Pinard de Picard - Sondermailing

Saarwellingen, im Juli 2017

WEINGUT EMRICH-SCHÖNLEBER
Monzingen, Nahe

Weingut Emrich Schönleber

Frank und Werner Schönleber vinifizieren in ihren legendären Monzinger Lagen Frühlingsplätzchen und Halenberg absolute Weltklasseweine! Diese legendären Rieslinge werden in Parkers WINE ADVOCATE von Stephan Reinhardt begeistert gefeiert. Spitzenbewertungen des Jahrgangs 2015 in Deutschland und mit zwei anderen Legenden des deutschen Weinbaus die höchste Punktzahl mit dem Urteil: „Schmeckt wie nur die größten Weine der ganzen Welt!”

Tino Seiwert: „Seit über einem Jahrzehnt gehören Schönlebers emotional berührende Weine zu meinen persönlichen Favoriten. Und jetzt lege ich mich mal weit aus dem Fenster: 2016 ist, genauso wie sein Vorgänger, auf unserem so sympathischen Familiengut von sensationeller Güte. Zweimal nacheinander der beste Jahrgang des neuen Jahrtausends auf unserem Traditionsgut! Und das will bei den konstant guten Jahrgangsvorgängern schon einiges heißen!“

Ein kleiner Rückblick: Es war im vorletzten Jahr und ich habe die Szene noch im Kopf, als sei es gestern gewesen:

Tatort München:
„Noch ’nen Halle Berry, bitte!“

Weingut Emrich Schönleber
Große Rieslinge transportieren wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem sie stammen, sind ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele.
Liebe Kunden: Spitz- und Kosenamen bringen manchmal in einem einzigen Wort mehr zum Ausdruck als seitenlange Traktate. Bieten sie doch die Möglichkeit, liebgewordenen Menschen oder auch Dingen die eigene Nähe, Zuneigung und Verbundenheit, sogar Hingabe, mal zärtlich und liebevoll, aber auch mal (lustig) überspitzt, zum Ausdruck zu bringen. So wie in unserem Fall abends in der bayrischen Landeshauptstadt: Eine kleine Weinbar. Ich sitze nach einer langen Verkostung mit Ralf Zimmermann auf ein Glas Wein zusammen. „Noch ’nen Halle Berry bitte“ hallt es da vom Nachbartisch durch den Raum. Wir schauen uns mit hochgezogenen Augenbrauen fragend an, werfen einen Blick zu dem jungen Pärchen, das dort sitzt, und noch während es in unseren Hirnwindungen für jeden Außenstehenden wahrscheinlich gut sichtbar knirscht und arbeitet, antwortet der Kellner von der Theke wie selbstverständlich: „Welchen Jahrgang?“ – „Gerne den 2009er – der ist jetzt wunderbar zu trinken...“

Unserem Minenspiel dürfte genau jetzt auch noch der letzte Funke äußerlich wahrnehmbarer Intelligenz abhanden gekommen sein. Und serviert wird dann … eine Flasche von Emrich-Schönlebers HALENBERG.

Vermutlich aufgrund unserer gleichermaßen überraschten und sehnsüchtigen Blicke (und weil uns natürlich die unkonventionelle Bestellung eines der großen deutschen Weltklassegewächse elektrisierte), kommen wir recht schnell mit den beiden jungen Leuten ins Gespräch.

Beide sind glühende Cineasten und begeisterte Rieslingliebhaber. Wer kennt nicht die berühmte Szene aus dem Bond-Film, als Halle Berry vor den Augen von 007 in einem orangefarbenen Dr. No-Bikini, eine geniale Reminiszenz an den allerersten Bondfilm und das allererste Bondgirl überhaupt, den Fluten des Meeres entsteigt – voller Energie und Power, gleichzeitig mit Eleganz, voller Rasse, verführerisch und doch kühl. „Und all dies ist genau das, was wir am Halenberg so lieben: die energiegeladene, vibrierende Kraft des Weins, gleichzeitig seine Feinheit und Präzision, seinen verführerischen kühlen Charme. Es ist der absolute Lieblingswein meiner Frau, es gibt keinen anderen Riesling, den meine Frau so gerne trinkt wie Emrich-Schönlebers, es ist unser Wein, der Wein unserer Liebe, genau wie jener Bond-Film, und gehört quasi zu unserer Familie. Wenn wir uns etwas Gutes tun wollen, gönnen wir uns diesen rassigen Riesling-Hochgenuss. Und im Laufe der Zeit hat er von uns den Spitznamen Halle Berry bekommen.“ Welch tolle Geschichte.

Auch Ralf und ich haben dann diesen Abend mit Halle Berry ausklingen lassen...

Diese liebevolle, ja leidenschaftliche und sehr persönliche Beziehung der Schönlebers zu ihren Rieslingen spricht mir aus der Seele, zeigt sie doch, was der Genuss dieser phantastischen Weine für Weinliebhaber zu bedeuten vermag. Denn große Rieslinge transportieren wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem sie stammen, sind ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Und Werner und Frank Schönleber haben diese Seele niemals verkauft, ihre grandiosen Charakterweine stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte! Diese formidablen Weißweine lösen tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten. Denn in diesem malerischen Flusstal, auf Höhe des 50. Breitengrades – an der nördlichen Grenze dessen also, wo Weinbau in Europa überhaupt möglich ist und die Reben im harten Überlebenskampf eine solche Vielzahl von Weinstilistiken ergeben, wie sonst nirgends auf der Erde – vinifizieren die beiden Schönlebers so reinrassige und urwüchsig-klassische Rieslinge, dass sie für jeden Liebhaber authentischer Gewächse die unverfälschte Inkarnation ihres legendären Monzinger Terroirs darstellen! Es sind unglaublich animierende, vibrierend mineralische Weine von großer aromatischer Komplexität, sie verwöhnen mit ihrer grandiosen inneren Dichte den Gaumen und tänzeln dennoch im besten moselanischen Stil springlebendig auf der Zunge, besitzen großen Tiefgang und sind mit einer rassigen Säurestruktur ausgestattet: Es sind traumhafte Rieslingunikate, die niemals satt machen, die vielmehr stets zum Weitertrinken animieren!

Mit der schönen Erinnerung an den inspirierenden Abend in München im Gepäck freute ich mich im Frühling diesen Jahres wie ein kleiner Junge auf meinen Besuch auf dem Ausnahmeweingut bei dieser so gastfreundlichen Familie an der oberen Nahe, um den neuen Jahrgang 2016 zu verkosten. Die Fahrt durch das sonnendurchflutete, in zartes frühlingshaftes Grün gewandete Nahetal und die freudige Erwartungshaltung lassen mein Herz wie so oft eine Oktave höherschlagen.

