Cèdre, Le Cèdre, rouge (Doppelmagnum) 2019

Allergene: Sulfite |

2019: Nie dagewesene Qualität? Unser Top-Tipp!

Cèdre, Le Cèdre, rouge   (Doppelmagnum) 2019
Ralf Zimmermann: „Cèdre ist seit mehreren Jahrzehnten der Platzhirsch Cahors und einer der großen Klassiker französischer Rotweine. In Verbindung mit seiner Preiskategorie lässt er eine Vielzahl an Bordeaux höchst unattraktiv erscheinen!”

Liebe Kunden: Schon über 20 Jahrgänge haben wir bei unserem Freund Pascal verkostet. Er vinifiziert Jahrgang für Jahrgang Weine der Spitzenklasse, die jahrgangsbedingt stilistisch unterschiedlich ausfallen können, gleichwohl immer excellent schmecken, und bisweilen von der Natur so gesegnet werden, dass sie nochmals qualitativ herausragen. Das sind dann die sogenannten Jahrhundertjahrgänge. Zu den Sternstunden unseres Arbeitslebens zählt ein Besuch und Plausch mit Pascal Verhaeghe. Er ist der ideale Botschafter Cahors und dies seit mehreren Jahrzehnten, ließ damals schon viele Bordelaiser Châteaubesitzer schwitzen, die einen Blick ins nahe Tal des Lôt schweifen ließen. Kein Wunder, seine Weine reifen nachweislich mehrere Jahrzehnte und entwickeln sich zu ganz großen Rotweinen, sind dabei aber zu einem Bruchteil der Preise zu erhalten, welche die großen Namen aus Bordeaux aufrufen. Und dabei steckt hier viel mehr Authentizität im Glas als bei vielen großen Häusern, die von Beratern und Oenologen unterstützt einheitliche Weine hervorbringen, die einfach nur dem Marktgeschmack entsprechen sollen.

Wenn man den Jahrgang 2019 in Pascal Verhaeghes Worten serviert bekommt, weiß man auch, warum dieser Winzer ohne jeden Oenologen und Berater arbeitet. Das Vertrauen in den Jahrgang und die finale Qualität sind für ihn unverrückbare Säulen großer Weine. Verlangte das Vorjahr mit den Herausforderungen des Mehltaudrucks Bio-Winzern wie Pascal nochmals mehr Fingerspitzengefühl ab, so dreht sich in 2019 alles um die winzigen Erträge. Der frühe Austrieb sorgte dafür, dass ein Frost Ende April die Hoffnung auf eine große potentielle Erntemenge bereits im Keim erstickte. Das Ergebnis waren kleine und konzentrierte, sehr lockerbeerige Trauben. Ein warmer Sommer, gefolgt von ordentlichen Niederschlägen und kühlen Nächten bescherte dann Bilderbuchtrauben, allerdings in homöopathischen Mengen weniger hundert Gramm pro Rebstock. Es gibt zwar keine großen Mengen in 2019, dafür aber absoluten Spitzenwein im Glas. Der zu 100 % von alten Malbecstöcken stammende, mit niedrigem Ertrag vinifizierte und 20 Monate in neuen Barriques ausgebaute Wein schlummert nun im Keller Pascals, bis er voraussichtlich im Frühjahr 2022 freigegeben wird.

Nach einer intensiven ersten Nase mit kräftigem Fruchtanflug (dunkle Brombeeren, schwarze Beerenfrucht, Schwarzkirschen) zeigen sich Feinheiten wie Ceylon-Tee, Kräuter und Eisen. Der Wein wird dabei stets feingliedriger, strahlt einen kühlen Charakter und Leichtigkeit aus. Das ist durchaus dunkel, aber eben doch burgundisch anmutend, so wie wir es seit Jahren von Château du Cèdre kennen. Malbec zu dieser Finesse zu verhelfen, dies schaffen nur die Weine im Cahors und speziell Pascal mit dieser exzellenten Cuvée, dem Klassiker der Region. Am Gaumen zeigt der 2019er eine kühle Raucharomatik in Form von Buchenspänen, saftige Schwarzkirschen und Johannisbeeren. Kaffee, herbe Waldbeeren und Kräuter gesellen sich dazu. Die Tannine sind sehr feingliedrig, der Wein konzentriert und von einer Energie, die nur Malbec von äußerst niedrigem Ertrag hervorbringt. Das ist ein großer Cahors, vielleicht der beste Cèdre dieser Dekade! Denn bei aller Konzentration verweilt er schwerelos voller Leichtigkeit am Gaumen und überzeugt schon als Fassmuster mit seinem feinkörnigen Grip, der dem Wein einen wunderschönen Charakter verleiht. Ein nobler Cahors, gewirkt wie ein edler Samtteppich, der den Gaumen mit seinen überaus wohlschmeckenden Aromen vollständig auskleidet und die Zunge mit einer Finesse in der Textur verwöhnt, wie es sonst nur die größten Burgunder vermögen. Kein Wunder, hat Pascal doch im Burgund gelernt und es war immer sein Lebenstraum, einen burgundischen Malbec zu erzeugen. In den letzten 10 Jahren hat Pascal, dieser so im positivem Wortsinne Weinbesessene, die Alkoholgradationen im Schnitt um 1 Vol. % absenken können. Wie leicht und trotzdem aromenintensiv kommt diese moderne Generation kraftvoller Weine ohne Schwere heute daher. So geht Weinbau in Zeiten des Klimawandels! Gerne bieten wir Ihnen den Wein wieder, wie gewohnt, zur Subskription an, denn er wird überwiegend ausreserviert sein, beim Erscheinen im Jahr 2022.
Land: Frankreich
Region: Cahors
Weingut: Château du Cèdre - Cahors
   
Inhalt: Doppelmagnum 3 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Malbec
   
Verschluss: nicht spezifiziert
Bestell-Nr.: FSW070219D
Bio-Kontrollstelle: FR-BIO-01
   
   
Allergene: Sulfite
unfiltriert abgefüllt

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In Subskription - Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich ab Januar 2022!

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