Corvers-Kauter, Assmanshausen Höllenberg Pinot Noir 2018

13,5 Vol.% | Allergene: Sulfite |

Pinot Noir von der wohl legendärsten Lage des Rheingaus, dem Assmannshäuser Höllenberg! 93 Punkte – FALSTAFF

Corvers-Kauter, Assmanshausen Höllenberg Pinot Noir 2018
Bis ins späte 15. Jahrhundert lässt sich der Spätburgunderanbau am nördlichen Ende des Rheingaus in Assmannshausen zurückverfolgen. Und über den legendären Höllenberg schrieb bereits Goethe zu Beginn des 19. Jahrhunderts und lobte ihn nach einer Reise durchs Rheingau. Diese bis zu 300 Meter hohe Lage zählt mit ihrer bis zu 60%igen Neigung zu den steilsten im Rheingau. Verwitterter Schiefer und Lösslehm prägen die Böden. Im speziellen Mikroklima der Berglage treiben die Reben oft schon mehrere Wochen früher als andernorts aus, wodurch sie besonders lange bis in den Herbst ausreifen können und eine selten gesehene aromatische Tiefe besitzen. Liebhaber deutscher Spätburgunder geraten ins Schwärmen, wenn der Name Höllenberg erklingt: „Unbestrittene Spitzenlage ist der Assmannshausen Höllenberg, eine mittel- bis tiefgründige Schieferlage, teilweise durchzogen mit lehmigen Quarziten“ (Braatz, Sautter, Swoboda, „Weinatlas Deutschland“). Die Rotweine aus dieser Lage besitzen unter Kennern Kultstatus, weil Exemplare aus den 1920er- bis 1950er-Jahren sich noch heute quicklebendig und verblüffend frisch im Glas zeigen. Der 2018er Höllenberg jedenfalls hat noch ein sehr langes Leben vor sich! In diesem noch recht frühen Stadium benötigt der „Höllenberg“ ein wenig Zeit, bevor er einen Blick hinter den dicht gewebten „Vorhang“ zulässt. Im Duft Waldbeeren, kühle Cassisnoten, später dann Kirsche, die immer wieder vom aromatischen „Dunkel“ der schwarzen Johannisbeere eingeholt und um eine zarte Süßholznote ergänzt wird. Hochfeine, rauchig-mineralische Anklänge (Schiefer? Schiefer!), Gewürz- und Kräuternoten (etwas Nelke, ein Hauch balsamisch-ätherische Minze), alles ungleich fein gewirkt, noch sehr in sich gekehrt, auch wenn die Frucht sich immer wieder eine elegante Bahn bricht. Am Gaumen ein ähnliches Phänomen: eine gespannte, konzentrierte Ruhe, eine filigrane, gleichzeitig stahlig-straffe Komposition, die ein mezzo piano nicht zu überschreiten scheint, aber schon jetzt einen cantus firmus erahnen lässt, der ins Unendliche crescendieren wird. Was wir für den 2016er angemerkt haben, gilt auch für hier: in der Jugend zurückhaltender, „introvertierter“ als der „Drachenstein“ (der diese Komplexität nicht erreicht), ein großer Wein, von einer geradezu „philosophischen Tiefe“ (und wunderschön präsente, präzise Säure- und Tanninstruktur), die es sich ausloten lohnt. Ein großartiger „Höllenberg“, eine so kühne wie nachvollziehbare Interpretation der Lage. Warten, träumen, trinken!

Schon jetzt erste „Trinkversuche“ unbedingt wert, ansonsten ab etwa 2024 bis 2046+
Land: Deutschland
Region: Rheingau
Weingut: Corvers-Kauter - Oestrich-Winkel
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Pinot Noir
   
Verschluss: Korken (natur)
Bestell-Nr.: DRG031618
Bio-Kontrollstelle: DE-ÖKO-039
Alkohol: 13,5 % vol.
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Dr. Corvers-Kauter
Rheingaustraße 129
65375 Oestrich-Winkel
Deutschland

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