Und nach einer herzlichen Begrüßung beginnen Frank Schönleber und ich sogleich mit der Verkostung, Werner gesellt sich natürlich sofort dazu, gespannt auf meine Kommentare. Hier jedoch noch eine kurze Replik zur Familiengeschichte und zu unseren beiden Rieslingtitanen: Franks Einstieg in das elterliche Weingut vor über einem Jahrzehnt, nach Beendigung seines Weinbau- und Önologie- Studiums und verschiedener Praktika bei großen Winzerpersönlichkeiten, und die schrittweise Übernahme von immer mehr Verantwortung geschah so selbstverständlich und so still und leise, dass die gesamte Weinöffentlichkeit davon zunächst kaum etwas mitbekam. Der Gault Millau bringt es daher genau auf den Punkt: „Die Weinwelt singt seit Jahren ein Loblied auf Werner Schönleber - und vergisst dabei, dass Sohn Frank bereits seit 2006 für den Keller verantwortlich ist. Hier ist der Übergang so fließend gewesen, dass ihn kaum jemand außerhalb der Familie wahrnahm. Ein Riesenkompliment für Frank Schönleber und ein klares Indiz für die Harmonie in der Winzerfamilie. Ihre Arbeit gleicht einer perfekten Deklination.“

Weingut Emrich Schönleber
Genau so ist es! Natürlich brachte Frank auch einige neue Ideen mit, ohne jedoch eine radikale Umwälzung einzuleiten. Dafür bestand auch infolge einer langen Abfolge toller Jahrgänge auch gar kein Grund! Aber subtile Weiterentwicklungen machen natürlich Sinn. So wurde beispielsweise mit Franks Eintritt begonnen, die Wuchskraft der Reben Jahr für Jahr etwas zurückzufahren, indem für mehr Konkurrenz der Rebstöcke untereinander durch spontane Begrünung gesorgt wurde und die Düngung der Rebzeilen konsequent auf die Verwendung von eigenem Kompost reduziert wurde. Das Ergebnis solch sorgfältig überlegter Maßnahmen: Die Erträge fallen von Natur aus niedriger aus und die direkte Ertragsreduzierung durch grüne Lese konnte deutlich zurückgeführt werden. Die Trauben wachsen kleiner und lockerbeeriger und bleiben länger gesund.

Im Keller wird immer mehr spontan vergoren. Die Weine gewinnen seitdem weiter an Individualität und werden noch tiefgründiger als zuvor. Durch den auch architektonisch äußerst gelungenen Umbau und die Modernisierung von Vinothek, Kelterhaus und Keller wurde zudem mehr Platz geschaffen, um die Trauben der besten Parzellen ganz konsequent getrennt auszubauen und damit die Möglichkeit gewonnen, die Weine noch feiner justieren zu können. Die Philosophie der sympathischen Schönlebers fasst Frank klar und präzise zusammen: „Es gibt Millionen von guten, fehlerfreien, aber doch langweiligen Weinen auf dieser Welt. Ebenso gibt es Tausende von ‚Verkostungsweinen‘ – Weine, die bei einer schnellen Probe oftmals für Begeisterung sorgen, von denen aber kaum ein Weinfreund mit Spaß ein zweites Glas trinkt. Beides brauchen wir nicht. Für uns gehören großer Wein und Trinkspaß zusammen. Unsere Weine sind ehrlich und authentisch und sollen ihre Herkunft zeigen, ungeschminkt, sie sollen ihren markanten Charakter zum Ausdruck bringen. Jeder unserer Arbeitsschritte richtet sich danach, vom Pflanzen der Rebe bis zur Abfüllung der Flaschen.“

„Unsere Weine sind ehrlich und authentisch und sollen ihre Herkunft zeigen. Ungeschminkt!“
Frank Schönleber

Ihren Ursprung haben Schönlebers grandiose Qualitäten, wie sollte es auch anders sein, in ihren legendären Lagen. In den beiden eng beieinander liegenden weltberühmten Terroirs ‚Frühlingsplätzchen‘ und ‚Halenberg‘ besitzen die sympathischen Schönlebers herausragende Filetstücke: Beste Kernparzellen mit mythischem Ruf! Diese beiden berühmten Monzinger Steilhänge genossen bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts höchstes Ansehen: Dies hielt beispielsweise kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe in seinen Reisenotizen lobend fest. Doch hat erst Werner Schönleber in der jüngeren Vergangenheit – angetrieben vom Ehrgeiz, diese alte Wertschätzung neu zu entfachen – beiden Lagen durch viel persönliches Engagement sowohl in ihre Erhaltung als auch in ihre Rekultivierung zu dem ihnen gebührenden Ruhm unter den weltbesten Rieslinglagen verholfen, indem er ihr wahrhaft großes Potenzial mit seinen so unverwechselbaren, handwerklich hergestellten, phänomenalen Weinunikaten offen gelegt hat. Das ist Schieferklang pur, aber auch feinstes Gewebe von Kiesel und Quarzit. Wahrlich: Eine deutsche Winzerlegende trifft auf SEIN magisches Terroir! Jede Lage hat ein Gesicht. Das des Menschen, der den Ruhm einer einzigartigen Lage in die große weite Welt hinaustransportiert haben! So, wie es beispielsweise Tim Fröhlich mit dem Felseneck, Helmut Dönnhoff mit der Hermannshöhle oder Klaus Peter Keller mit der Abtserde vollbracht hat: Und was hat der weltweit als eine der absoluten Spitzenlagen aller deutschen Weinanbaugebiete gerühmte Halenberg nur für ein legendäres Terroir: Werner verhalf den Weinen aus dieser grandiosen Lage zu mehr als nur Beachtung und Bewunderung, er gab ihnen eine Aura. Und Sohn Frank hat es in den letzten Jahren geschafft, das Frühlingsplätzchen zu gleich hoher Qualität zu führen. 2015 war ich mir noch unschlüssig, doch im 2016er Jahrgang sehe ich nur noch einen stilistischen Unterschied!! Die Reben aus beiden Terroirs gebieren Weine der absoluten Weltspitze. Großer Wein kann nur anders, niemals aber besser schmecken!

Weingut Emrich Schönleber
Die Weine vom Frühlingsplätzchen – in dieser Lage, Nomen est Omen, weicht der Winter immer zuerst von der Nahe in den Hunsrück zurück – schmeckten früher so überschwänglich, als wären sie auf einer blühenden Alpenwiese unter blauem Himmel gewachsen. Frank und Werner Schönleber sehen sie „Jahrgang für Jahrgang früher zugänglich, stärker gelbfruchtbetont, aus feinster Seide gewirkt, femininer, ‚fohlenhafter’ als die Halenberger, einem liebreizenden Mädchen mit betörendem Charme sehr ähnlich“. Doch sind alle Weine dieser grandiosen Lage in den letzten Jahren immer ernsthafter, immer erwachsener geworden und imponieren mir in 10-Jahres-Proben der großen Rieslinge der Welt, an denen ich regelmäßig teilnehme, immer mehr! Stets sind sie in den Top 10 zu finden! Die Rieslinge aus dem legendären Halenberg sind schon seit 2 Jahrzehnten ungemein fokussiert-mineralisch, maskulin, ja auch, was hier kein Widerspruch ist, sondern ein weiterer Beleg für die Paradoxien der großen Weine der Welt, ungemein sinnlich, entsprechen dem Typus einer rassigen Schönheit mit großer innerer Reife. Sie brauchen vielleicht auch heute noch etwas mehr Zeit zur Entfaltung ihrer ganzen Pracht als die Rieslinge aus dem Frühlingsplätzchen und entwickeln dann peu à peu ihre betörenden Aromen von Kräutern, ungemein tiefgründigen Mineralien, Zitrusfrüchten und Grapefruit, immer wieder mal unterlegt von einer rotbeerigen Note gar.

Als Fazit möchte ich es daher nochmals deutlich festhalten: Beide unmittelbar benachbarten Renommierlagen von Monzingen erbringen somit zwar gleich phantastische Qualitäten, aber von höchst unterschiedlicher Stilistik infolge ihrer im Detail verschiedenartigen Bodenzusammensetzungen und mikroklimatischen Besonderheiten. Hier ist Terroir sinnlich fassbar und in der Flasche deutlich schmeckbar ausgeprägt.

