Ogier, Côte Rôtie „Mon Village”, rouge 2017

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Schon Ogiers Einstieg in die Welt der Côte-Rôtie erhält bei Parker und bei Dunnuck je 92 Punkte

Ogier, Côte Rôtie „Mon Village”, rouge 2017
2017 ist ganz ohne Zweifel einer der herausragenden Jahrgänge von der Côte-Rôtie – besonders bei Stéphane Ogier. Elf Füllungen sind es bei ihm geworden, vom Mon Village bis zu den ultrararen und entsprechend teuren Parzellen-Weinen. Mindestens eine 100-Punkte-Wertung und zwei 98–100-Punkte-Wertungen gab es dafür bisher von den Rhône-Spezialisten Jeb Dunnuck und Joe Czerwinski, der für Robert Parker’s The Wine Advocate schreibt. Der Einstieg in diese wunderbare Welt der Côte-Rôtie heißt hier Mon Village, und schon dieser Wein ist ein Pfund. Natürlich ist auch Mon Village kein Preis-Einstieg, schließlich stammt er von der Côte-Rôtie, einem der besten Terroirs Frankreichs, das in seiner Ausbreitung sehr begrenzt ist. Das Fantastische bei Ogier ist, dass man hier auf Ortswein-Niveau schon Weltklasse im Glas hat; denn das Terroir ist unverkennbar und das Talent des Weinmachers ebenfalls. Das Terroir der Appellation teilt sich, grob gesagt, in zwei unterschiedliche Bereiche auf, nämlich die Côte Brune und die Côte Blonde. Die Côte Brune, also der brunette Hang, ist geprägt von eisenhaltigem Lehm und Glimmerschiefer, die Côte Blonde von deutlich helleren Kalkböden, von Granit und Gneis. In den Mon Village fließen Trauben aus beiden Côtes ein. Die Cuvée bietet einen wunderbaren Ausdruck dieses Appellations-Mix und verdeutlicht zudem das Besondere des 2017er Jahrgangs, den Stéphane folgendermaßen beschreibt: »Man spürt, dass es ein warmes Jahr wie 2009 war, aber wir haben nicht die kräftigen Tannine wie 2015. 2017 war, was das Wetter angeht, ausgeglichener ... Im Stil ist es ähnlich wie 2016, aber noch charmanter, feiner, mit einer Steigerung der Dichte und Intensität gegenüber 2016.« Diese Finesse und vor allem die Feinheit der Tanninstruktur wird im Mon Village offensichtlich. Das macht den Wein zu einem Côte-Rôtie, den man jetzt schon in großen Schlucken trinken möchte – so samtig, so einladend, so herrlich fruchtbetont ist er. In der Aromatik erinnert er an Veilchen und auch ein wenig an Rosenblüten, an Pfeffer und getrocknete provençalische Kräuter, an Speck, etwas Rauch wie auch an rote und dunkle Beeren. Vor allem Himbeeren sind hier offensichtlich und ein paar Brombeeren, die zusammen mit roten Pflaumen und Kirschen dann auch direkt den Ton angeben. Saftig und rund wirkt die Frucht, eingebettet in Samt und Seide und in ein wenig Sahnecrème. Dabei bleibt der Côte-Rôtie angenehm fleischig und immer klar strukturiert. Kann man bei einem Côte-Rôtie trotz aller Tiefe und Komplexität von Easy Drinking sprechen? Wir finden schon. Und es macht einen Heidenspaß!

Dieser Côte-Rôtie ist jetzt mit viel Luft und Zeit bis mindestens 2030, wahrscheinlich aber länger zu genießen.
Land: Frankreich
Region: Nördliche Rhône
Weingut: Domaine Stéphane Ogier - Côte Rôtie
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Syrah
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: FRN021517
Alkohol: 13,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: DOMAINE Stéphane Ogier
3, Chemin du Bac
69420 Ampuis
Frankreich

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