Moric, „Hidden Treasures Nr. 3 – Balaton“ (Ungarn), weiß 2020

Der Schatz vom Plattensee: authentischer Charakterwein mit der Lizenz zu reifen! 92 Punkte – FALSTAFF
„Hidden Treasures Nr. 3 – Balaton“ (Ungarn), weiß
16,50 €

Art.-Nr.: OBL060320 · Inhalt: Normalflasche 0,75 l · 22,00 Euro/l
inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

13,0 Vol.% / Allergene: Sulfite / ausverkauft

„Hidden Treasures Nr. 3 – Balaton“ (Ungarn), weiß 2020

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Moric, „Hidden Treasures Nr. 3 – Balaton“ (Ungarn), weiß 2020

13,0 Vol.% / Allergene: Sulfite / ausverkauft

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Der Schatz vom Plattensee: authentischer Charakterwein mit der Lizenz zu reifen! 92 Punkte – FALSTAFF

Einer der schönsten Vulkanberge Ungarns, der Csobánc, gibt dieser Cuvée aus Riesling und Furmint ihren trockenen, unverwechselbar mineralischen Ausdruck: Wie die aus dem dritten Jahrhundert stammende Herkunftsbezeichnung Vinea Pannoniae Nobilis Districtus beweist, gelten seine wärmespeichernden Basaltlava-Böden schon seit der Römerzeit als Weinlagen erster Güte. Hier, am Nordufer des Balaton (wie der Plattensee auf Ungarisch heißt), steht inmitten eines Naturschutzgebietes die Villa Tolnay. Bevor der Schweizer Philipp Oser im Jahr 2004 aus dem Haus ein veritables Weingut machte, residierte darin eine Ikone des ungarischen Films – die berühmte Schauspielerin Klári Tolnay (1910–1991). Hierhin kam Roland Velich aus dem Burgenland, um im Rahmen seines Hidden-Treasures-Projekts einen verborgenen Schatz zu heben: diesen fruchtigen, säurebetonten, extraktreichen, langlebigen und denkbar authentischen Weißwein. In enger Zusammenarbeit mit Erzeugern aus anderen Regionen Österreichs und Ungarns verfolgt der Top-Winzer das Ziel, die vergessenen Schätze der pannonischen Weinkultur wieder unverfälscht ins Glas zu bringen. Das ist hier ganz vorzüglich gelungen: „Wunderbarer Stoff“ ruft die englische Großkritikerin Jancis Robinson begeistert aus, der wir an dieser Stelle mit Freude zustimmen. In der Gegend rund um Badacsony hat ausdrucksstarker Riesling eine lange und stolze Geschichte. Und die Furmint-Rebe wurde immer wieder als Riesling des Ostens bezeichnet. Beide Sorten wachsen hier an Südhängen auf Basalt, teilweise auch auf kalkhaltigen Sedimenten des Pannonischen Meeres. Getrennt voneinander gelesen und vergoren, werden sie mindestens 12 Monate lang in 750- bis 2.500-Liter-Fässern gelagert. Danach erfolgt die Cuvéetierung mit dem Ziel, Aroma, Konsistenz und Säuregehalt in ein perfektes Gleichgewicht zu bringen. Schließlich reift der Wein weitere sechs Monate in Tank oder Fass. Ins Glas kommt eine hellgelb leuchtende, füllige Cuvée von beachtlicher Substanz. Die beiden säurebetonten, straff strukturierten Rebsorten ringen nicht um die Vorherrschaft, sondern komplementieren einander. Schon beim Einschenken umspielt ein zarter Duft von Minze sowie feinen, hellen Blüten die Nase. Im Hintergrund offenbart sich eine rauchige und leicht kräuterwürzige Note. Am Gaumen vereinen sich feine Zitrusaromen harmonisch mit einem Hauch von reifen gelben Früchten. Ohne jeden Anflug von Restzucker beeindruckt der saftige Wein durch seine feine Balance zwischen Fruchtsüße und Säure. Er zeigt eine straffe, kantige Textur, eine zum Weitertrinken animierende Säure und im Abgang die trockene Nussigkeit des Furmint. Nostalgiker könnten also durchaus ins Schwärmen geraten, sollten indes nicht so weit gehen, diesen dichten, vollmundigen Wein für eine Reminiszenz an die österreichisch-ungarische Monarchie zu halten. Fest steht allerdings, dass er seine Herkunft aus einer alten, beinahe in Vergessenheit geratenen Kulturlandschaft auf faszinierende Weise widerspiegelt. Also genau, was Roland Velich im Sinn hatte, als er diesen lange verborgenen Schatz vom Plattensee für uns auffand.

Eine Stunde Belüftung in der Karaffe tut dem Wein gut. Ab sofort und bis 2035.

Kurz zusammengefasst:

„Hidden Treasures Nr. 3 – Balaton“ (Ungarn), weiß

Der Schatz vom Plattensee: authentischer Charakterwein mit der Lizenz zu reifen! 92 Punkte – FALSTAFF

Beim Einschenken entfaltet sich ein zarter Duft von Minze und hellen Blüten. Im Hintergrund offenbart sich eine rauchige, leicht kräuterwürzige Note. Am Gaumen vereinen sich feine Zitrusaromen mit reifen gelben Früchten. Der Wein zeigt eine straffe Textur und im Abgang die trockene Nussigkeit des Furmint.

Rebsorten: Riesling, Furmint

Anschrift des Winzers:
Moric
Roland Velich GmbH
Kirchengasse 3
7051 Grosshöflein
Österreich

Expertise DOWNLOAD Datenblatt
LandÖsterreich
RegionBurgenland
WeingutMoric
Inhalt Normalflasche 0,75 l
WeinartWeisswein
RebsortenRiesling, Furmint
VerschlussKorken (Diam®)
Bestell-Nr.OBL060320
Alkoholgehalt13,0 Vol.%
AllergeneSulfite


Anschrift des Winzers:
Moric
Roland Velich GmbH
Kirchengasse 3
7051 Grosshöflein
Österreich