Die liebevoll gepflegten Rebflächen dieser weltberühmten Lagen umfassen beide überwiegend steile Süd- bis Südwesthänge, die zärtlich von der warmen Mittagssonne beschienen werden und die sich durch ein jeweils ganz spezielles Mikroklima auszeichnen. Denn die aus dem Tal über die Hänge „kletternde“ Warmluft bietet nicht nur Schutz vor kalten Fallwinden während der Nacht, sondern ist auch für bedeutende qualitative Unterschiede in den einzelnen Wingerten der Winzer verantwortlich, die hier Rebstöcke ihr eigen nennen können. Dort, wo die steilen Lagen schon nach den ersten Sonnenstrahlen im Frühling wieder schneefrei sind, dort, wo die Greifvögel am Himmel majestätisch und scheinbar schwerelos ihre Kreise ziehen, dort ist die Thermik, der Aufstieg warmer Luft aus dem Tal, am deutlichsten zu spüren. In diesen traumhaften Parzellen mit ihren leichten, meist schiefrigen Böden bleiben die Trauben in der Regel deutlich kleinbeeriger als sonst in der Monziger Region üblich und werden dafür – infolge des optimalen Verhältnisses zwischen Saft und Haut – umso aromenreicher; die Erntemenge ist gering. Erst bei sehr hoher Reife und wesentlich später als bei prallen, dicht gepackten Reben (lange und langsam reifen, der Königsweg für großen Riesling) setzt unter diesen Bedingungen (lockerbeerige Trauben, die sich nicht berühren) die Edelfäule ein, so dass auch die edelsüßen Weine von kristallklaren, reintönigen, feinsten Fruchtnoten geprägt sind.

Dazu kommt eine Besonderheit der geographischen Lage: Monzingen liegt im Regenschatten der feuchten Westwinde. Der 816 m hohe Erbeskopf, der Idarkopf und vor allem der Hellberg teilen die tief hängenden Wolken, so dass in vier, fünf Kilometer Luftlinie, Richtung Soonwald, schon um die Hälfte mehr Niederschlag fällt als in Monzingen. Die Schönlebers wissen: Bergige Landschaften bringen die Wolken zum Ausregnen. Das bestimmt schon seit Generationen die Standorte der Reben und erklärt, warum manche Orte nie, andere aber regelmäßig hervorragenden Wein hervorbringen.

Weingut Emrich Schönleber
Foto: © Roberth Dieth
Frank und Werner Schönleber bilden ein kongeniales Duo und finden Unterstützung durch ihre starken Frauen, Hannelore und Anja. Sie gehen sehr behutsam und äußerst sensibel mit dem Geschenk der Natur um: Aufwändige Boden- und Laubarbeiten, Ausdünnen der Triebe, späte selektive Lese sehr reifer Trauben ausschließlich von Hand, schonende Pressung der Trauben, kühle Vergärung und sorgsamer Weinausbau, mit dem Vorsatz, möglichst wenig menschlichen Einfluss auf die ureigene Werdung des Weines zu nehmen, gewährleisten die bestmögliche Entwicklung und Bewahrung der terroirgeprägten Frucht und Mineralik in ihren großen Rieslingen. „Das Potential und die Charakteristik der Lage, der Rebsorte und der klimatischen Bedingungen des Jahrgangs möglichst unverfälscht in die Flasche zu bringen“, lautet Schönlebers Maxime. Die fast logische Konsequenz: Fabelhafte Weißweine auf absolutem Weltklasseniveau! Nicht nur Parker vergibt Traumbewertungen, der ‚Halenberg‘ wird von vielen renommierten Kritikern der Welt wiederholt als bester trockener Riesling Deutschlands gefeiert und Werner Schönleber wurde nach der grandiosen Auszeichnung für die ‚Kollektion des Jahres‘ vom Gault Millau zwei Jahre später auch als ‚Winzer des Jahres‘ geehrt! Wir zitieren sehr gerne aus der berührenden Laudatio, weil Wort für Wort noch heute genau treffend sind wie bei der Ehrung:

„Mit Beharrlichkeit und seltener Intensität arbeitete sich der Monzinger in die Weltspitze empor. Sein vorbildliches Streben nach Perfektion, kleine, wohlüberlegte Schritte, Arbeit an den so wichtigen Details, brachten den Erfolg. Ausrutscher – auch bei kleinen Weinen – gibt es bei ihm nicht. Er hat die großen Monzinger Lagen ‚Frühlingsplätzchen‘ und ‚Halenberg‘ erst wieder bekannt gemacht, hat ihr Potenzial mit seinen Weinen aufgezeigt. Kein Geheimnis steckt hinter den Qualitäten des Hauses, nur sorgfältige Arbeit: späte, häufig selektive Handlese, schonende Pressung, kühle Vergärung. Die eleganten Weine atmen jenes Understatement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen gradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert. Wir rufen den Monzinger deshalb mit Freude zu unserem ,Winzer des Jahres‘ aus.“

Werner und Frank Schönleber haben ihr traditionsreiches Weingut in den Olymp deutscher Weltklasseerzeuger katapultiert.

So haben zunächst Werner und heute Frank Schönleber binnen dreier Jahrzehnte das über 250 Jahre alte, traditionsreiche Weingut von einem soliden Familienbetrieb in den Olymp deutscher Weltklasseerzeuger katapultiert. Trotz aller Erfolge hat diese Familie niemals die Bodenhaftung verloren. Die Gespräche mit den grundehrlichen Schönlebers sind immer wohltuend, ihre Analysen von profundem Tiefgang und ungeschminkt in der Sache. Selbstkritisch werten sie ihr eigenes Tun, freuen sich bei aller Bescheidenheit aber auch zutiefst über ehrliches Lob, denn ihre phantastischen Weine sind schließlich das Resultat harter Arbeit und bedingungsloser Hingabe. Doch alles Laute und Marktschreierische ist sowohl Frank als auch Werner, dem stillen ‚Grauen Wolf‘ mit der großen, hageren Gestalt, absolut wesensfremd. Und so sind es ausschließlich die grandiosen Qualitäten im Glase und die dadurch bedingten großen Erfolge bei vergleichenden Proben, die den mittlerweile legendären Ruf dieses Vorzeigeweingutes begründet haben – aber keinerlei Marketingstrategie. Ihr unermüdliches Schaffen dient ausschließlich der Transformierung ihres phantastischen Terroirs in große Weine mit einem legendären Alterungspotential, zutiefst mineralische Rieslinge unverwechslebaren Charakters mit einer Rasse, Tiefe und Komplexität, wie man sie sich weltweit kaum beeindruckender vorstellen kann.

Und dies ist den Schönlebers auch mit der 2016er-Kollektion wieder vortrefflich gelungen. Lassen Sie es mich ganz deutlich sagen: Der schon in seiner Jugend höchsten Trinkgenuss versprühende 2016er ist von sensationeller Güte. Wohl mit dem Vorgängerjahrgang der beste Jahrgang des ganzen neuen Jahrtausends! Sie sind schlicht ein Zeitmonument! Freuen Sie sich, liebe Kunden, auf Weine voller Brillanz und rassiger Mineralität, mit einer geradezu spielerischen Leichtigkeit und Feinheit, einer großen Frische und voller Frucht. Stoßen Sie mit uns an auf das Wohl einer ungemein sympathischen, bodenständigen Familie!

