicht er erdige Aromen mit eleganter Präzision und mineralischem Nachdruck.
Geprägt durch Stationen bei Franz Keller und in Bordeaux verfolgt Koch einen puristischen Ansatz: spontane Vergärung mit natürlichen Hefen, Ausbau in gebrauchten 300-Liter-Holzfässern, strenge Ertragsreduzierung. Kein neues Holz, keine aromatische Maskierung – damit die vulkanische Herkunft unverstellt spricht. Ziel sind filigrane, burgundisch inspirierte Pinots mit Transparenz und klar lesbarem Terroirausdruck – wie dieser „Funken“, exklusiv für Pinard de Picard gefüllt. Der kühle, ertragsarme Jahrgang 2024 verstärkte die mineralische Prägung noch zusätzlich. Kleine, hochkonzentrierte Beeren lieferten Lesegut mit natürlicher Spannung und moderatem Zuckergrad. Die klassische Maischegärung über rund 18 Tage – teils mit ganzen Trauben – extrahierte behutsam Struktur und Feinheit, ohne die salzige Frische zu überdecken. Anschließend reifte der Wein 11 bis 15 Monate auf der Vollhefe in großen, gebrauchten Holzfässern. Mit moderaten 12,5 Vol.-% Alkohol bleibt er ganz im Zeichen eines kühlen, linearen Stils, in dem Frische und Gesteinsprägung Vorrang haben.
Im Glas leuchtet ein helles, transparentes Kirschrot – Ausdruck von Leichtigkeit und Präzision. In der Nase verbinden sich Walderdbeere, Sauerkirsche, Himbeere und Cranberry mit floralen Nuancen von Hibiskus, einer feinen Macadamia-Note und subtiler, steiniger Würze. Mit etwas Belüftung tritt die mineralische Dimension deutlicher hervor: Anklänge von nassem Basalt, Feuerstein und ein Hauch rauchiger Kühle geben dem Bouquet Tiefe. Am Gaumen wirkt der „Funken“ tänzerisch und klar. Seidige, engmaschige Tannine und eine lebendige, vibrierende Säure tragen die saftige Beerenfrucht. Der feine grip erinnert an pulverisierten Stein, der mineralische Nachhall an warmen Vulkanfels nach einem Sommerregen – salzig, kühl und präzise. Gerade diese steinige Textur strukturiert den Wein und verlängert sein Finale. Der Abgang ist lang, würzig und erfrischend, geprägt von Kirsche, subtiler Nussigkeit und einer anhaltenden, fast salinen Spannung. Ein Pinot voller Charme und Balance – und zugleich ein überzeugendes Plädoyer für die vulkanische Mineralität des Kaiserstuhls. Serviert bei 14–16 °C im klassischen Burgunderglas entfaltet er seine steinige Frische und feine Frucht gleichermaßen. Zu Ente, Trüffelrisotto, gegrillten Pilzen oder einem gereiften Reblochon unterstreicht er erdige Aromen mit eleganter Präzision und mineralischem Nachdruck.
Zu genießen ab sofort, Höhepunkt bis 2036.
Expertise
Land
Deutschland
Region
Baden
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Pinot Noir (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
DBA010224
Alkoholgehalt
12,5 %
Zutatenverzeichnis:
Trauben, Zucker, Weinsäure (L(+)-), (E 334), Hefe-Mannoproteine, Säureregulatoren: Gummiarabikum (E 414)
Durchschnittliche Nährwertangaben je 100 ml
Brennwert
309 KJ / 74 kcal
Kohlenhydrate
1 g
davon Zucker
0,2 g
Enthält geringfügige Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz
k.A.
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
Weingut Holger Koch
Mannwerkstraße 4
79235 Vogtsburg-Bickensohl
Deutschland
Mannwerkstraße 4
79235 Vogtsburg-Bickensohl
Deutschland
Holger Kochs „Funken“ von 2024 ist ein Pinot Noir voller Charme – und zugleich ein überzeugendes Plädoyer für die vulkanische Mineralität des Kaiserstuhls.