Emrich-Schönleber, Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs (Magnum (Deutschland)) 2020

Allergene: Sulfite |

Ein wunderschönes Frühlingsplätzchen! (PARKER)

Emrich-Schönleber, Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs (Magnum (Deutschland)) 2020
97 Punkte: „Dies ist ein atemberaubender Wein, mit all der mineralischen Tiefe und Konzentration, die man mit einem Grand Cru verbindet, aber auch mit einem breiten Spektrum an sehr feinen Zitrus- und Beerenaromen. Dann folgt geradezu eine Explosion frisch-würziger Aromen!“ – Stuart Pigott (SUCKLING)

96 Punkte: „Am Gaumen kristallin und rein, ein knochentrockener, raffinierter, enorm salziger und pikanter Riesling von teilweise roten Schiefer-, Lehm- und Quarzitböden. Der Abgang ist rein, frisch und präzise, sehr lang und ausdrucksstark!“ – Stephan Reinhardt (Robert Parker’s WINE ADVOCATE)

Immer und immer wieder hat das Frühlingsplätzchen in zahlreichen Blindproben gereifter Großer Gewächse bei Kritikern und auch hier bei unserer jährlich durchgeführten 10-Years-After-Probe der besten Großen Gewächse bewiesen, dass es absolut auf Augenhöhe mit dem Halenberg einzustufen ist. Denn das Frühlingsplätzchen steht oft nach über 10 Jahren Reife am filigransten und zartesten da, beeindruckt dann ob des jugendlichen Stadiums und der Feinheit am Gaumen. Frühlingsplätzchen. Allein diese Lagenbezeichnung strahlt etwas Leichtes und für viele auch Feminines aus. Ein zarter Lagenname, der auch so wunderschön dem Charakter dieser Monzinger Paradelage entspricht, die voller Charme und Seidigkeit sowie einer unerreichten Leichtigkeit wunderschöne Attribute für trockenen Riesling ausstrahlt.

Jene Lage, die von rotem Schiefer und tiefgründigem roten Lehm geprägt ist, die sich am Ortseingang Monzingens entlang der Bundesstraße erstreckt und mit ihrer rampenförmigen Auslegung beeindruckt, präsentiert sich in der Jugend stets offen und charmant. Dieser expressive und leichte Charakter hat manch Fehlurteil ergeben. Gegenüber dem stets kraftvolleren und monolithischeren, da so dunkel wirkendem Halenberg, wurde den Weinen aus dieser Lage gelegentlich ein kürzeres Potential zugeschrieben. Welch Irrtum!

Dabei hat das Frühlingsplätzchen über die Jahre stets mehr an Kontur und Präzision gewonnen, sodass wir heute, und um die Erfahrung gereifter Jahrgänge reicher, von zwei ebenbürtigen Lagen sprechen. Ja, manchmal, speziell in wärmeren Jahrgängen, hat es die Lage sogar leichter und damit ein wenig die Nase vorn!

Dank der Schieferböden mit lehmigen Anteilen kamen hier die Rieslingtrauben nämlich wie schon in den Vorjahren bestens durch den trockenen Sommer des Jahrgangs 2020. Ja, für uns entwickelt sich jene Lage gerade im Kontext der letzten Jahre zum geheimen Favoriten, dessen Potenzial Jahr für Jahr zulegt und auch in der Jugend offensichtlicher wird. Es ist schwer, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses von alten Reben aus einer Parzelle adäquat zu beschreiben. Wie erfasst man dieses fantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften ...?

Zart lautet das Stichwort! Das Bouquet wirkt seidig und weich, Salzzitronen, und Frühlingsblüten so wie ein Hauch Schieferwürze schweben aus dem Glas. Das ist höchst verführerisch und fein gewoben. Zitrustee steigt auf, auch Melisse. Allerlei Deklinationen von Zitrusfrüchten und zitrischen Kräutern hat der Jahrgang 2020 hier versammelt. Das ergibt einen sehr geradlinigen, animierenden und am Gaumen erfrischenden Riesling, der bis zum Nachhall stets feiner wird in seiner Struktur. Riesling mit Biss und Seidigkeit. Zwei Attribute die sich eigentlich ausschließen, hier aber im Großen Gewächs auf eindrucksvolle Art vereint werden. Das Frühlingsplätzchen ist ein Kleinod, ein inspirierender Rückzugsort an dem man sich im Frühling und Hochsommer zurückziehen will, von dem aus man den Höhenflug dieses tänzelnden Weines beobachten will. Das ist alles andere als verkopft, sondern höchst inspirierend und befreiend. Genau hierin liegt die Stärke aller Rieslinge aus dem Hause Emrich-Schönleber. Sie berühren die Selle, versprühen Charme und Klasse, die auch in der Jugend zu erschließen ist. Dabei geht den Weinen nie ihre Mineralität abhanden, die in den Großen Gewächsen ihren höchsten Ausdruck finden. Ein wunderbar starker Riesling, stilistisch dem 2019er dicht auf den Versen, nur jahrgangstypisch noch etwas leichter, seidiger und zugänglicher als die dichten Rieslinge des Vorjahres. In puncto Potenzial sehen wir den Wein trotzdem nur unwesentlich hinter dem 2019er. Dafür wird das Trinkfenster größer und die Klasse der Lage auch jetzt schon ersichtlich. Ein großer Wurf!

Zu genießen ab sofort, Höhepunkt wohl bis nach 2038.
Land: Deutschland
Region: Nahe
Weingut: Weingut Emrich-Schönleber - Kultweingut aus Monzingen
   
Inhalt: Magnum (Deutschland) 1,5 l
Weinart: Weisswein
Rebsorten: Riesling
   
Verschluss: nicht spezifiziert
Bestell-Nr.: DNA040720M
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Emrich-Schönleber
Soonwaldstraße 10
55569 Monzingen
Deutschland

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