Negri
„Marassio“ DOCG Barolo, rosso
2022
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129,95 €
Art.-Nr. IPI090622
・ 14,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 173,27 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Hoch hinaus für große Finesse: Aus 530 Metern Höhe kommt der Gipfelstürmer unter den Barolos.
Der Marassio ist Giulia Negris wohl faszinierendster Barolo: dicht, tiefgründig und von außergewöhnlicher mineralischer Präzision – zugleich fein, floral und erstaunlich frisch. Er stammt aus einer winzigen, nur 0,8 Hektar großen Parzelle im höchsten Teil von Serradenari bei La Morra. Mit rund 530–536 Metern liegt sie am höchsten Punkt der gesamten Barolo-Region. Statt der sonst verbreiteten Tonböden prägt kalkreicher, von Kalzitadern durchzogener Boden den Charakter des Weins.
Giulia Negri bezeichnet den Marassio als große Überraschung. Zunächst erschien ihr die exponierte Lage zu hoch, zu karg und zu kühl. Doch gerade die Kombination aus Kalkstein, Höhe und den ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht hat sich als ideal für Nebbiolo erwiesen. Die Reben liefern Trauben von bemerkenswerter Konzentration, bewahren dabei aber eine kühle Frische und eine außergewöhnliche aromatische Spannung. So entsteht ein Barolo, der sich deutlich von den beiden anderen Einzellagen unterscheidet: mineralischer und kreidiger als der Serradenari, dichter und erdiger als der La Tartufaia.
Die Trauben werden von Hand gelesen und spontan in konischen Holzfässern vergoren. Die rund 45-tägige Mazeration extrahiert viel Tiefe, ohne den Wein seiner Finesse zu berauben. Anschließend reift der Marassio 30 Monate in großen österreichischen Eichenfässern. Im Glas zeigt sich der 2022er in hellem, transparentem Rubinrot mit zartem orangefarbenem Schimmer. Die Nase ist fein und ausgesprochen aromatisch: saftige rote Kirschen und getrocknete Rosenblüten verbinden sich mit herber Beerenfrucht, Waldboden und einem Hauch Pflaume. Am Gaumen trifft große Konzentration auf bemerkenswerte Frische, die Textur wirkt kreidig und seidig zugleich. Dazu kommen Kalksteinmineralität, feine Phenolik und eine geradezu laserartige Präzision. Nichts wirkt schwer oder überladen; selbst die Dichte bleibt von Leichtigkeit durchzogen. Der Nachhall ist lang, ruhig und ausgesprochen mineralisch.
Giulia Negri vergleicht ihren Marassio mit einer Tänzerin: zart nach außen, explosiv im Inneren. Treffender lässt sich sein Wesen kaum fassen. Dieser Barolo verbindet Kraft und Finesse, Tiefe und Frische, Konzentration und schwebende Eleganz.
Giulia Negri bezeichnet den Marassio als große Überraschung. Zunächst erschien ihr die exponierte Lage zu hoch, zu karg und zu kühl. Doch gerade die Kombination aus Kalkstein, Höhe und den ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht hat sich als ideal für Nebbiolo erwiesen. Die Reben liefern Trauben von bemerkenswerter Konzentration, bewahren dabei aber eine kühle Frische und eine außergewöhnliche aromatische Spannung. So entsteht ein Barolo, der sich deutlich von den beiden anderen Einzellagen unterscheidet: mineralischer und kreidiger als der Serradenari, dichter und erdiger als der La Tartufaia.
Die Trauben werden von Hand gelesen und spontan in konischen Holzfässern vergoren. Die rund 45-tägige Mazeration extrahiert viel Tiefe, ohne den Wein seiner Finesse zu berauben. Anschließend reift der Marassio 30 Monate in großen österreichischen Eichenfässern. Im Glas zeigt sich der 2022er in hellem, transparentem Rubinrot mit zartem orangefarbenem Schimmer. Die Nase ist fein und ausgesprochen aromatisch: saftige rote Kirschen und getrocknete Rosenblüten verbinden sich mit herber Beerenfrucht, Waldboden und einem Hauch Pflaume. Am Gaumen trifft große Konzentration auf bemerkenswerte Frische, die Textur wirkt kreidig und seidig zugleich. Dazu kommen Kalksteinmineralität, feine Phenolik und eine geradezu laserartige Präzision. Nichts wirkt schwer oder überladen; selbst die Dichte bleibt von Leichtigkeit durchzogen. Der Nachhall ist lang, ruhig und ausgesprochen mineralisch.
Giulia Negri vergleicht ihren Marassio mit einer Tänzerin: zart nach außen, explosiv im Inneren. Treffender lässt sich sein Wesen kaum fassen. Dieser Barolo verbindet Kraft und Finesse, Tiefe und Frische, Konzentration und schwebende Eleganz.
Trinkreife ab 2030, Höhepunkt wohl bis 2050.
Expertise
Land
Italien
Region
Piemont
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Nebbiolo (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
IPI090622
Alkoholgehalt
14,5 %
Restzucker
0,4 g/l
Gesamtsaeure
5,4 g/l
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
SERRADENARI - SOCIETA' AGRICOLA
Via Bricco del Dente 19
12064 La Morra
ITALY
Via Bricco del Dente 19
12064 La Morra
ITALY
Giulia Negris Marassio 2022 ist ein Barolo voller Tiefe und Finesse: dicht, mineralisch und präzise, mit roten Kirschen, Rosenblüten und kühler Frische.