Alle Weinsorten
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Weisswein

Weisswein

Weißweine entstehen aus hellen Rebsorten. Die Farbe dieser Sorten ist vielfältig. Manche Trauben sehen grün aus, andere sind fast weiß, manche goldgelb, wiederum andere grau. In besonderen Fällen werden auch rote Sorten zu Weißwein verarbeitet. Man nennt diese Weine dann Blanc de Noirs. Üblicherweise werden die Trauben gepresst und der Saft vergoren. Lediglich beim sogenannten Orange-Wein wird der Saft eine Zeit lang mit den Traubenhäuten vergoren, und zwar so wie beim Rotwein. Dabei entsteht durchweg eine markante Farbe. Die besten Weißweine, die man teils Jahrzehnte lagern kann, werden in der Regel im Holzfass vergoren.

Rotwein

Rotwein

Wussten Sie, dass nur bei ganz wenigen Traubensorten das Fruchtfleisch dunkel ist? Tatsächlich befinden sich die Farbstoffe meist nur in den Traubenhäuten. Ein Rotwein entsteht, wenn man diese Trauben anpresst und den Saft der Beeren zusammen mit den Traubenhäuten vergärt. Doch man könnte aus den gleichen Traubensorten auch Rosés oder sogar Weißweine erzeugen. Es gibt eine große Vielfalt an Rotweinen. Entscheidend für den Charakter ist neben der Traubensorte und der Herkunft vor allem der Ausbau durch den Winzer. Frisch zu trinkende Rotweine reifen meist im Edelstahl, lagerfähige Weine im Holzfass oder Barrique.

Rosé

Rosé

Rosés sind Weine von roten Sorten, bei denen der Saft nur kurz Kontakt mit den Schalen hatte. Nur in wenigen traditionellen Gebieten wie etwa der Provence ist es erlaubt, für die Erzeugung von Rosé auch weiße Trauben mit zu vergären. In der Champagne gibt es zwei Verfahren. Entweder wird Rosé klassisch als saignée erzeugt, wobei nur der Saft der angepressten roten Trauben genutzt wird, oder den weiß gekelterten Trauben wird ein wenig Rotwein hinzugegeben. Früher wurde Rosé fast ausschließlich zum direkten Genuss erzeugt. Heute gibt es zunehmend auch lagerfähige und komplexe Varianten.

Eau de Vie

Eau de Vie

Lebenswasser, wie Eau de vie übersetzt heißt, ist der französische Sammelbegriff für Brände unterschiedlicher Art. Oft sind damit Spirituosen gemeint, die aus dem Trester von Weinen zu einem hochprozentigen Destillat gebrannt wurden. Darunter fallen der italienische Grappa, der französische Marc, der deutsche Trester oder der Hefebrand. Bei Pinard de Picard finden Sie unter dieser Bezeichnung auch andere Destillate wie zum Beispiel jene von der Kirsche, der Mirabelle oder so ungewöhnlichen Ausgangsprodukten wie dem Spargel. Außerdem zählen Liköre, Gin, Rum oder Vermouth zum Angebot.

Portwein

Portwein

Als der Gelehrte Arnaldus de Villanova im Jahr 1285 im Roussillon erkannte, dass man die Gärung des Weines nachhaltig dadurch stoppen kann, dass man Weinbrand hinzugibt, hatte er einen entscheidenden Schlüssel dafür gefunden, Weine auch für die Seefahrt nutzbar zu machen. In den Anrainerstaaten des Mittelmeeres entstanden neue Weinstile mit süßen aufgespriteten Weinen. Dazu gehören beispielsweise der Portwein vom portugiesischen Douro, Sherry aus Jerez, die Varianten des Madeira, der italienische Vinsanto und Marsala sowie Maury, Banyuls oder Muscat de Rivesaltes aus Südfrankreich.

Champagner, Sekt & Co.

Champagner, Sekt & Co.

Die Welt der Schaumweine ist in den letzten Jahrzehnten immer größer und spannender geworden. Sicher steht der Champagner bis heute an der Spitze dessen, was an Eleganz und Finesse möglich ist. Doch gerade die deutschen Spitzensekte sind immer besser geworden. Dazu kommen exzellente Crémants, spanische Cava oder italienische Schäumer aus Franciacorta und dem Trento. Den besten Schaumweinen ist gemeinsam, dass sie Erzeugnisse einer traditionellen Flaschengärung sind, die für ein feines Mousseux sorgt. Andere Schäumer wie der Prosecco werden meist im Tankgärverfahren, der Méthode Charmat, vinifiziert.

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