Weninger, „Ponzichter“, rot 2019

12,0 Vol.% | Allergene: Sulfite |

„Vin de soif“ aus dem ungarischen und burgenländischen Teil am Neusiedler See.

Weninger, „Ponzichter“, rot 2019
Der Name „Ponzichter“ geht auf eine Verballhornung zurück; denn als „Ponzichter“ wurde die deutschsprachige Minderheit in Westungarn bezeichnet. „Ponzichter“ waren die Bohnenzüchter. Als solche wurden vor allem die deutschsprachigen Bauern bezeichnet, die in ihrem Betrieb eine Mischwirtschaft von Wein, Bohnen und andern Gemüsesorten pflegten. Was die Ungarn als einigermaßen spleenig abtaten, war aber sehr sinnvoll; denn Bohnen sind Leguminosen bringen Stickstoff in den Boden. Sie wirkten damals also wie ein natürliches Düngemittel und förderten das Rebenwachstum. Den Begriff „Ponzichter“ hat Franz Weninger als deutschsprachiger Winzer in Ungarn wieder aufgenommen. Die Trauben, die er für diesen Rotwein verwendet hat, sind ausnahmsweise mal nicht Blaufränkisch, sondern von Pinot Noir und Zweigelt. Ein Teil der Reben steht in Franz Weningers Heimatort Horitschon im Mittelburgenland, ein Teil in Balf in Sopron, ein Teil auf Lehm, der andere auf Gneis. Bewirtschaftet werden sie bei Franz alle nach biologischen und biodynamischen Richtlinien, und natürlich werden sie, wie alles bei Weninger, von Hand weitgehend entrappt, eingemaischt und spontan mit Anteilen von Ganztrauben vergoren. Danach wird der Wein über anderthalb Jahre hinweg in großen alten Eichenfässern ausgebaut. Zur Füllung gibt es eine minimale Schwefelung – und fertig ist der „Ponzichter“, der im Portfolio von Weninger so etwas wie der unbekümmerte Spaß- und Trinkwein ist, aber gleichzeitig durchaus Substanz besitzt. Das ist immer so bei Franz Weninger. Aus dem erheblichen Aufwand, den er im Weinberg betreibt, entsteht nie etwas Übliches, sondern immer etwas Besonderes, manchmal auch Einzigartiges. Dass das mit Vergnügen weggetrunken werden kann, ist gewollt. Der „Ponzichter“ ist eindeutig ein „Vin de soif“, ein Trinkwein. Es ist einer, der leicht gekühlt getrunken werden kann, und der dann mit seiner klaren und prägnanten Säurestruktur belebend und erfrischend wirkt. Die rote Frucht von Sauerkirschen, Cranberrys und Berberitzen verbindet sich hier mit einer feinen Holzwürze und einer gewissen Erdigkeit, mit einem polierten Tannin und einem feinen Extrakt. Mit Luft und Zeit macht das mehr und mehr Freude und passt hervorragend zu Charcuterie und einem guten Laib Brot

Diesen Wein kann man jetzt und sicher bis 2025 mit Freude trinken.
Land: Österreich
Region: Burgenland
Weingut: Weingut Weninger - Horitschon
   
Inhalt: Normalflasche 0,75 l
Weinart: Rotwein
Rebsorten: Blaufränkisch
   
Verschluss: Korken (Diam®)
Bestell-Nr.: OBL070919
Bio-Kontrollstelle: AT-BIO-402
Alkohol: 12,0 % vol.
Restzucker: 1,0 (g/L)
Gesamtsäure: 6,0 (g/L)
   
   
Allergene: Sulfite
  
Anschrift des Winzers: Weingut Weninger
Florianigasse 11
7312 Horitschon
Österreich

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