An dieser Stelle möchte ich nochmals etwas Grundsätzliches zum Jahrgang 2016 in Deutschland in Erinnerung rufen. Diejenigen unserer Kunden, welche das Keller- und das Von Winningmailing gelesen haben, können die nächsten beiden Seiten gerne überspringen. Allen anderen sei hier das Einzigartige des Jahrgangs 2016 erstmals erzählt:

Vom „Wunder von Bern 1954“ zum „Wunder im Weinberg 2016!“ (SWR)

„Sechs Minuten noch im Wankdorfstadion in Bern - keiner wankt....Eine Fußballweltmeisterschaft ist nur alle 4 Jahre. Und wann sieht man ein solches Endspiel? Bozsik, immer wieder Bozsik, der rechte Läufer der Ungarn, hat den Ball - verloren diesmal, an Schäfer. Schäfer nach innen geflankt. Kopfball - abgewehrt. Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen. Rahn schießt... Toooor! Toooor! Toooor! Toooor!... Drei zu zwei führt Deutschland fünf Minuten vor dem Spielende. Halten Sie mich für verrückt, halten Sie mich für übergeschnappt. Ich glaube, auch Fußball-Laien sollten ein Herz haben und sollten sich an der Begeisterung unserer Mannschaft und an unserer eigenen Begeisterung mitfreuen und sollten jetzt Daumen halten....Die ganze deutsche Mannschaft setzt sich ein - mit letzter Kraft, mit letzter Konzentration. Ottmar Walter fällt hin. Boszik an zwei Deutschen vorbei - jetzt haben die Ungarn eine Chance - spielen ab zum rechten Flügel - Czibor - jetzt ein Schuss! Gehalten von Toni! Gehalten! Die Ungarn erhalten einen Einwurf zugesprochen. Der ist ausgeführt - kommt zu Boszik - aus! Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister. Schlägt Ungarn mit drei zu zwo Toren im Finale in Bern."

Und dann verschlägt es dem Rundfunkreporter (Fernseher gab es damals quasi noch keine) die Stimme und er schweigt und schluchzt – überwältigt von seinen Gefühlen. Gänsehaut pur! Die hochemotionalen Worte Herbert Zimmermanns machten ihn im Nachhinein selbst zum Mythos. Viele fußballbegeisterte Jungs in meinem Alter, mich eingeschlossen, konnten die ganze Reportage von Schallplattenaufnahmen her auswendig. Wir konnten sogar jeden Satz in seiner tonalen Melodie wiedergeben! Jüngere unter Ihnen kennen diese Live-Reportage vielleicht von Sönke Wortmanns grandiosem Film aus dem Jahre 2004. Doch warum diese überwältigenden Emotionen Zimmermanns, die man in der knisternden Form sonst nur von brasilianischen oder argentinischen Sportreportern kennt?

Weil es ein besonderes Momentum war! Deutschland lag nach den 12 schlimmsten Jahren seiner Geschichte 1954 immer noch moralisch und wirtschaftlich am Boden. Zudem war unsere Walter-Mannschaft (benannt nach dem Bruderpaar Ottmar und Fritz Walter, dem legendären Regisseur von Kaiserslautern, einer Stadt bzw. einem Verein, die 5 dort gebürtige Finalteilnehmer stellte, etwas nie zuvor Dagewesenes und wahrscheinlich nie mehr Wiederholbares!) als krasser Außenseiter zur WM in die Schweiz gefahren. Und dann verlor sie in der Vorrunde gegen den haushohen Turnierfavoriten, die Ungarn, die in den 50er Jahren das Maß aller Dinge im Welt-Fußball waren, sozusagen die Brasilianer ihrer Zeit, mit 3:8. Ungarns Spielmacher und späterer Real Madrid-Spieler Ferenc Puskás war so berühmt, wie es heute Messi oder Ronaldo sind und bot dabei ein spektakuläres Spiel. Und Deutschland trauerte! Was damals kaum einer wusste: Sepp Herberger, der deutsche Trainer-Fuchs, hatte eine B-Elf aufgestellt, um die Gegner über die wahre Stärke der eigenen Mannschaft im Unklaren zu lassen. So weit, so gut. Doch im Finale, beim nächsten und entscheidenden Aufeinandertreffen der WM, führte Ungarn nach wenigen Minuten schon wieder 2:0. Alles schien den prognostizierten Gang zu gehen. Kaum noch Hoffnung für Deutschland.

Doch dann schlug das Spiel um. Es war Fritz-Walter-Wetter. (Fußball-Insider wissen, wovon ich spreche!) Deutschland wurde immer stärker, erzielte den Anschluss- und den Ausgleichstreffer. Und dann begannen die vielleicht emotionalsten 6 Minuten einer Sportreportage. Deutschland gewann und eine ganze Nation konnte sich nach Jahren der Depression wieder so richtig freuen. Ein Ruck ging durch das Land und brachte Hoffnung, Zuversicht und Stolz zurück! Warum erzählen wir Ihnen hier von diesem Mythos um den Erfolg der deutschen Elf? Nun, im Juni 2016 sah es in den deutschen Weinbergen und Winzerherzen im übertragenen Sinn so aus, wie 1954 bei den Fans nach der Vorrunden-Klatsche gegen die Ungarn. Frost, Regen und falscher Mehltau hatten den Reben hart zugesetzt. Jetzt waren die Winzer gefordert: Kämpfen, schuften, sich plagen, sich schütteln und weitermachen: Extreme Arbeit in den Weinbergen musste geleistet werden.

Und dann schlug das Wetter komplett um.
Ein traumhafter August und ein September, der ein warmer Sommermonat war (ich glaube, der wärmste seit es Wetteraufzeichnungen gibt), veränderten alles! Und die Krone setzten allem der Oktober und Anfang November auf, die mit kühlen Nachttemperaturen die Komplexität der Aromen extremst förderten.


Bei meinen Besuchen und Erntetagen in den deutschen Weinanbauregionen blickte ich dann auch ab Ende September in glückliche Gesichter und spürte förmlich die Erleichterung unserer Winzer, die sich ausdrückte in Worten wie: „Nur ein Wunder hat uns geholfen“, „Da hat der liebe Herrgott seine Hand über uns gehalten“ oder in Erinnerung an das legendäre WM-Finale 1954: „So ungefähr muss das Wunder von Bern gewesen sein“. Fast ungläubiges Staunen darüber, dass, nach den Malaisen des Frühjahrs, im Spätsommer und Herbst 2016 ein Jahrgang entstanden ist, der bei den Winzern, die in den schwierigen Monaten schufteten wie verrückt, Weine hervorgebracht hat, die im trockenen Bereich in die Annalen eingehen werden als ganz außergewöhnlich groß!

In 2016 sorgte das Sommermärchen im Herbst in Form eines Altweibersommers wie aus dem Bilderbuch und eines goldenen Oktobers dafür, dass die Qualität der Trauben am Stock förmlich explodierte. Die Gesichter der Winzer strahlten, als die Lese Anfang November zu Ende ging!

Und so, wie die deutsche Mannschaft nach dem 3:8 in der Vorrunde von ihren Kritikern zerrissen worden war und danach euphorisch gefeiert wurde, drehte sich nach diesem Bilderbuchherbst die Stimmung dem Jahrgang 2016 gegenüber. Abgerechnet wird halt immer zum Schluss („Ein Spiel dauert 90 Minuten“ oder mehr ☺, so der legendäre Herberger), im Fußball wie im Weinberg. Die Presse urteilte daher auch alsbald: „Jahrhundertjahrgang?“ (Sam Hofschuster) bzw. „2016: Das Wunder im Weinberg“.

Und in der Tat. Bei den deutschen Spitzenwinzern kommt ein ganz aufregender Jahrgang auf uns zu. Qualitativ eine geniale Phalanx trockener, extraktreicher Spitzenrieslinge aus kerngesunden Trauben und Burgunder (rot wie weiß), auf die ich mich schon während der gesamten Gärung gefreut habe wie ein kleines Kind. Sie liebe Kunden, sind wohl genauso begeistert wie wir selbst, denn noch nie in unserer Geschichte hat Pinard de Picard so rasend schnell die ersten Basisweine verkauft wie in diesem Frühjahr! Binnen weniger Wochen sind Weine ausverkauft, die wir normalerweise mehrere Monate lang anbieten können. Diese LeckerSchmecker verdunsten im Glas wie Regentropfen in der Wüste – das sind Spaßmacher allererster Güte, betörende Weine, die man einfach lieb haben muss.

