Dönnhoff, Roxheimer Höllenpfad 1. Lage Riesling, trocken 2022

„Momentan der meistgesüffelte Wein bei mir.“ Helmut Dönnhoff
Roxheimer Höllenpfad 1. Lage Riesling, trocken
24,50 €

Art.-Nr.: DNA024122 · Inhalt: Normalflasche 0,75 l · 32,67 Euro/l
inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

12,0 Vol.% / Allergene: Sulfite / ausverkauft

Roxheimer Höllenpfad 1. Lage Riesling, trocken 2022

Roxheimer Höllenpfad 1. Lage Riesling, trocken
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Dönnhoff, Roxheimer Höllenpfad 1. Lage Riesling, trocken 2022

12,0 Vol.% / Allergene: Sulfite / ausverkauft

24,50 €

Art.-Nr.: DNA024122 · Inhalt: Normalflasche 0,75 l · 32,67 Euro/l
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„Momentan der meistgesüffelte Wein bei mir.“ Helmut Dönnhoff

Mindestens einmal im Jahr besuchen wir die Dönnhoffs in Oberhausen an der Nahe, vor allem dann, wenn wir den neuen Jahrgang durchsprechen. Während Cornelius oft „busy“ ist, hat Helmut, der Senior, heute alle Zeit der Welt. Und da Helmut ein begnadeter Erzähler ist, vergehen schnell Stunden. Natürlich hat er uns bei einer der dieser Begegnungen auch die Geschichte des Roxheimer Höllenpfades erzählt. Schon als Kind bewunderte er diesen verwunschenen Ort und diese sehr steile, komplett nach Süden ausgerichtete Lage in einem Seitental der Nahe mit ihren alten Reben. Es war immer ein Traum von ihm, dort einmal ein paar Zeilen bewirtschaften zu können. Dass er dort ab 2009 mit seinem Sohn Cornelius einmal eigene Trauben würde ernten können, hätte er noch kurz vorher nie gedacht. Mit dieser exquisiten Rieslinglage hat Helmut sich jedoch damals seinen letzten offen gebliebenen Jugendtraum erfüllen können. Der steile Wingert gehörte noch im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den besten Lagen der Nahe. Auch wenn er heute „nur“ als „Erste Lage“ klassifiziert ist, attestiert ihr Helmut Dönnhoff Grand-Cru-Niveau. Es ist der rote Fels im Roxheimer Höllenpfad, der diesen stilistisch singulären Riesling so unverwechselbar macht wegen seiner salzigen Mineralität, seiner schier unfassbar tänzelnden Art auf der Zunge, seinen komplexen Aromen und seiner knochentrockenen Stilistik. Die Lage Höllenpfad erinnert uns zudem wegen ihrer Steilheit und ihres roten Untergrunds ein bisschen an die zuletzt erworbenen Weinberge Klaus Peter Kellers im weltberühmten Roten Hang bei Nierstein. Der Name „Höllenpfad“ leitet sich wohl von zwei Phänomen her: Einmal scheint dieser Steilhang im Abendlicht einer „roten Hölle“ nicht unähnlich zu sein, und zudem ist es höllisch schwer, darin zu arbeiten. Klimatisch fällt der Höllenpfad ähnlich aus wie die Lage Kahlenberg. Doch ist die Lagenstruktur etwas windoffener und dadurch kühler. Beide Lagen vereint der frühe Vegetationsverlauf. Und wenn Helmut vom Höllenpfad spricht, gerät er trotz aller physisch anstrengenden Bearbeitung der Lage schnell ins Schwärmen; denn für trockenen Riesling ist die Lage geradezu prädestiniert, sie schreit geradezu danach, einen großen trockenen Wein hervorzubringen. Es herrscht kaum Botrytisgefahr, die Trauben sind lockerbeerig, und selbst bei Regen trocknet der Boden schnell, da er so leicht ist.

„Der ,Roxheimer Höllenpfad‘ ist momentan der meistgesüffelte Wein bei mir“, fasst Helmut seine Zuneigung zu dieser Lage zusammen, und auch Cornelius hat eine innige Verbindung zum „Höllenpfad“ und zählt ihn zu seinen Lieblingsweinen: „Schon wenn man den Most probiert, schmeckt man ,Roxheim‘ direkt heraus. Das haben nicht viele Weinberge, aber hier ist die Herkunft ganz deutlich.“ 2009 erwarben die Dönnhoffs diese feine windoffene Lage, wobei das Etikett des dort entstandenen Weines ein kleines Teufelchen zeigt – eine Hommage an das Etikett des Vorbesitzers, der heute nur noch Landwirtschaft betreibt. Tatsächlich wirkt dieser Wein ganz anders als der Rest des Portfolios. Er ist zwar ähnlich schlank, wie wir es bei den Dönnhoffs gewohnt sind, aber der Riesling zeigt sich schon offener, etwas runder und etwas gelbfleischiger mit einem Hauch von Exotik und roter Frucht. Dazu gehören würzige und salzige Noten. Am Gaumen ist das ein mundfüllender, genauso offener saftiger Wein, der zudem eine dunkle Würze in die Frucht bringt. Die Mineralität am Gaumen ist überaus markant und wirkt ganz anders als bei den vulkanisch geprägten Weinen. Sie vibriert anders, ist dichter und fester. Auch am Gaumen hat man das Gefühl, dass sich eine gute Portion roter Früchte unter das saftige Kernobst-Steinobst und die Grapefruits mischt. Was den Wein zusätzlich für uns einnimmt, sind die feste Struktur, die Salzigkeit und die Geschmeidigkeit. Dass das alles zusammen zu einem gerüttelt Maß an Komplexität führt, muss kaum noch erwähnt werden. Das ist schon nahe dran am Grand-Cru-Niveau!

Diesen Wein kann man jetzt und sicher bis 2040 mit Freude trinken.

Kurz zusammengefasst:

Roxheimer Höllenpfad 1. Lage Riesling, trocken

„Momentan der meistgesüffelte Wein bei mir.“ Helmut Dönnhoff

In einem Seitental der Nahe versteckt sich der steile Höllenpfad, auf dem es gar nicht übermäßig heiß wird, die Abendsonne jedoch den roten Sandstein gerne in Glut versetzt. Der Wein, der hier entsteht, war einst berühmt, geriet in Vergessenheit und erlebt mit den Dönnhoffs wieder eine Renaissance in seiner wunderbaren Eigenart und Komplexität.

Rebsorten: Riesling

Anschrift des Winzers:
Dönnhoff
Weingut Hermann Dönnhoff
Bahnhofstraße 11
55585 Oberhausen
Deutschland

Expertise DOWNLOAD Datenblatt
LandDeutschland
RegionNahe
WeingutDönnhoff
Inhalt Normalflasche 0,75 l
WeinartWeisswein
RebsortenRiesling
VerschlussKorken (natur)
Bestell-Nr.DNA024122
Alkoholgehalt12,0 Vol.%
Restzucker3,9 g/l
Gesamtsäure7,9 g/l
AllergeneSulfite


Anschrift des Winzers:
Dönnhoff
Weingut Hermann Dönnhoff
Bahnhofstraße 11
55585 Oberhausen
Deutschland