Negri
„Serradenari“ DOCG Barolo, rosso
2022
Lieferbar
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79,00 €
Art.-Nr. IPI090522
・ 14,5 % Vol.
・ Lebensmittelangaben
・ Allergene:
0,75 l ・ 105,33 €/l ・ inkl. 19 % MwSt. ・ zzgl. Versandkosten
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Höhenlage mit Tiefgang: Giulia Negris Barolo-Cru Serradenari fasziniert durch vibrierende Spannung.
Serradenari („hält das Geld“) – so soll man im Mittelalter all jene genannt haben, die vor der Pest in kühle Höhen flohen und ihr Erspartes unter den Arm geklemmt mitnahmen. Heute ist Serradenari der Cru, auf dem Giulia Negri ihr Familienweingut aufgebaut hat. Auf rund 480 Metern Höhe liegt die südwestexponierte Lage wie in einem natürlichen Amphitheater. Hier herrscht ein anderes Klima als in den Niederungen der Langhe: Der Wind streicht durch die Reben, die Nächte kühlen stark ab, die Reife verläuft langsam und spannungsvoll. Dazu kommt ein außergewöhnlicher Boden aus Sand und Lehm mit reichlich kalkhaltigem Mergel. Er versorgt die vitalen Reben besonders gut und lässt kleine, dickschalige Beeren heranreifen – die Grundlage für einen Nebbiolo von bemerkenswerter Konzentration und feinkörnigen Tanninen. Serradenari ist straffer und konzentrierter als La Tartufaia, zugleich aber von einer faszinierenden Klarheit und Frische. Er braucht etwas Zeit, um sich zu öffnen – belohnt diese Geduld aber mit Tiefe, Präzision und einer geradezu vibrierenden Spannung.
Im Keller vergären die handgelesenen Trauben spontan in großen Holzbottichen. Rund 45 Tage Maischekontakt, die längste Mazeration der drei Negri-Barolos, holen Struktur und aromatische Tiefe aus den Schalen. Danach reift der Wein etwa 30 Monate in großen Fässern aus österreichischer Eiche. Unfiltriert abgefüllt, bleibt er bemerkenswert unmittelbar und authentisch.
Schon die Farbe macht Lust auf den ersten Schluck: leuchtendes, tiefes Rubinrot. Das Bouquet ist dicht und ätherisch – reife Kirschen und süße rote Beeren treffen auf Rosenblätter, Zitrusblüten und eine Prise Salz. Mit etwas Luft entfaltet sich der Wein immer weiter, gewinnt an Fülle und lässt zugleich seine kühle, elegante Herkunft spüren. Am Gaumen dann pure Spannung: saftige Kirschen und frische rote Johannisbeeren, getragen von lebendiger Säure und einem feinmaschigen Tanningerüst. Der Wein wirkt konzentriert, aber niemals schwer; straff, aber keineswegs hart. Eine salzig-mineralische Spur zieht sich durch sein langes Finale und gibt ihm Zug. Rosenblätter, Zitrus und rote Früchte bleiben eindrucksvoll zurück. Seine kühle Frische, seine Konzentration und seine präzise Struktur machen ihn bereits jetzt spannend – seine große Herkunft und sein festes Gerüst versprechen eine lange, vielschichtige Entwicklung. Ein großer Nebbiolo, der durch Tiefe, Energie und Klasse beeindruckt.
Im Keller vergären die handgelesenen Trauben spontan in großen Holzbottichen. Rund 45 Tage Maischekontakt, die längste Mazeration der drei Negri-Barolos, holen Struktur und aromatische Tiefe aus den Schalen. Danach reift der Wein etwa 30 Monate in großen Fässern aus österreichischer Eiche. Unfiltriert abgefüllt, bleibt er bemerkenswert unmittelbar und authentisch.
Schon die Farbe macht Lust auf den ersten Schluck: leuchtendes, tiefes Rubinrot. Das Bouquet ist dicht und ätherisch – reife Kirschen und süße rote Beeren treffen auf Rosenblätter, Zitrusblüten und eine Prise Salz. Mit etwas Luft entfaltet sich der Wein immer weiter, gewinnt an Fülle und lässt zugleich seine kühle, elegante Herkunft spüren. Am Gaumen dann pure Spannung: saftige Kirschen und frische rote Johannisbeeren, getragen von lebendiger Säure und einem feinmaschigen Tanningerüst. Der Wein wirkt konzentriert, aber niemals schwer; straff, aber keineswegs hart. Eine salzig-mineralische Spur zieht sich durch sein langes Finale und gibt ihm Zug. Rosenblätter, Zitrus und rote Früchte bleiben eindrucksvoll zurück. Seine kühle Frische, seine Konzentration und seine präzise Struktur machen ihn bereits jetzt spannend – seine große Herkunft und sein festes Gerüst versprechen eine lange, vielschichtige Entwicklung. Ein großer Nebbiolo, der durch Tiefe, Energie und Klasse beeindruckt.
Trinkreife ab 2030, Höhepunkt wohl bis 2045.
Expertise
Land
Italien
Region
Piemont
Weingut
Inhalt
0,75 l
Weinart
Rotwein
Rebsorten
Nebbiolo (100 %)
Verschluss
Korken (natur)
Bestell-Nr.
IPI090522
Alkoholgehalt
14,5 %
Restzucker
0,4 g/l
Gesamtsaeure
5,7 g/l
Enthält Sulfite (E 220 - E 224).
Anschrift des Winzers:
SERRADENARI - SOCIETA' AGRICOLA
Via Bricco del Dente 19
12064 La Morra
ITALY
Via Bricco del Dente 19
12064 La Morra
ITALY
Serradenari 2022: Giulia Negris kühler, eleganter Barolo-Cru. Mit Noten von Kirschen und Rosenblättern, animierender Säure und salziger Mineralität.