Jetzt genug aller Vorreden: Jetzt kommt sie, eine „atemberaubende Schönleber-Phalanx“ 2016, Weine, in die ich mich seit meinen ersten Verkostungen unsterblich verliebt habe. Wir sind jetzt wieder im THEATER MEINER TRÄUME, denn die besten 2016er (und es sei nochmals gesagt, es sind wie weitem nicht alle Güter auf dem Höchstniveau ihres Schaffens, da sind ettliche Bälle nicht im Tor sondern weit daneben gelandet und so mancher Winzer musste gar eine Komplettverlust seiner Ernte hinnehmen)!) sind wahrlich Meisterwerke eines außerordentlichen Jahrgangs!

Emrich-Schönleber, Rivaner trocken 2016

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, Rivaner trocken
Die Einstiegsdroge!

Die Einstiegsdroge in die magischen Weinwelten der sympathischen Schönlebers. Ein rassiger Weißwein mit einer feinen Duftigkeit, die an Orangenblüten und reife Aprikosen erinnert. Der feine Schmelz am Gaumen, der durch die betörenden Aromen von Anis und Muskatnuss geschmückt wird und die feine, milde, gleichwohl erfrischende Säure lassen ihn zu einem animierenden Weißwein werden, der sich perfekt für die Terrasse an warmen Sommertagen oder als Begleiter zur leichten Küche eignet. Kein Wein zum Einlagern – Öffnen, wegzischen und genießen!

7,50 €

(entspricht 10,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA043116

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, Riesling trocken 2016
Veganes Produkt

11,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, Riesling trocken
Die Qualität einer Jahrgangskollektion demonstrieren zuvörderst die Einstiegsweine, die man als Visitenkarte eines Weingutes bezeichnen kann. Und welch klasse Basisriesling von kühlen Lagen funkelt hier strahlend im Glase, ein Understatementwein von exemplarischer Feinheit: Betörende Mineralien, feine Kräuter, weiße Blüten, Limettenschale, Weinbergspfirsich und rosa Pampelmuse verwöhnen die Nase. Alle Ingredienzien ganz fein verwoben und präzise auf den Punkt vinifiziert, süße Fruchtanklänge wechseln mit der feinen Säure fröhlich hin und her, sehr trinkanimierend, wunderbar balanciert, tolle Finesse und immer wieder eine fast salzige Mineralität. Jeder Schluck dieses phantastischen Einstiegweins in die magische Welt der Schönleberschen Gewächse vermittelt dem Genießer ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger und zugleich harmonischer Riesling vermag!

9,95 €

(entspricht 13,27 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040516

Inhalt: 0,75 l

Weingut Emrich Schönleber

„2016 ist ein extrem guter Burgunderjahrgang.
Wohl einer der drei besten meiner ganzen Laufbahn!”
Werner Schönleber

Emrich-Schönleber, Weissburgunder trocken 2016
Veganes Produkt

12,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, Weissburgunder trocken
John Gilman urteilte schon mehrfach: „A lovely example of Pinot Blanc!“

Welch genialer, betörender, herzhaft trockener, kühler sowie zart rauchiger Weißburgunder aus den traumhaften Lagen von Monzingen. Er wächst dort in einer sonnigen Südlage auf einem Boden, der von rotem Schiefer und Lehm geprägt ist. In der Nase vermählen sich feine gelbe Pfirsichnoten, Melone und ein Spritzer reife Zitrone mit zarten Minze-Anklängen und einer leichten Gewürzprise. Am Gaumen betört dieser Pinot Blanc-Klassiker mit seiner feinen zart-süßlichen Art und packenden Mineralität, seiner samtigen Textur und seinem animierenden Frucht-Säure-Spiel! Sanftmut in flüssiger Form!

Zu genießen ab sofort bis 2020+!

9,95 €

(entspricht 13,27 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA043316

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, Weißburgunder -S- trocken 2016

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, Emrich-Schönleber Weißburgunder -S- trocken
Ralf Zimmermann: „Der beste Weißburgunder unserer Schönlebers ever!“

Wir sind in der besten Parzelle im Weinberg: Die Burgundersorten hingen bei meinem Erntebesuch lockerbeerig und in perfektem Gesundheitszustand am Stock. Trauben zum Verlieben! Dann kommt diese kleine Partie der leckersten Trauben in das beste Fass. Die Folge: Ist das Zeugs gut! Diese traumhaft komplexe Cuvée demonstriert eindrucksvoll, mit welch intuitivem Feingefühl Frank und Werner das so oft beschworene Terroir ihrer großen Lagen über die hochreifen Trauben in den fertigen Wein transmittieren. Dieser feine, elegante Wein fasziniert mich mit jeder neuen Flasche, die wir mit Freunden genießen, als sei es das erste Mal. Dem Glase entspringen betörende Anklänge an einen komplexen Früchtekorb sowie das faszinierende Parfum einer Blumenwiese im Frühling und vibrierende, pfeffrige, mineralische Noten. Insbesondere Feuerstein! Am facettenreichen Gaumen eine feingliedrig-elegante, verspielte, beschwingte Stilistik (DAS ist 2016!), gleichwohl traumhaft schmelzig und extraktreich und gleichzeitig so lebendig, rassig und ungemein dicht in der Textur! Bei aller Kraft jedoch keine ermüdende Schwere. Das ist wahrlich eine zärtliche, salzig-mineralische Liebkosung der Zunge und definitiv eine neue Referenz eines deutschen Weißburgunders in dieser attraktiven Preisklasse, ach was, noch weit darüber! Was für eine gewaltige Provokation (!) für so viele überteuerte Burgunderweine, die nur von ihrem übertriebenen Barriqueeinsatz leben. Noblesse statt Holz! Ein individueller Weißwein aus Deutschlands kleiner, aber so ungemein feinen Renommierregion! Und ein kongenialer Essensbegleiter, der sich sensibel jeder Speise unterordnen kann!

Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2019 bis 2025+

14,00 €

(entspricht 18,67 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA043516

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, Grauburgunder -S- trocken 2016
Veganes Produkt

13,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, Grauburgunder -S- trocken
Ein Klassiker unseres Programms!

Seit vielen Jahren. Genau seit dem großen Grauburgunder-Pinot Grigio-Vergleichstest der „Süddeutschen Zeitung“, der den Grauburgunder -S- der Schönlebers auf Platz 1 gesehen hat (die Juroren waren eine Gruppe deutscher und italienischer Sommeliers) mit dem klaren Triumph der Grauburgunder über ihre italienischen Brüder, hat es einen Rollentausch gegeben: Der wahre Latin Lover wird aus dem Grauburgunder gekeltert, und geschmacklich löst dieser alle die Versprechen und Assoziationen ein, die dem sprachlich viel feuriger klingenden Pinot Grigio zugedacht werden wie südliche Lebensfreude sowie durchzechte und durchl(i)ebte Nächte unter freiem Sternenhimmel. Ein Schrei nach Leben! Genauso sieht es Jancis Robinson: „Ein Wein für (fast) alle Gelegenheiten!“ In der Nase recht exotisch mit Anklängen an tropische Früchte und einen Hauch Wildblumenhonig, im Mund mit einer reifen, weichen, cremigen, geradezu stoffigen Textur, aber der Vielklang von zarter Säure, feiner Mineralität und saftigen Fruchtaromen lässt keinerlei Zweifel an der Frische und dem Trinkspaß dieses Verführers aufkommen. Löst Schluckreflexe aus!

Zu genießen ab sofort bis 2022+!

