Fürst, Frühburgunder „R” 2020

2020: Einer dieser wunderbaren Jahrgänge mit „R“!
Frühburgunder „R”
75,00 €

Art.-Nr.: DFR011920 · Inhalt: Normalflasche 0,75 · 100,00 Euro/l
inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

12,0 Vol.% / Allergene: Sulfite / Lieferbar

Frühburgunder „R” 2020

Frühburgunder „R”
Das Produkt befindet sich jetzt
in Ihrem Warenkorb.

Fürst, Frühburgunder „R” 2020

12,0 Vol.% / Allergene: Sulfite / Lieferbar

75,00 €

Art.-Nr.: DFR011920 · Inhalt: Normalflasche 0,75 · 100,00 Euro/l
inkl. 19% MwSt. · zzgl. Versandkosten

2020: Einer dieser wunderbaren Jahrgänge mit „R“!

Der Pinot Noir, der Spätburgunder, ist eine mutationsfreudige Sorte. Zu den vielen Verwandlungen, die er neben denen zum Pinot Gris und Pinot Blanc durchgemacht hat, gehört die zum Frühburgunder, dem Pinot Noir Précoce oder Pinot Madeleine, wie er in Frankreich genannt wird. Das muss schon vor Jahrhunderten der Fall gewesen sein, denn darauf deuten sowohl die zahlreichen mehr als 100 Synonyme hin als auch die Tatsache, dass der Frühburgunder wohl schon im Mittelalter vom Burgund aus nach Ingelheim, wo Karl der Große zeitweise residierte und Burgundersorten anpflanzen ließ, und dann auch nach Churfranken gekommen ist. Trotz der langen Tradition wäre der Frühburgunder beinahe ausgestorben. Zwar war er in den frühen 1900er-Jahren an der Ahr noch die am weitesten verbreitete Rebsorte, doch schon in den 1960ern gab es in ganz Deutschland nur noch 15 Hektar. Das lag neben einem damaligen Virenbefall vor allem auch daran, dass die früh reifende Sorte durchaus noch komplizierter ist als der Spätburgunder, weshalb sich mit ihr irgendwann kaum noch ein Winzer befassen wollte. Mittlerweile aber erlebt die Sorte eine bescheidene Renaissance, unter anderem deshalb, weil Winzer wie Paul Fürst sich ihrer angenommen haben und sie sehr wertschätzen, besonders auch deshalb, weil sie als früh reifende Burgundersorte in Zeiten des Klimawandels einige Vorteile bietet.

Trotzdem bleibt der Frühburgunder für Sebastian Fürst eine „echte Diva“. Nach dem völlig verrieselten Jahrgang 2019, in dem wir ohen „R“-Füllung auskommen mussten (bei etwa 15 Hektoliter pro Hektar Ertrag konnte und wollte man sich hier keine gesonderte Abfüllung erlauben), jetzt also (endlich!) wieder diese „launigste Rebsorte“ (Sebastian Fürst) in voller Schönheit: Dieser Wein, der aus Parzellen im Bürgstadter Berg stammt und der im Keller ganz ähnlich ausgebaut wird wie der Spätburgunder, duftet im Vergleich zum Spätburgunder intensiver und beeriger. Vielleicht ein wenig wie Pinot Noir mit einem Schuss Syrah oder Gamay. Viel Kirschen, zarte Würznoten, Pfeffer und Brombeeren duften aus dem Glas. Zwetschgen tauchen am Gaumen auf, gesellen sich zur beerigen Note. Der Rebsorte haftet etwas ungemein Bodenständiges an und eine saftige und rassige Komponente, die mit erdigen und kräutrigen Noten unterlegt ist. Im Jahrgang 2020 zeigt sich der Lagenwein ungemein fein und extrem dicht am Spätburgunder, das Tannin von einer Noblesse, die seinesgleichen sucht: Wenn man einem Wein „Strukturwillen“ nachsagen könnte, dann diesem „R“! Im Nachhall dann noch etwas Bittermandel nebst einem Hauch Süßholz – in der Kombination so unerwartet wie himmlisch. Wir halten durchaus etwas auf unseren Gaumen, doch in einer Blindprobe serviert, hätten wir hier (einmal mehr) Pinot Noir im Glas identifiziert (und uns vermutlich mit der Anbauregion vertan – manchmal könnte es auch etwas Überirdisches (Himmlisches eben) sein! Was uns an diesem Wein so fasziniert und eine alte Weisheit hervorruft: Die schönsten Dinge im Leben sind oft nicht unbedingt die Offensichtlichsten und allgemein Bekanntesten. Um so schöner, wenn man großartige Entdeckungen im Kleinen macht, so wie hier. Denn die sind es, die uns als Menschen von neuem motivieren, uns bewegen. Und wenn Wein das schafft, hat man bereits eines der schönsten Mysterien dieses noblen Kulturtrunks für sich entdeckt.

Ab sofort bis 2037+.

Kurz zusammengefasst:

Frühburgunder „R”

2020: Einer dieser wunderbaren Jahrgänge mit „R“!

Wenn man einem Wein „Strukturwillen“ nachsagen könnte, dann Fürst Frühburgunder „R“! Neben intensiv beerigen Noten, viel Kirschen, zarter (Pfeffer-)Würze auch Zwetschgen, im Nachhall dann noch etwas Bittermandel nebst einem Hauch Süßholz – in der Kombination so unerwartet wie himmlisch. Wir halten durchaus etwas auf unseren Gaumen, doch in einer Blindprobe serviert, hätten wir hier (einmal mehr) Pinot Noir im Glas identifiziert (und uns vermutlich mit der Anbauregion vertan – manchmal könnte es auch etwas Überirdisches (Himmlisches eben) sein!

Rebsorten: Frühburgunder

Anschrift des Winzers:
Fürst
Weingut Rudolf Fürst
Hohenlindenweg 46
63927 Bürgstadt am Main
Deutschland

Expertise DOWNLOAD Datenblatt
LandDeutschland
RegionFranken
WeingutFürst
Inhalt Normalflasche 0,75
WeinartRotwein
RebsortenFrühburgunder
VerschlussKorken (natur)
Bestell-Nr.DFR011920
Alkoholgehalt12,0 Vol.%
AllergeneSulfite


Anschrift des Winzers:
Fürst
Weingut Rudolf Fürst
Hohenlindenweg 46
63927 Bürgstadt am Main
Deutschland