15,80 €

(entspricht 21,07 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA041816

Inhalt: 0,75 l

Weingut Emrich Schönleber
Stolz. 2016 ist ein Hammer-Jahrgang!
Foto: © Roberth Dieth
Emrich-Schönleber, „Lenz”, Riesling Qba (halbtrocken) 2016
Veganes Produkt

11,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, „Lenz”, Riesling Qba (halbtrocken)
Ein Favorit für die Auszeichnung: „Sommerwein des Jahres aus Deutschland!“

Ein fein mineralischer, floraler, nach Wiesenblumen duftender, vielschichtiger, in Nase wie Mund gleichermaßen verspielter Riesling, der mit seiner schwebenden Leichtigkeit und duftigen Transparenz (den Insignien seines großartigen Terroirs des Frühlingsplätzchens) schier den Atem raubt, mit hellen Aromen von weißen Blüten, Pfirsich, pink Grapefruit und Orangenschale und einer zitronenfrischen Säure, die ihn funkeln lassen wie einen strahlenden Diamanten. Der ganz dezente Restzuckergehalt (so dezent, dass dieser köstliche Tropfen harmonisch trocken schmeckt) ist verantwortlich für eine feine Fruchtigkeit und ein herrliches Spiel auf der Zunge zwischen der zarten Süße und der lebendigen, reifen Säure, so dass sich dieser belebende LeckerSchmecker finessenreich, trinkanimierend, virtuos tänzelnd und harmonisch trocken präsentiert. Dabei hat der zarte Wein eine große innere Dichte; Feinheit und Finesse ergänzen sich zu perfekter Harmonie – und welch faszinierender, fruchtig-mineralischer Nachhall! Der perfekte Aperitif zum Beginn eines Festes oder Essens und ein genialer Terrassenwein!

10,95 €

(entspricht 14,60 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA042016

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, Riesling „Mineral” trocken 2016
Veganes Produkt

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, Riesling „Mineral” trocken
Pinard de Picard - Lieblingswein
John Gilman: „Another stellar wine in 2015!“

Tino Seiwert: „Aber jetzt kommt 2016! Best ever. Eine Edelvariante und daher Lieblings-Mineral. Noch vor 2015! Weil ein ganzes Fass vom Großen Gewächs reingepackt worden ist. Und dieser Schmeichler der Sinne war einer unserer Kandidaten für den Riesling des Jahres 2017!”

Jancis Robinson: „Few wines manage to pack their message into one word but Mineral is another inspired designation. Like a certain brand of varnish it delivers exactly what it promises on the label. Minerality pure, without frills, cool, more stony than dusty, and with dry honesty.” Und dann zückt die Lady 16,5/20 Punkten. Was für eine Hausnummer für einen Wein in dieser Preisklasse!

Wahrlich: Jeder Schluck dieses phantastischen Einstiegweins in die magische Mineralien-Welt der Schönleberschen Gewächse vermittelt dem Genießer ein frisches, befreiendes Gefühl, wie es nur ein rassiger und zugleich harmonischer Riesling vermag! Von exzellenten Trauben aus einer grandiosen Parzelle, aus der auch der mittlerweile schon legendäre A.d.L. gewonnen wird, mit großartigem Terroir (Kieselsteine im Untergrund und Schiefergestein), und einer Partie des Halenberg, mit bis zu über 30 Jahre alten Reben, stammt diese Inkarnation flüssig gewordener Mineralien. Sie erzählt vom glockenklaren Klang der Gesteine aus den Tiefen ihres Untergrunds, die im Glase zu einem vielstimmigen, feingliedrigen Aromenchor (Limetten, Steinobst, Feuerstein, feine Gewürze, weißer Pfeffer, noble Ingredienzien allesamt, welche die edelsten Rieslinge Deutschlands adeln) anschwellen. Dieses berührende Rieslingunikat ist eine großartige Demonstration von wilder (so wild, wie noch nie zuvor, nie!) Schiefer-Mineralität: Hier spüren Sie, werte Kunden, messerscharf den nackten Fels auf der Zunge – aber eingebettet in eine traumhaft rassige, präzise, packende Textur! Welch Sinnenzauber, welch grandiose Präzision. Gänsehautatmosphäre!

PS I: Stuart Pigott feierte bereits einen Jahrgangsvorgänger des Mineral unter dem Titel „Steinreiche Tropfen“ in der FAS. Wir zitieren in Auszügen: „Keine andere Komponente des Weins ist schwieriger zu erklären als die mineralische Dimension seines Geschmacks. Es handelt sich dabei jedoch um eine entscheidende Frage für den deutschen Wein, weil keine anderen Weißweine der Welt derart mineralisch schmecken wie die besten der hier wachsenden Rieslinge. Der Riesling ‚Mineral‘ vom Weingut Emrich-Schönleber in Monzingen an der Nahe trägt diesen Namen nicht umsonst. Mit seiner extrem mineralischen Prägung ist er geradezu ein Paradebeispiel, er ist eine Entdeckungsreise ins Reich der Steine.“

PS II: Dieser authentische, zutiefst salzig-mineralische Naheklassiker hat ein derartig fabelhaftes Niveau, dass in einer Blindprobe wesentlich teurere Große Gewächse gegen diese Referenzqualität keine Chance besitzen! Welch strahlende, vibrierende Mineralität. Unbedingt zugreifen und sich diesen Schatz kistenweise einlagern! Und noch eine persönliche Anmerkung: Dieser verführerische Riesling-Klassiker ‚Mineral‘ weckt Assoziationen an einen beschwingten Wolkentanz über den Höhenzügen der Nahe oder an den famosen Blick in einen tiefen, felsigen, kühlen Gletscherspalt. Glasklar, frisch und geschliffen. Für mich einer der ganz großen Schönleber- Klassiker, der in seiner Preisklasse in ganz Deutschland keine Konkurrenz zu fürchten hat.

Zu genießen ist diese Essenz der Mineralien ab sofort bis 2025, mindestens.

14,90 €

(entspricht 19,87 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA041116

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, „Frühtau” Monzinger Riesling trocken 2016
Veganes Produkt

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, „Frühtau” Monzinger Riesling trocken
Coup de Coeur
Tino Seiwert: „Aus einer Großen-Gewächslage ein Großes-Gewächs-Niveau zu absolutem Understatement- Preis! Niemals zuvor waren der Mittelbau der sympathischen Schönlebers so gut wie in 2016. Frühtau und Halgans sind besser als viele Große Gewächse anderer Winzer.“

John Gilman: „The Frühtau Riesling Trocken is an excellent wine, a lovely example that really shows the elegant and energetic side of the vintage.“

Feinste Frucht trifft tiefgründige Mineralität!

Betörendes, traumhaft verspieltes Frühlingsplätzchen mit einer grandiosen inneren Dichte und Cremigkeit, gleichwohl aber auch fokussierten Präzision! Ja, aus der Großen Lage Frühlimgsplätzchen stammt dieser Hammerwein, der seit letztem Jahrgang bei unseren sympathischen Schönlebers unter dem Namen Frühtau abgefüllt wird und bis 2014 als Frühlingsplätzchen Spätlese trocken vermarktet wurde. Toller Charakter und eine sinnliche Ausstrahlung, die von den Aromen einer duftenden Blumenwiese, von reifen Äpfeln, Zitrusfrüchten, Grapefruit, weißen Blüten, noblen Gewürznoten und etwas Pfirsich ebenso geprägt wird wie von den Mineralien des tiefgründigen Gesteins und dem ebenso frischen wie herrlich cremigen, mineralischen Nachhall. Die Zunge wird becirct durch eine saftige Frucht mit lebendiger Säure; dieser ebenso fein strukturierte wie verspielte, enorm zupackende Balettänzer besitzt Substanz und Tiefe sowie eine erstklassige Struktur und eine traumhafte Balance. Sie spiegelt das einzigartige Terroir des Monzinger Frühlinsplätzchens in all seinen Facetten wieder, da der Charakter seiner exzellenten Lage sich von Jahr zu Jahr deutlicher manifestiert. Der Grund: Ein extrem gesundes Lesegut, goldgelbe Trauben, gelesen ab Mitte Oktober bis in den November hinein. Und: Die Rebstöcke haben ihr optimales Alter erreicht und sind verantwortlich für das tolle Spiel auf der Zunge, unterlegt mit feinster Mineralität und dem enorm langen, verspielten, druckvollen Nachhall. Ein hocheleganter, gleichwohl cremiger Riesling mit beeindruckender Tiefe, phantastischem Spiel und mineralischem Charakter, der nicht nur jahrgangsbedingt, sondern auch, weil die Schönlebers traumhaft „steinige“ Filetparzellen neu erwerben konnten, besser ist denn je zuvor. Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus. Welch singuläre Feinheit, welch schwebende Transparenz wie bei einem ganz großen Wein von der Mosel! Wegen seiner betörenden Feinheit und Saftigkeit in Referenzqualität von Pinard de Picard mit einem „coup de coeur“ („persönlicher Lieblingswein“) ausgezeichnet!

Zu genießen ist dieser geniale Frühlingsgruß ab sofort bis 2025, mindestens.

17,50 €

(entspricht 23,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040616

Inhalt: 0,75 l

Weingut Emrich Schönleber
Emrich-Schönleber, „Halgans”, Riesling trocken 2016
Veganes Produkt

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, „Halgans”, Riesling trocken
Julian Haart schwärmt: „Best Halgans ever!“

Und wie recht unser bescheidener Mosel-Star hat: Der ‚Halgans‘ ist von sensationeller Güte. Bei aller Finesse steht er bereits in seiner Jugend majestätisch im Glas und verfügt bei aller Kraft über eine traumhafte Balance und Harmonie. Schon die Nase zeigt, wie im großen Halenberg, eine tolle Mineralität und einen präzisen Schliff. Die Aromatik treibt dem gerührten Verkoster schier die Tränen in die Augen. Ich bekenne hier ausdrücklich: Seit Jahren bin ich höchste Qualität bei beiden Weine aus dem Halenberg gewohnt. Ich schwärme von diesen Rieslingen, lege sie kistenweise in den Keller und trinke sie auch bereits in ihrer frühesten Jugend. Welch geile würzige Nase umschmeichelt die Nase und welch tolle cremige Textur verwöhnt die Zunge. Große innere Dichte und eine messerscharfe Präzision. Und welch verführerische, noble Fruchtanklänge. Dazu ein langer mineralischer Nachklang, ach was, eine schier unendliche Länge für einen Riesling dieser Preisklasse. Referenzqualität!

Halganz 2016: Das ist eine Hymne an die einzigartige Finesse und Mineralität großer Rieslinge aus den weltberühmten Nobelterroirs der Nahe, die mittlerweile in der Weinwelt einen ähnlich magischen Klang besitzen wie die teuersten Lagen des Burgunds! Und die Beschwingtheit, die Lebensfreude, die Lebendigkeit, die Rasse, die Eleganz und der verführerische Charme dieses kleinen Halenbergs hat mir in diesem Frühling schon so manchen Abend versüßt. Unsere sympathischen Schönlebers erzeugen hier einen Klasse- Riesling voller Finesse und praller Frucht, lebhaft frisch und intensiv, da haben VIELE wesentlich teurere Große Gewächse so was von deutlich das Nachsehen. Ein MUSS für alle Riesling-Fans!

Dieser traumhafte Riesling war einer der fünf Weine, die bei uns in der Endausscheidung zum Wein des Jahres standen! Und er zeigt beispielhaft, warum die Schönlebers die Gewinner der „Riesling-Trophy" wein.pur 2016 geworden sind!

Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2018 bis 2025+

20,90 €

(entspricht 27,87 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040116

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs 2016

Allergene: Sulfite | In Subskription. Auslieferung ab September 2017!
Emrich-Schönleber, Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs
Bester trockener deutscher Riesling 2010 (zusammen mit Kellers Abtserde) mit 96 Parker-Punkten!

Tino Seiwert: „2016 zusammen mit ´15 best Frühlingsplätzchen ever! Ein Rieslingduft von genialer Komplexität: Ganz Großes Kino und erstmals 98 bis 100 Punkte!

Es ist schwer, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses von alten Reben aus einer Parzelle mit tiefgründigem roten Lehm, Flusskieseln und rotem Schiefer adäquat zu beschreiben? Wie erfasst man dieses phantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften... ? In der Nase faszinieren die sinnliche Fruchtigkeit, die hellen Aromen von reifem Pfirsich, Mandarinenfilet, pink Grapefruit, Ananas, Passionsfrucht, eine hochfeine Feuerstein-Mineralität, eine traumhafte Frische, ein transparentes, feines Gewebe: Ein Wein wie aus Samt und Seide gewirkt, so herrlich kühl und verspielt, einem übermütigen Fohlen ähnlich und daher stets frühzeitiger geöffnet als der in seiner Stilistik so gänzlich anders gewirkte Halenberg. Dieser filigrane Weltklasseriesling schwebt geradezu in einer feinen, prononcierten Säure über die Zunge, dem Tanz der Elfen gleich, wie man es von großen Weinen der Mosel kennt. Seine perfekt balancierte würzig-kräutrige Frucht-Säurestruktur ist betörend, frisch, gelbfruchtbetont und verwöhnt den Gaumen mit komplexen Geschmacksnoten von reifem Pfirsich, Ananas, Stachelbeeren sowie erfrischender Pfefferminze, verzaubernden weißen Blütennoten und wiederum einer zart gewobenen, traumhaft salzigen Mineralität. Das großartige Terroir (von rotem Schiefer und Kiesel geprägt), das blühende Gehölz inmitten der nachhaltig bewirtschafteten Weinberge und der nahe Wald prägen die faszinierende Aromenkomplexität dieses Weltklasserieslings!

Er gewinnt seine Faszination nicht allein durch Kraft und Dichte sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel, eine traumhafte Frische und eine moselanisch anmutende Eleganz, Präzision und Verspieltheit. Welch Feinheit in nirgendwo zu übertreffender Dimension! Und welch grandiose Länge! Dieser hedonistische „Flatteur“ scheint die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben und scheinbar schwerelos über die Zunge zu gleiten – einer becircenden jungen Frau mit wehendem Haar oder gar den Greifvögeln ähnlich, die hoch über den Steillagen der Nahe majestätisch ihre Kreise ziehen. Und es ist ihre Sensibilität, die sich bis zum langen, harmonischen, stets saftigen Ende hinzieht, welche die großen Rieslinge von Werner und Schönleber für mich so unverwechselbar authentisch macht. Ein verspielter, verführerischer Riesling-Klassiker von unbeschreiblich schöner Harmonie und von zeitloser Stilistik!!!

Liebe Kunden: 2015 war ich mir noch unschlüssig, doch im 2016er Jahrgang sehe ich nur noch einen stilistischen Unterschied, keinen qualitativen mehr zwischen den beiden Großen Gewächsen Frühlingsplätzchen und Halenberg!! Die Weine aus beiden Terroirs gebieren Weine der absoluten Weltspitze. Großer Wein kann nur anders, niemals aber besser schmecken!

Zu genießen ab Freigabe im Herbst, Höhepunkt 2019 bis nach 2035.

Magnum
77,00 €

(entspricht 51,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040716M

Inhalt: 1,5 l

37,00 €

(entspricht 49,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040716

Inhalt: 0,75 l

Weingut Emrich Schönleber

Ein Meister seines Fachs: Werner Schönleber.

Nicht nur ein begnadeter Winzer, sondern auch eine Seele von Mensch. Er ist als Kind seiner Heimat in seinem tiefsten Innern mit den großen Monzinger Lagen verbunden. Seine Reben drücken im Wein die bleibenden Eindrücke ihres Ursprungs aus. Meisterliche Heimatweine mit unverwechselbarer Seele!

Emrich-Schönleber, Halenberg, Riesling Großes Gewächs 2016

Allergene: Sulfite | In Subskription. Auslieferung ab September 2017!
Emrich-Schönleber, Halenberg, Riesling Großes Gewächs
Tino Seiwert: „Der Halenberg 2016 von Schönleber ist von allen Großen Gewächsen der Nahe wohl das majestätischste. Was für eine Stoffigkeit, welch legendäre Fülle. Ein Montrachet unter Deutschlands-Weltklasse-Rieslingen. Dieser große Wein erzählt von der Magie seines legendären Schiefer-Terroirs. 98 - 100 Punkte!

In Parkers WINE ADVOCATE wertete Stephan Reinhardt unseren Halenberg 2014 und dann wieder den 2015er zu den 10 besten Großen Gewächsen Deutschlands!

„Halenberg 2015 bester trockener Riesling Deutschlands“ - Eichelmann, ‚Deutschlands Weine 2017‘

Gault Millau 2013: „Ein steiniger Untergrund, die Reben müssen hier tief wurzeln. Das ‚Große Gewächs’ Halenberg gehört mit einer schier unglaublichen Regelmäßigkeit alljährlich zu den großen trockenen Rieslingen Deutschlands und zeigt aufs Feinste, wie sich Mineralik, Dichte und Filigranität vereinen lassen.“

„Halenberg 2010 – eine Legende für die Ewigkeit!“ – WEINWISSER

„Werner Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands“ – Eichelmann ‚Deutschlands Weine 2008‘

„Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands“ – Feinschmecker

„Schönlebers Halenberg – Zweitbester trockener Riesling Deutschland ex aequo mit Kellers Abtserde“ – Gault Millau 2010

Meine Liebe zu den Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung genau in diesem fabelhaften Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrlich Großen Gewächs, das mich seit Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher, aber auch einer rassigen südländischen Schönheit ähnlich, deren gelebtes Leben ihr eine faszinierende Reife und große Persönlichkeit verliehen hat. Und es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer (an manchen Stellen trifft man sehr schnell auf nackten Fels), der die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität (Feuerstein!) dieses großen Rieslings legt, der enorm dicht, kompakt und konzentriert im Glase steht. Was für ein singulärer Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands!

Dieser noble, majestätische Riesling brilliert durch eine abgrundtiefe, extrem mineralisch- kräuterwürzige Nase mit reifen Steinobst- und Zitrusaromen, spektakulär schönen Grapefruit-, Nektarinen-, Birnen- und würzigen Anklängen, dazu Orangenschalen. Am Gaumen eine ungemein konzentrierte, strahlende, reife Frucht, dabei saftig, dicht, füllig; faszinierend die ungemein reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt und welches dem Fruchtextrakt einen sicheren Boden bietet. Welch rassiger Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme innere Kraft, eine sensationelle Stoffigkeit, eine grandiose Tiefe und Länge und eine feine, kristallin-saftige Textur mit cremigem Schmelz, die wohltuend seiden die Zunge umhüllt, gepaart mit einer Finesse und Filigranität, wie sie in dieser Kombination nur den großen Rieslingen der Nahe zu eigen sind. So viel Körper und so wenig Schwere! Der extrem lange, schier unfassbar salzig-mineralische Nachhall dieses bestens balancierten, sinnlichen Rieslings von edler Gestalt und brillanter Struktur ist glockenklar und bleibt scheinbar endlos am Gaumen schmeckbar; scheinbar erst jetzt wird so richtig bewusst wahrnehmbar, wie ausdrucksstark die mineralische Basis dieser Riesling-Legende ist, es gibt kein Entkommen.

Diese grandiose Hymne an die Transzendenz und Komplexität großer deutscher Rieslinge ist ein beseelter Wein, die Inkarnation seines legendären Terroirs (wahrlich die Essenz der Schiefermineralität), der den wahren Weinliebhaber einen Zipfel der Unendlichkeit erhaschen lässt. Ein Wahnsinnsstoff, wie ein majestätischer Adler auf breiten Schwingen schwerelos durch die Lüfte schwebend! Besser kann kein Riesling der Welt schmecken, nur anders.

Mit großer Freude ab Herbst zu trinken wird sich dieses Rieslingbaby wie eine menschliche Persönlichkeit über Jahre hinweg in seinem Charakter weiter entwickeln und seinen Höhepunkt voraussichtlich zwischen 2020 bis nach 2035 erreichen.

PS: Seit mittlerweile über einem Jahrzehnt ist der Halenberg einer meiner Lieblings-Rieslinge. Jahr für Jahr wandert er auch in meinen privaten Keller. Der Halenberg 2016 ist absolute Weltklasse und die Inkarnation einer rauchigen, von Feuerstein dominierten puren Schiefer-Mineralität. Aber, was ist das auch – und schon wieder sind wir bei den vermeintlichen Paradoxien der genialen Rieslingunikate der Schönlebers oder auch Kellers oder auch Tim Fröhlichs, und da habe ich das folgende auch geschrieben – bei aller Kraft für ein aristokratischer Wein. Nichts ist laut. Nichts ist aufdringlich, aber man spürt intuitiv, da hat man ganz Großes im Glas und man erkennt: Wie hinter einer geheimnisvollen Tür verbirgt sich in diesem Druidentrunk Einmaliges und Unvergessliches! Ein Rieslingbaby mit allen Anlagen für einen Nobelpreis! Und heute so schwer noch zu erfassen in all seinen geschmacklich unendlich komplexen Dimensionen, in all seinen schier unergründlichen Facetten, die schlicht unter die Haut gehen! Gänsehautatmosphäre!

39,00 €

(entspricht 52,00 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA040216

Inhalt: 0,75 l

Emrich-Schönleber, Monzinger Riesling Kabinett 2016
Veganes Produkt

9,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |
Emrich-Schönleber, Monzinger Riesling Kabinett
Einer der besten Kabinette Deutschlands in einem der besten Süßweinjahrgänge seit 1971!

Welch mineralischer, verspielter, zart gewobener, delikater, klassischer Kabinett – ein Riesling zum Niederknien schön! Schon in der hocheleganten Nase faszinieren eine tiefgründige Mineralität und eine komplexe, feinwürzige Aromatik, insbesondere frische Orangenschalen, Weinbergspfirsich, Cassis, Grapefruit, Minze und Anis. Am glockenklaren Gaumen viel Spiel, Finesse, Rasse, dazu eine enorme Dichte und eine gigantische Terroirwürze: Welch unnachahmliche Brillanz auf der Zunge, welch seidene Frucht, welche Leichtigkeit (NUR 9,5 Alkohol!) des Seins, welch betörendes Spiel und welche fokussierte Strahlkraft! Dieser fein ziselierte Riesling demonstriert auf einmalige Art und Weise, warum ein filigraner, tänzelnder, fruchtsüßer Kabinett unter vielen Liebhabern deutscher Weine so begehrt ist, nicht zuletzt wegen seiner Leichtigkeit im Alkohol, der ihn zu einem wunderbaren Zech-, Aperitif- und Terrassenwein werden lässt, aber gereift auch zum idealen Begleiter für leichte, feine Speisen. Welch schwebender Kabinett aus Samt und Seide und großartiger Eleganz! Einer der größten Weinwerte Deutschlands 2016!

Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2020 bis nach 2030.

13,00 €

(entspricht 17,33 Euro/l | Preise inkl. 19% MwSt. und zzgl. Versandkosten)

Best.-Nr.: DNA041416

Inhalt: 0,75 l

Weingut Emrich Schönleber
Pinard de Picard GmbH & Co. KG
Erlesene Weine, Spirituosen & Feinkost
Alfred Nobel Allee 28
66793 Saarwellingen / Campus Nobel
Deutschland

☏ 06838/97950-0
Fax: 06838/97950-30
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